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Studie: Schlechte Stimmung unter deutschen Arbeitnehmern

Deutsche Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sind in den letzten 25 Jahren unzufriedener mit ihrer Arbeit geworden. Das geht aus einer Studie des Instituts Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen hervor. Der Indikator sank auf der Skala von eins bis zehn von 7,6 auf 6,8 Punkte.

Die Gründe die, die Wissenschaftler für die schlechtere Stimmung am Arbeitsplatz nennen, sind keine Überraschung: Die Belastungen am Arbeitsplatz steigen, es sei schwierig Familie und Beruf zu verbinden, Arbeitsplätze seien unsicher und auch die Löhne steigen nur leicht.

Je gebildeter die Befragten waren, desto zufriedener waren sie mit ihrer beruflichen Situation. Eine Rolle spielt auch das Alter. Denn besonders die älteren Arbeitnehmer waren unzufrieden. Womöglich hat sich die Situation mittlerweile aber geändert: Die Studie geht nur bis 2009, also vor dem Boom.


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WebReporter: rgh23
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Studie, Arbeit, Beruf, Stimmung
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.08.2011 14:57 Uhr von rgh23
 
+3 | -1
 
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zur Bezahlung: Der Unterschied zwischen den geringen Lohnsteigerungen bei Akademikern und Geringqualifizierten liegt aber darin, dass höher Gebildete noch immer leicht ihren Lebensunterhalt damit bestreiten können, während das bei Putzkräften zum Beispiel nicht unbedingt mehr gegeben ist.

Arbeitnehmer mit einem höheren Bildungsabschluss können außerdem leichter Vermögen anderer Art, zum Beispiel Kapitalvermögen, bilden, wodurch die realen Lohnrückgänge leichter zu verschmerzen sind.
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02.08.2011 15:28 Uhr von AOC
 
+9 | -0
 
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Kein Wunder, bei so Niedrigen Gehälter, dann noch die Inflation und ein Wirtschaftsboom, wo von aber viele Arbeitnehmer nichts merken, da Gehälter eher selten erhöht werden. Dann noch der Druck auf der Arbeit, heult zu Tage muss man schon die Arbeiten erledigen, die damals von 2-3 erledigt werden, nur mal viele Betriebe den Rotstift ansetzen.

Die Menschen müssen heute mehr Arbeiten und es ist Stressiger, durch Einsparungen in Unternehmen.
Die Löhne passen sich aber eher selten bis garnicht an.

Wen wundert es da noch?
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02.08.2011 15:42 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -3
 
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Schaut man sich die Entwicklung an so war 1960 noch die Frau am Herd und der Mann arbeitete von Montag bis Samstag, konnte aber seine Familie ernähren. Ein TV-Gerät kostete mindestens ein volles Monatsgehalt.
Mit der Arbeitszeitverkürzung ging nun auch langsam die Frau zur Arbeit und beide Partner haben nun zusammen zwei Gehälter. Wobei ein TV-Gerät nun nur noch ein 3-Tages-Gehalt von beiden zusammen kostet.
Es ist eine reine statistische Meinung von mir, dass wir zwischen 1965 und 2011 die doppelten Arbeitsplätze hernehmen mussten, da auch plötzlich die Frau zur Arbeit ging.
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02.08.2011 15:47 Uhr von CrazyCatD
 
+2 | -0
 
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Der immer größer werdende Berreich der Billiglohsektion und immer geringer werdende Löhne sind bestimmt ein sehr ausschlaggebender Grund, da die Kaufkraft für das was man Lohn erhält nun auch immer geringer wird, jedoch werden die Anforderungen an Arbeitnehmer auch immer heftiger, da wird schon sowas wie die Eierlegende Wollmilchsau in Jungausgabe gesucht, dabei gibt es in der Tat ausreichend qualifizierte Fachkräfte, doch wenn ich mir viele Stellenangebote so anschaue da werden oftmals Anforderungen an einen einzelnen Menschen gestellt die eigentlich ausreichen um 2 - 3 Arbeitsplätze damit zu schaffen und die Ausbildung bei den soviel geforderten Nachwuchskräften kommt dabei nach wie vor zu kurz.
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03.08.2011 00:45 Uhr von Sephfire
 
+1 | -0
 
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... was mitunter daran liegen könnte, dass sich Arbeitnehmer auch krank zur Arbeit schleppen, um entweder die Quoten nicht einbrechen zu lassen oder eine Kündigung zu bekommen und durch Leiharbeiter oder sonstige unterbezahlte Fachkräfte ersetzt zu werden...
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03.08.2011 04:04 Uhr von guteLaune
 
+1 | -0
 
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Ältere: sind wohl schon immer unzufriedener als die Jüngeren, die noch daran glauben irgendwann Karriere zu machen, wobei die "Alten" bemerkt haben, dass selbst die Karriere leider nicht zum Glück führt...

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