Erstmals nachgewiesen: Künstliche Nanopartikel wirken sich auf das Herz aus
Künstliche Nanopartikel wirken sich auf Herzfrequenz und Rhythmus aus. Das hat ein Münchner Forscherteam jetzt nachgewiesen.
Für den Nachweis nutzten die Wissenschaftler das Herz eines Nagetiers, das mit einer Nährlösung als Blutersatz durchspült wurde. Dieses so genannte Langendorff-Herz setzten sie mehrerer gängiger Nanopartikel aus.
Bei einigen dieser Partikel erhöhte sich daraufhin die Frequenz des Herzschlags. Außerdem kam es zu Rhytmusstörungen und für Herzerkrankungen typische EKG-Messwerte. Auf diese Weise sei es jetzt erstmals möglich die Wirkung von Nanopartikel auf die Herzfunktion zu prüfen, heißt es dazu.