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Raubkopien zu schlecht: Constantin Film verliert Rechtsstreit gegen YouTube

Die Produktionsfirma Constantin Film hatte die Videoplattform YouTube wegen Raubkopien verklagt. Ein User hatte einen Kinomitschnitt des Filmes "Werner - Eiskalt" hochgeladen und Constantin forderte die Löschung wegen Verletzung der Urheberrechte.

Dem kam YouTube nach, weigerte sich aber E-Mail- und IP-Adresse des Users an die Filmfirma weiterzuleiten. Constantin zog daraufhin vor Gericht und bekam nicht Recht.

Die Richter befanden, die Qualität dieser Videos sei zu schlecht, als dass Constantin Film dadurch finanziellen Schaden erlitten hätte. Eine Rechtsverletzung im "gewerblichen Ausmaß" sei deshalb nicht der Fall.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Film, YouTube, Rechtsstreit, Constantin Film
Quelle: www.sueddeutsche.de
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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.08.2011 12:35 Uhr von Jaecko
 
+12 | -159
 
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02.08.2011 13:03 Uhr von tobe2006
 
+102 | -9
 
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richtig so! als ob die dadurch sonen schaden haben!

die scheffeln doch trotzdem millionen ohne ende!
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02.08.2011 13:05 Uhr von gdi1965
 
+67 | -10
 
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Und wer: will schon so einen Scheissfilm haben? Ich heule heute noch, dass ich im Kino Geld dafür gelassen habe.

Sollen die Filmfuzzys mal nicht so gierig sein.

[ nachträglich editiert von gdi1965 ]
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02.08.2011 13:08 Uhr von sicness66
 
+77 | -2
 
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Vielleicht: ist der Film durch die schlechte Qualität ja besser geworden...
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02.08.2011 13:15 Uhr von EvilMoe523
 
+15 | -7
 
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Mal unabhängig vom Filmgeschmack finde ich dieses Urteil doch dennoch ziemlich eigenartig und unfair. Ich bin ja nun weiß Gott kein Unschuldslamm und gehe auch nicht für jeden Film ins Kino oder kaufe mir wirklich jeden Film, wo sich der InfoText mal ganz toll liest aber ich bin mir meiner Schuld immer noch stets bewusst und steh dazu, dass ich damit eigentlich im Unrecht bin egal welchen Konzern ich jetzt nun schädige oder wie stink reich Jemand ist, dem ich gerade den Gewinn nicht gönne...

Wie kann man also juristisch gesehen Jemanden Recht geben, der das Eigentum von Jemand anderen verbreitet mit dem Vorwand, dass der Film vermutlich eh nicht angesehen wird?

Ich kenne da genug Leute die sich die ersten Film-Releases sofort reinziehen in jeder Bild und Ton-Qualität und muss sagen wenn es jetzt danach geht, welche Qualität eine Raubkopie haben muss und es Leute gibt die dass willkürlich festlegen dürfen, na dann :) - Mich würde es zwar einerseits freuern, aber das macht die Sache nicht gerechter.
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02.08.2011 13:48 Uhr von Nebelfrost
 
+13 | -9
 
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ich hab werner noch nie gemocht.
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02.08.2011 13:53 Uhr von SeRo1
 
+11 | -3
 
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Ich habe auch schon einen Film in der Hand gehabt, der eine erbärmliche Qualität hatte. Aber was soll ich damit?
Ich schau mir ja nicht Filme einfach an, damit einfach nur so aus Langeweile konsumiere, sondern um den Film zu genießen.
Von daher kämen solche Kopien für mich gar nicht in Frage.
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02.08.2011 14:44 Uhr von Tleining
 
+6 | -1
 
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@ EvilMoe523: Unterschied erkennen!! Es stand hier nicht der Uploader vor Gericht, Constantin Film wollte von youtube Nutzer-bezogene-Daten haben. Dafür war die zugrunde liegende Tat aber nicht schwerwiegend (nicht gewerblich) genug.
Youtube hat den Verstoß gegen Urheberrechte anerkannt, und das Video gelöscht. Von daher wurde dem ursprünglichen Nutzer nicht Recht gegeben.

