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Spanien: Stierkampf gilt von nun an als Kunst

In Katalonien sind ab 2012 Stierkämpfe verboten, was den Nationalisten, welche die Stierkämpfe als Kunst bzw. als Weltkulturerbe sehen, missfällt. Wegen der Wirtschaftskrise sind die aktuell regierenden Sozialdemokraten arg ins Straucheln geraten, sodass ein Sieg der Konservativen bei der nächsten Wahl wahrscheinlich ist.

Um sich bei den Konservativen beliebter zu machen, ist nun Noch-Regierungschef Zapatero eingeknickt und seine Regierung erkannte den Stierkampf als "künstlerische Disziplin und kulturelles Gut" an.

Von nun an wird sich das Kultusministerium um die Kämpfe kümmern, die nun mehr geschützt und gefördert werden sollen. Stierkämpfe stehen nicht nur in Sachen Tierschutz in der Kritik: Die Kämpfe werden zudem durch staatliche Mittel unterstützt, während das Interesse an den Veranstaltungen sinkt.


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WebReporter: noflowers
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kultur, Spanien, Kunst, Stier, Stierkampf
Quelle: www.heise.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.08.2011 14:35 Uhr von speak999
 
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01.08.2011 14:39 Uhr von gravity86
 
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Kunst? Das ich nicht lache... Bad666 hat volkommen Recht!

Edit: @ speak999: Schächten sollte natürlich auch endlich verboten werden aber beim Schächten werden Lebensmittel für bestimmte Religionen hergestellt. Stierkamp ist einfach sinnlose Tierquälerei aus Spaß an der Freude...

[ nachträglich editiert von gravity86 ]
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02.08.2011 12:35 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Da unterstützen wir sicherlich demnächst fleißig dieses "Kulturgut" - über den Stierkampftourismus hinaus - mit Fördergeldern mit.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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07.08.2011 21:32 Uhr von LLCoolJay
 
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speak999: "wird den Tieren mit einem Messer mit einer langen Reihe an Schnitten der Hals aufgeschlitzt"

Nein.

"Die Tiere werden mit einem speziellen Messer mit einem einzigen großen Schnitt quer durch die Halsunterseite, in dessen Folge die großen Blutgefäße sowie Luft- und Speiseröhre durchtrennt werden, getötet."

"Das Ganze geschieht ohne Betäubung"

"Im Islam ist eine elektrische Betäubung nach bestimmten Rechtsschulen zulässig.[1] Auch die Betäubung durch einen Schlachtschussapparat wird von einigen islamischen Geistlichen befürwortet"


"ist für die Tiere eine wahre Qual"

"Die Befürworter dieser Methode argumentieren, dass nur durch den Schächtschnitt ein völliges Ausbluten des Tieres sichergestellt sei, und, da es zu einem schlagartigen Abfall des Blutdrucks und damit der Sauerstoffversorgung des Gehirns komme, nach bereits kurzer Zeit eine Bewusstlosigkeit ohne nennenswerte Schmerzen eintrete."


Die Bewusstlosigkeit tritt nach ca. 10 - 15 Sekunden ein. Bei grossen Tieren (Rindern) nach ca. 45 Sekunden.

Ob das soviel schlechter ist als die normalen Schlachtmethoden mit Betäubung?

Beim Bolzenschuss muss man ganz genau zielen, bzw. ansetzen um dann einen Bolzen durch die Schädeldecke ins Gehirn zu schiessen.
Hört sich auch nicht gerade spassig an für das Tier.

Bei Stromschlägen geht das auch nicht so schnell mit der Bewusstlosigkeit. Es dauert ebenfalls bis zu 15 Sekunden.

Die Begasung mit Kohlendioxid (wird meist in Schlachthöfen angewendet:
"Diese Methode ist umstritten, da die Tiere noch ca. 15 Sekunden mit Atemnot oder Erstickungsangst nach Luft schnappen, bevor durch die Einatmung des Betäubungsgases eine Absenkung des pH-Wertes im Blut und damit auch im Gehirn bewirkt wird"

"Untersuchungen haben ergeben, dass der Kontakt mit dem CO2 Stress bei den Tieren auslöst"


Des Weiteren...

"Nach einer Untersuchung des Kulmbacher Max Rubner-Instituts, die unter der Leitung des Veterinärs und Fleischforschers Klaus Tröger durchgeführt wurde, werden bis zu ein Prozent der Schlachtschweine nicht ordnungsgemäß entblutet, mit der Folge dass sie erst beim Verbrühen qualvoll sterben"

"Rund 500.000 Schweine werden somit in Deutschland pro Jahr lebend gesiedet"

Also wenn ich darüber nachdenke ist Schächten, das stets von einem speziell ausgebildetem Schlächter mit ganz genau festgelegtem Gerät, unter exakt definierten Umständen auf eine ganz genaue Weise vollzogen wird doch nicht so übel.

Es scheint mir als ob jede Schlachtmethode ihre Risiken (für das Tier) hätte.

Oder was meinst du?

[ nachträglich editiert von LLCoolJay ]

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