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Veränderungen bei Mikroglia-Zellen im Gehirn für Autismus verantwortlich?

Italienische Wissenschaftler haben im Fachblatt "Science" ihre aktuellen Erkenntnisse über Mikroglia-Zellen vorgestellt. Im Gehirn haben Mikroglia-Zellen eine ähnliche Funktion wie weiße Blutkörperchen im Rest des Körpers.

Mikroglia-Zellen kappen zwischen Nervenzellen überschüssige Verbindungen, entsorgen Zellschrott abgestorbener Nervenzellen und verbessern die Verbindungen zwischen den Nervenzellen. Es wird vermutet, dass eine veränderte Funktion der Zellen für einige Formen des Autismus verantwortlich sind.

An Mäusen wurde festgestellt, dass es bei Tieren mit weniger Mikroglia-Zellen zu einer verzögerten "Versäuberung" der Zellverbindungen kam. Es wird daher angenommen, dass dies zu Hirnentwicklungsstörungen und damit zu einer verkehrten Verkabelung der Gehirnzellen führt.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krankheit, Gehirn, Zelle, Autismus
Quelle: www.n-tv.de

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