Wenn jemand über Monate hinweg Filme im Kino abfilmt und diese hochlädt, so ist das Gewerbsmäßig. Die Qualität spielt dann keine große Rolle mehr.
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02.08.2011 14:49 Uhr von Jaecko
 
+5 | -8
 
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Schon seltsam was es nicht für Auflösungsfetischisten gibt.

Auch bei nur 320x240 kann ich der Handlung eines Films problemlos folgen. So blind bin ich noch nicht.
Oder sind die 40 Minusgeber die Leute, die bei Lachschon.de ständig "Owgencrêpes" schreien?

Mir wäre neu, dass sich der Ausgang des Filmes verändert, nur weil man die Anzahl der Pixel auf Faktor 16 anhebt.
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02.08.2011 15:07 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -7
 
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Was ich sehr unkonsequent finde ist, dass man die Filmindustrie als reiche Millionäre bezeichnet, die Filme als scheisse tituliert - aber man sie sich trotzdem als Download reinzieht. Wenn der Film doch so schlecht ist - dann will ich ihn gar nicht sehen.
Auf der anderen Seite ist den wenigsten bewusst, dass viele unserer deutschen Kleinschauspieler (einige tausend) auf ALGII-Niveau für monatlich 800.- Euro und darunter drehen. Reiche Schauspieler kann man abzählen.
Grund ist die mangelnde Vermarktbarkeit neuer Drehs, wodurch sich die Öffentlich Rechtlichen und die Privaten stark in der Vergabe neuer Drehs zurückhalten.
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02.08.2011 15:45 Uhr von CoffeMaker
 
+4 | -2
 
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"ist, dass man die Filmindustrie als reiche Millionäre bezeichnet,"

Die Contentindustrie macht Geld wie Heu, für jeden Pup der das betrifft was sie besitzen muss gezahlt werden, doppelt und 3fach. Besuchst Kino, holst dir den Film auf DVD und noch eine Tasse,T-Shirt ect.. wo nur der Name des Films drauf steht. All diese Kohle geht in die CI.

Das man als unbekannter Hinterhofstatist kein Geld macht dürfte klar sein, aber das ist wie in freien Marktwirtschaft, sie könnten den Statisten mehr zahlen aber sie tun es nicht um mehr zu verdienen.
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02.08.2011 16:04 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -1
 
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@CoffeMaker wie gesagt kannst du diese wenigen reichen Leute abzählen. Von 500 Drehteams machen 495 reine Filme, Dokus, Reportagen fürs TV (also keine Kinofilme).
Durch die Contentindustrie verdienen zwar alle möglichen Leute Geld - aber nur selten diejenigen die wirklich "aktiv" den Film machen.
Nicht einmal 1% der gedrehten Filme ist fürs Kino gedacht sondern wird durch TV-Werbeblöcke finanziert. Deshalb ist Filmindustrie <> Millionäre.
Hauptauftraggeber sind immer noch öff.rechtliche oder private Sender. Keine zigarren-rauchenden Millionäre.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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02.08.2011 16:04 Uhr von Slingshot
 
+3 | -2
 
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@ Jaecko: Dummes Geschwätz. In der News steht doch, dass der Film von YouTube umgehend gelöscht wurde. Und da die Filmfuzzies eh immer die Videos durchwühlen damit sie ihrem Sperrdrang nachkommen können, seh ich in der Vorgehensweise der Richter nichts negatives oder nachteiliges.

Was wollen die gegen den einen Uploader unternehmen? Den auf fünf Millionen Euro verklagen? Ich lach mich tot. Unverhältnismäßig und daher zu ignorieren.
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02.08.2011 17:25 Uhr von Tomasius
 
+4 | -5
 
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Wer Werner-Fan ist, findet bestimmt auch Mario Barth total lustig...
einfach niveaulos..
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02.08.2011 17:39 Uhr von Botlike
 
+1 | -0
 
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Richtiges Urteil: Schließlich haben die Filmemacher durch die ganzen Parodien oder Synchros wie z.B. "Lord of the weed" oder "Harry Potter und der geheime Pornokeller" (ok, die sind humormäßig eher unten auf der Skala, aber werden von Millionen geguckt) keinerlei finanziellen Nachteil, sondern eher einen Vorteil. Bevor ich 300 irgendwann mal im Fernsehn gesehn hab, fand ich die Parodien darauf auch nicht lustig, sondern musste mir erstmal den Film angucken. Die Parodie verdirbt einem ja nicht den Spaß am eigentlichen Film, höchstens macht sie mehr Lust darauf...
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02.08.2011 18:51 Uhr von NilsGH
 
+2 | -0
 
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@EvilMoe523: 1. Erging das Urteil nicht gegen den Uploader, aus diesem Grund ist auch deine Schlussfolgerung unsinnig.

