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Kindesentführer gesteht: "Gut überlegt war das Ganze nicht"

In den Schilderungen vor Gericht klingt es, als ob Carsten W. einen Ausflug mit einem Kind gemacht hätte, doch es war eine - teils dilettantische - Kindesentführung. Auch wenn der geständige Entführer von Versteckspielen, von Snacks und dem Singen mit dem Kind erzählt.

Er selbst hat drei Kinder, das juristische Staatsexamen, aber auch 36.000 Euro Schulden. Er suchte einen Weg, an das "schnelle Geld" zu kommen. Da er das Gefühl hat, "ganz gut" mit Kindern zu können, kam er auf die Idee, ein Kind in Kleinmachnow zu entführen.

Nach der Übergabe des Lösegelds ließ er das Kind frei, bevor er schließlich geschnappt wurde. Im Rückblick sagte er, dass das Ganze nicht gut überlegt war. Beispielsweise hatte er gefordert, dass die Eltern das Lösegeld in Höhe von 60.000 Euro aus einem Automaten besorgen sollten.


WebReporter: Havelmaz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, Gericht, Entführung
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.08.2011 13:00 Uhr von Kati_Lysator
 
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war definitiv nicht gut überlegt. 60.000 € aus dem Automaten. is klar, bei max 1000€ limit (standardsatz, anpassbar). macht äh... 60 tage.
naja, hauptsache dem kind gehts soweit wieder gut.
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02.08.2011 15:48 Uhr von skullx
 
+2 | -0
 
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Es ist ja nich nur der Betrag dass er überhaupt ein Kind entführt hat, war ganz und gar nich gut überlegt..

Was die Leute nicht alles tun, um ihre Schulden loszubekommen..

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