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Wirtschaftsweiser Lars Feld: "Spekulanten werden belohnt und subventioniert"

Der Leiter des Walter-Eucken-Instituts, Lars Feld, erwartet im September erneute Turbulenzen an den Finanzmärkten. Der "Süddeutschen Zeitung" sagt er: "Ich erwarte, dass die Zweifel der Märkte spätestens im September zurückkommen".

Den jüngsten Gipfel zur Bekämpfung der Schuldenkrise sieht er nicht als Durchbruch. Seiner Meinung nach muss der Schuldenschnitt größer sein. Private Gläubiger sollen auf mehr als die vereinbarten 20 Prozent ihrer Forderungen verzichten.

Lars Feld kritisiert, dass derzeit private Gläubiger für ihre Papiere 80 Prozent ihres Nennwertes bekommen, obwohl sie nur noch 50 Prozent am Markt wert sind. "Damit werden Spekulanten belohnt und subventioniert", sagte er.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Finanzen, Subvention, Feld, Wirtschaftsweiser, Spekulant
Quelle: www.welt.de
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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.08.2011 08:13 Uhr von Klopfholz
 
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Na einer muss doch von der Krise profitieren. Außerdem verdient der Staat an den Steuern bei solchen Spekulationsgeschäften ja auch noch ein paar Scheine
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03.08.2011 02:29 Uhr von meisterthomas
 
+0 | -0
 
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Warte, warte nur ein Weilchen, dann kommt Schäuble mit dem Beilchen,
nur treffen darf er nicht die Reichen.

Lars Feld hat vermutlich recht, nur kommt das alles ein bischen spät.
Was unsere Wirtschaftsweisen in den letzten Jahrzehnten an Kurzschlüssen produziert, oder fast stillschweigend hingenommen haben. Das zeigt sich am heutigen Zustand unserer ehemals sozialen Marktwirtschaft. Löhne runter und Gewinne hoch, das ist ein Kurzschluß, der gerade in der
globalisierten Welt freier Kapitalmärkte zur Falle wird. Denn die Gewinne fließen in andere Märkte, Fachkräfte auch soweit sie können.

Und unserer Weisheit letzter Schluss:
"Arbeitslose sind billiger als Rentner, also hoch mit dem Rentenalter".

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