01.08.11 16:11 Uhr
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DEKRA: Interessante Umfrage zu Elektroautos

Das Elektroauto ist für manche die Idee der Zukunft. Was aber erwartet der Käufer von einem Stromer? Die Prüforganisation DEKRA hat gerade passend zum Thema unter 1.400 Personen eine interessante Umfrage durchgeführt.

Ergebnis: Für 47 Prozent würde ein Elektroautos durchaus in Frage kommen, für annähernd genau so viele aber nicht.

Anreize zum Kauf scheinen ebenfalls hoch im Kurs: 24 Prozent erwarten Steuervorteile, 11 Prozent wollen in der Innenstadt frei parken können, fünf Prozent würden sich über Sonderfahrspuren freuen.


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WebReporter: DP79
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Auto, Umfrage, Verkehr, Elektroauto, DEKRA
Quelle: www.green-motors.de

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01.08.2011 16:11 Uhr von DP79
 
+2 | -3
 
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Eigentlich eine ganz interessante Umfrage, leider habe ich nicht alles unter bekommen. Interessant nämlich war auch das Thema Geld und was sonst noch für mögliche Ideen als Antrieb der Zukunft da wären...
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01.08.2011 16:31 Uhr von mokzumquadrat
 
+4 | -2
 
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falls e-autos: irgendwann genauso teuer, schnell und schön werden wie die heutigen verbrenner. sehe ich kaum noch einen grund warum man sich dagegen entscheiden sollte.

alles eine frage des geldes
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01.08.2011 16:39 Uhr von John2k
 
+3 | -3
 
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Wäre da nur das Problem-: - Woher kommt der Strom? Wahrscheinlich wird dann einfach Benzin verbrannt um diesen zu erzeugen :-)
Der einzige Vorteil wäre dann, dass die Schadstoffbelastung in Ballungsgebieten zurückgeht.
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01.08.2011 16:43 Uhr von mokzumquadrat
 
+6 | -1
 
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wer: sich ein e-auto kauft, wird sich wohl auch um grünen strom bemühen.

würde ich jedenfalls so machen
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01.08.2011 17:08 Uhr von Winneh
 
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John2k: "Woher kommt der Strom?"
Von den 2 Solarzellen auf deinem Carport z.B.

Was haben die denn für Leute befragt!? Sonderfahrspur oder frei parken? Irgendwie ein bischen weit hergeholt. Steuern dagegen dürften bei 0 Emission auch 0€ betragen, wenn dem Vati Staat da nicht noch was einfällt...
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01.08.2011 17:47 Uhr von internetdestroyer
 
+3 | -3
 
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@Winneh: Nicht jeder nennt ein Carport sein eigen, mein Vehikel steht zum Beispiel in ner Tiefgarage in der man nicht einmal ne Steckdose hat.

Also stellt sich da schon wieder die Frage wo lädt man das Teil auf? Der Hype um E-Autos und völliger Quatsch und dient allein dazu die Wirtschaft anzukurbeln.

Bin mal gespannt ob es nicht bald eine Abwrackprämie für Jahreswägen gibt um die E-Autos einführen zu können.... ;)
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01.08.2011 17:52 Uhr von Floxxor
 
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Mit den Steuern werden auch diese Dinger gebaut, wie heißen die nochmal..... Achja Straßen
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01.08.2011 17:59 Uhr von das kleine krokodil
 
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@Winneh: Naja die idee mit "sonderpuren" ist nicht so neu. Es gab schon öfters die forderung, das E-Autos die Bus Spuren mit benutzen sollen, wie man z.B.: hier nachlesen kann http://www.rp-online.de/...
Aber Irgendwie bin ich da auch skeptisch, wenn es nur ein paar E-Autos gibt, dann währe das kein Problem, sobald es aber eine grössere Anzahl geben würde, dann hätten die Busse Massive Probleme.
Aber bei E-Autos gehöre ich eher zu den Skeptischen Menschen. Sie sind teuer und haben eine geringe Reichweite (außer es kommt ein Zusätzlicher Benzin Motor / Generator zum einsatz, der aber wieder den preis erhöht)
Der "Tankvorgang" dauert sehr lange und für viele Menschen ist das Laden sicherlich ein Problem (parken an der Strasse oder Garage ohne Stromanschluss ist wohl eher die Regel als die Ausnahme)

Und wenn ich im Rahmen des Atomausstieges auch immer wieder von Energieeinsparungen lese, dann frage ich mich doch wie man noch eine größere Anzahl an E-Autos im Deutschen Stromnetz haben will.
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01.08.2011 18:01 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -0
 
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Kostenlose bzw. E Parkplätze in der Innenstadt zum Laden, meinetwegen auch dann gegen Entgelt für den Strom.

Steuervorteile und Kaufanreize dazu, und man könnte sicher den Verkauf steigern.
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01.08.2011 20:33 Uhr von achjiae
 
+0 | -1
 
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Ich würde sofort ein E-Auto kaufen wenn: es nicht mehr als 4.000 kosten würde und dazu noch 10 Jahre Haltbarkeit hätte(da würde ich gegenüber einen Gebrauchtwagen sogar drauflegen).
Und wenn ich damit in annehmbarer Zeit(also min 70km/h Schnitt) auf Langstrecke reisen könnte.
Hinzu kommt, dass der Km nicht teurer sein darf als mit Benzin/Diesel.