2. Ist das Urteil durchaus angemessen. Es wurde eben NICHT "gewerbsmäßig" eine Kopie des Films ins Internet gestellt, und zwar gleich aus mehreren Gründen: Der Uploader wollte damit kein Geld verdienen, wie man es beispielsweise als Uploader bei kino.to hätte tun können. Zudem Wurde - so nehme ich aufgrund des Urteils an - noch nicht einmal Werbung über youtube geschaltet um damit ein paar Cent zu verdienen. Der Uploader hat den Film wohl auch nicht selbst im Kino gerippt, sondern nur aus einer anderen Quelle geladen und dann bei youtube hochgeladen. Entsprechend ist er auch nicht der "Schadensverursacher". Ferner war - wie im Urteil begründet - die Qualität derart schlecht, dass keine Gewerbsmäßigkeit möglich gewesen wäre. Man hätte ihn einfach nicht gewinnbringend veräußern können.

3. Wäre ein positives Urteil nur ein weiterer Schritt, dritten Zugang zu den persönlichen Daten eines jeden Menschen zu gewähren. Ich bin daher froh, dass das Urteil so ausgefallen ist.
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02.08.2011 20:23 Uhr von frazerelite
 
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die müssen auch mal einen dämpfer bekommen
die sind doch selbst mega betrüger
3D ist nichts anderes als ein riesiger betrug
es gibt kaum noch die möglichkeit zu wählen ob mit 3D oder ohne somit fallen schonmal die ganzen schüler und studententarife, also alle ermäßigungen weg
man hat imemr den hohen 3D preis und was bekommt man ??????? NICHT VIEL! also mich hat 3D mehr als einmal enttäuscht, 3D ist ne schöne sache aber wie oft gibt es sequenzen im film wo ein 3D effekt auftaucht, selten, die guten 3D effekte sidn noch seltener
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02.08.2011 21:32 Uhr von DarkBluesky
 
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wer weiß: Auch eine Klage ist Werbung auch wenn man sie verliert, aber erst reden alle drüber. Da von wird der Film nicht einen deut besser, Brösel hier und da ist immer der gleiche Schei... Der sollte mal was neues machen, aber mehr als Bölkstoff oder Motorräder komt nicht mehr raus. Schade zeichnen kann er ja.
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03.08.2011 00:43 Uhr von olli58
 
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Billige Werbung: Wann begreifen die von der Film und Musik Industrie endlich mal das Platformen wie Youtub billige Werbung ist?
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03.08.2011 01:07 Uhr von Robbby1783
 
+1 | -4
 
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wenn ich ne filmfirma wär würde ich es genauso: machen, das ist mein film, ich will das der nur im kino zu konsumieren ist, ich weise vor dem film noch darauf hin, fertig aus.
Ihr tut alle so als hättet ihr ein recht darauf filme zu sehen, ohne dafür zu bezahlen oder die richtlinien des herstellers zu befolgen, und wenn die noch so reich dadurch werden, die firmen bieten ihre UNTERHALTUNGSWARE an, so wie sie das wollen und da haben sich eben alle dran zu halten !
Wegen leuten wie euch gibts immer mehr schlechte lowbudget produktionen und selbst bei den meisten blockbustern wird gespart, das find ich sche...., egal obs filme, spiele oder musik ist.

Ihr Schnorrer !!!
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03.08.2011 09:34 Uhr von JesusSchmidt
 
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heutige schwarzkopierer sind nur noch idioten in meiner kindheit wusste man noch, dass man etwas unrechtes tat. man tat es trotzdem, aber hat es nicht an die große glocke gehängt und so getan, als hätte man ein gutes recht auf die kopieren.

heutige warezhuren sind nur noch armselig.

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