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Ausländer-Quote: Schweizer Unis haben Angst vor deutscher Studentenschwemme

Die Schweizer Unis haben so große Sorgen, dass ihre Lehrsäle demnächst von deutschen Studenten überschwemmt werden, dass sie mit einer Ausländer-Quote reagieren.

Die Maßnahme war bisher juristisch höchst umstritten, denn laut der "Lissaboner Konvention" dürfen ausländische Studenten nicht diskriminierend behandelt werden - Deutsche gehören dazu.

Ein Gutachten gibt den Unis jedoch recht. "Die Einführung von Quoten (...) ist möglich." Die Unis sind nicht verpflichtet, "ausländische Studierende (...) zu Studiengebühren auszubilden, die weit unter den tatsächlichen Kosten liegen."


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Student, Quote, Universität, Ausländer
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.08.2011 11:20 Uhr von Jolly.Roger
 
+13 | -4
 
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Im Prinzip ja richtig.
Schweizer Unis sollten primär allen Schweizer Studenten eine gute Ausbildung bieten.
Kann nicht sein, dass die nur wegen der niedrigeren Studiengebühren überlaufen werden und das Niveau sinkt oder einige Unis sogar in finanzielle Schwierigkeiten kommen und der schweizer Steuerzahler für ausländische Studenten, die danach vermutlich auch wieder in der Heimat arbeiten, aufkommen muss.

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
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02.08.2011 12:21 Uhr von mr_shneeply
 
+7 | -7
 
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gegenüber Deutschen ist Diskriminierung und Rassismus ja erlaubt.
Die Schweizer gehen da als Musterbeispiel voran.
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02.08.2011 12:31 Uhr von Lilium
 
+11 | -1
 
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@Jolly.Roger: "[...]die danach vermutlich auch wieder in der Heimat arbeiten,[...]"

Machst du Witze? Wenn ich die Möglichkeit hätte in der Schweiz zu bleiben würde ich das sofort wahrnehmen... nur leider scheint man als Deutscher nicht so willkommen in der Schweiz zu sein.

[ nachträglich editiert von Lilium ]
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02.08.2011 12:46 Uhr von wwewrestling
 
+4 | -1
 
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Finde ich: nicht richtig.
Denn Schweizer dürfen in der ganzen EU studieren wo sie wollen. Wieso sollten also die EU Mitglieder nicht in der Schweiz studieren können?
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02.08.2011 14:34 Uhr von Jolly.Roger
 
+2 | -1
 
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@Lilium: "Wenn ich die Möglichkeit hätte in der Schweiz zu bleiben würde ich das sofort wahrnehmen"

Grundsätzlich ja. Ich muss allerdings zugeben, auch schon mal Angebote aus der Schweiz abgelehnt zu haben....
Es ging mir nur darum, dass etliche deutsche Studenten danach eben keine Steuern in der Schweiz zahlen und damit auch nichts zum Bildungshaushalt beitragen.

Aus der News geht erstmal nur hervor, dass die Deutschen gerne in der Schweiz studieren, weil es dort billiger (Studiengebühren), besser (Qualität) und einfacher (oft kein n.c.) ist.
Die Befürchtungen gehen erstmal dahin, dass evtl. einige Schweizer keinen Studienplatz mehr bekommen, wenn soviele Deutsche da sind.

Andererseits haben die Schweizer eben auch die Lissabonner Konvention unterschrieben.

Ich verstehe ihre Befürchtungen, aber an die Verträge sollte man sich schon halten.

Wenn das Ganze aber dann dazu führt, dass die Unis finanziell und damit auch von der Bildungsqualität her abbauen, kann das nicht das Ziel sein. Von daher finde ich eine gewisse Bildungshoheit (für JEDES Land natürlich) durchaus OK. Es könnte ja auch Länder geben, die genau das Gegenteil erreichen wollen und ihren "Fachkräftemangel" mit ausländischen Studenten bekämpfen wollen ;-)

Wenn die Schweiz aber nur ihre eigenen Studenten schützen und ihnen einen Studienplatz garantieren will, sollte man ihnen das nicht vorwerfen, finde ich.

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
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08.08.2011 13:16 Uhr von Seravan
 
+1 | -0
 
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die Gefahr ist: wenn man sich immer mehr zumauert, kann man auch zugemauert werden. Wenn sich die Schweiz immer weiter quer stellt, könnte dies zu weitaus größeren Problemen führen.

Aktuell kommen viele grenznahe Schweizer zum Einkaufen, weil es hier billiger ist. EIn Schelm ist wer da Böses denkt. Aber ich würd trotzdem mal die Grenze richtung Schweiz zumachen und sagen.... "Du kommst hier rein!" und die reaktionen auf Bildern festhalten.

Die Schweiz profitiert sehr wohl von Deutschland, da sehr viele deutsche Fachkräfte in die Schweiz gehen und das in Deutschland erlente Fachwissen und Schulwissen (was eindeutig aus der Kasse der Deutschlands kommt) dort in gute Steuereinnahmen in der Schweiz einbringt.
Oder noch geiler die Schwarzgelder die in die Schweiz gehen und gingen. Damit arbeitet das Bankenwesen in der Schweiz und somit profitiert der Staat davon auch. Das Ganze ging soweit das bei dem Steuer-cd-fall sogar politische Konsequenzen gefordert wurden von schweizer Seite


Also mal net meckern ihr Eidgenossen.

Ausserdem lasse ich gerne Geld als Urlauber in der Schweiz weil ich euch und euer Land sehr gerne und immer wieder Besuche.

[ nachträglich editiert von Seravan ]

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