Genau dann und nur dann würde ich mir ein E-Auto kaufen.

@das kleine krokodil
E-Autos können sogar zur Energieeinsparung beitragen. Angenommen ein Auto an der Leitung dient mit 20% seiner Kapazität als zwischenspeicher für Kraftwerke, Dann kann dieser Puffer dazu genutzt werden, dass die überschüssigen Kapazitäten nicht mehr im Nichts verpuffen => weniger Kraftwerke

Zwischenspeicher sind meistens gut. Egal ob es jetzt ein Kodensator, ein Wasserdamm, Warmwasserboiler oder das Gegengewicht im Fahrstuhl ist.

[ nachträglich editiert von achjiae ]
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01.08.2011 20:45 Uhr von Friedbrecher
 
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Stromspeicher: Meine Meinung:

Elektroautos machen außerhalb von Großstädten keinen Sinn, da Reichweite zu gering und Ladevorgang zu lange. In Städten hat man das Problem von Auflademöglichkeiten am Parkplatz.

Imo ist das einzig brauchbare Prinzip, mit dem Strom chemische Verbindungen als Energiespeicher zu erzeugen (chemische Speicherung von Wasserstoff erspart z.B. einen stark gekühlten Hochdrucktank, Synthese von Methan, etc.), die man dann wie gewohnt innerhalb von Minuten in einen Tank füllen kann. Allerdings ist dabei das Problem, dass man das ganze im großtechnischen Maßstab und möglichst ohne die Verwendung fossiler Ausgangsstoffe umsetzen muss .
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01.08.2011 21:03 Uhr von das kleine krokodil
 
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@achjiae: 20% Als Puffer abgeben? Die E Autos haben momentan jetzt schon eine geringe reichweite, wenn man die jetzt noch als Puffer für das Stromnetz nimmt ist das nicht sonderlich nett. Die angegebene reichweite wird jetzt schon von praktisch keinem Auto in der Realität erreicht (zusätzliche verbraucher Klimaanlage, Radio, Heizung sind ein großes problem)
Ob es gut für den Akku ist wenn er auch noch regelmässig für das Stromnetz als Puffer benutzt wird ist auch eine Frage.
Vorallem sind die Puffer nicht zuverlässig da sie jederzeit vom Netz genommen werden können (und wenn fast jeder morgens zur Arbeit fährt sind alle Puffer weg und wenn man von der Arbeit zurückkommt, dann kommen alle zurück und wollen fast gleichzeitig strom)
Zuhause laden ist mit Puffer auch schwierig (selbst die leute mit Strom in der Garage werden wohl selten die möglichkeit haben den Strom wieder ins Netz zu bringen)
Das Hauptproblem für das Stromnetz ist wohl auch weniger die Gesamtenergie (darf man bei einer hohen anzahl aber auch nicht außer acht lassen), als viel mehr die Spitzen. Man stelle sich mal vor man kann die Autos an einem Parkplatz laden, während man Arbeitet. So jetzt fangen sehr viele Leute um 8:00 Uhr an zu arbeiten und eine Sehr grosse Anzahl Autos wird so ab 7:45 angesteckt und man will mit vollen Autos zurückfahren (da kann man das laden auch nicht ewig verzögern vorallem an Freitagen, bei denen viele Büros auch noch früher schließen)
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01.08.2011 21:34 Uhr von achjiae
 
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@das kleine krokodil: Ich verstehe dein Bedenken.

Aber ich sehe das z.B. so. mit der Arbeitszeit: in dieser Zeit werden viel mehr Stromquellen kontinuierlich benötigt: Licht, Maschinen, Computer, etc.. Warum sollte man dafür nicht die Autos also Zwischenspeicher nutzen um das Stromnetz zu entlasten oder Träge Kraftwerke hochzufahren?

Zu: "Vorallem sind die Puffer nicht zuverlässig da sie jederzeit vom Netz genommen werden können"
In der Masse gibt es ein relativ gleichmäßiges Gebilde mit geringen Schwankungen. Alle fahren zur selben Zeit+-1h zur Arbeit. Alle kommen zur selben Zeit +-2h zurück und ein gewisser Prozentsatz wird dann immer noch mal durch die Gegend fahren. In der Masse ist das alles halbwegs berechenbar.

Und was die Bedenken an die Recihweite angeht: Ja heute kann es noch kritisch werden, ob man 100 oder 80km fahren kann. Aber ich gehe davon aus, dann (wenn es eine Zukunft für E-Autos gibt) die Batterie(oder Kraftstoff?)leistung erhöht wird und ich gehe auch davon aus(und das tut mir in der Seele Weh), dass die Menschen immer weiter in Großstädte verdrängt werden.
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02.08.2011 07:03 Uhr von achjiae
 
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@Matthias1979: Dafür fallen beim E-Auto diverse andere Bauteile weg:

Getriebe, Kühlung, Kraftstoffpumpe, Anlasser, etc.

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