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Optisches WLAN: Decken-LED sorgen für 100Mbit/s beim Surfen

Was früher nur in Filmen wie "Star Trek" möglich war könnte bald in unseren Wohnzimmern Anwendung finden. Forscher des Heinrich-Hertz-Instituts in Berlin ist es gelungen, mit Hilfe von Weißlicht-LED eine verlustfreie Übertragung mit 100Mbit/s herzustellen

Diese als "Visible Light Communication" bezeichnete Technik nutzt die Raumbeleuchtung zur Informationsübertragung, indem mit Hilfe eines speziellen Modulators die LED schnell ein- und ausgeschaltet werden. Damit werden die Informationen als Einsen und Nullen übertragen.

VCL soll für das etablierte WLAN keinen Ersatz darstellen, sondern konzentriert sich auf Bereiche wie Krankenhäuser oder Flugzeuge, in denen keine Funknetze erwünscht sind. Eines der Probleme ist, dass durch diese Technik nur empfangen werden kann, sodass ein seperater Rückkanal erforderlich wird.


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WebReporter: Coryn
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: WLAN, Surfen, Übertragung, Optik
Quelle: www.handelsblatt.com

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.08.2011 11:57 Uhr von madjoo
 
+3 | -2
 
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so ähnlich müsste auch das neue tan-verfahren für´s onlinebanking bei vielen banken funktionieren. da blinken am bildschirm auch ein paar kästchen schwarz/weiß ganz schnell hintereinander, wo man den tan-generator vor den bildschirm halten muss.
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01.08.2011 11:57 Uhr von Phyra
 
+52 | -0
 
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epileptischer anfall ist bei uebertragungsraten von 100MB/s wohl eher unwahrschienlich, wenn du da was flackern siehst bist du weit mehr als ein biologisches wunder.
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01.08.2011 12:12 Uhr von Coryn
 
+5 | -0
 
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naja: Zum Thema Epilepsie: "Das menschliche Auge nimmt die Lichtmodulation nicht wahr." steht in der Quelle.

Also denke ich mal es wird da zu keinen problemen mit anfällen kommen.
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01.08.2011 12:14 Uhr von EvilMoe523
 
+28 | -1
 
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Ich wär ja für ne akkustische Übertragung mt Tiergeräuschen :) Eine Kuh für die 1 und ein Schwein für die 0 :) - Findet dann auf allen Bauernhöfen ohne Breitbandzugang einen Nutzen und stört auch das gewohnte Verhältnis "kaum" :D
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01.08.2011 12:28 Uhr von JesusSchmidt
 
+12 | -0
 
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star trek? wo genau kam das da vor? ist mir nie aufgefallen.
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01.08.2011 12:36 Uhr von Finalfreak
 
+4 | -2
 
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Interessante Technik: Die Frage wäre, wie lange halten die LEDs unter den Umständen?
Ein Flackern wird man jedenfalls nicht sehen können.
Da die LED ein paar Millionen mal in der Sekunde schaltet.
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01.08.2011 13:15 Uhr von Dracultepes
 
+5 | -0
 
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@ JesusSchmidt: Mir fällt gerade auch nichts in ST ein vergleichbar damit wäre.

Die Quelle nennt ST auch garnicht.

Ob die Technik so praktikabel ist? Ich glaube nicht das sich das durchsetzt. Vllt in ganz wenigen Nischen.
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01.08.2011 13:20 Uhr von aminosaeure
 
+4 | -1
 
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LED: können so oft ein und ausgeschaltet werden, wie man es sich wünscht.
Für die gibt es nicht wie bei Glühobst und den ESL eine Begrenzung der Lebensdauer durch Schaltvorgänge.
Eine Normal bestromte und gut gekühlte LED erreicht eine Lebenserwartung von 11Jahren (100.000 Stunden), danach gibt sie noch Licht ab, nur etwas weniger.
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01.08.2011 16:33 Uhr von John2k
 
+1 | -0
 
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@Finalfreak: Wie lange halten deine Leds im Auto, Videorecorder, PC?
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01.08.2011 18:22 Uhr von c3rlsts
 
+1 | -0
 
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"das neue tan-verfahren für´s onlinebanking": Nein. Das funktioniert natürlich auch über optische Kommunikation, aber in keinster Weiße auch nur annähernd wie die genannte Technik ;)
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01.08.2011 19:51 Uhr von achjiae
 
+0 | -0
 
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Zeus35: Da wäre ich mir nicht soooo sicher. Ich weiss zwar nicht, wie die Forschung mit solchen Lichtquellen aussieht, aber die Wellenlänge ist um einiges geringer. Mich würde mal interessieren, welches Lichtspektrum die benutzen.

Die Idee ist ok und liegt auf kurze Distanzen auch nicht so fern, wenn man an Lichtwellenleiter denkt. Bin mal gespannt, ob es wirklich anwendung findet und wie es mit Störquellen ausschaut.
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01.08.2011 20:49 Uhr von Phyra
 
+0 | -0
 
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@achjiae: die wellenlaenge von ir ist laenger und nicht geringer, welches lichtspektrum die benutzen? es geht um weiße LEDs also vermutlich blaue leuchtende mit einem gelben farbstoff oben drauf.
und natuerliche und technische stoerquellen bei dem derzeitigen stand der technik koennen getrost ausgeschlossen werden.
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01.08.2011 21:15 Uhr von achjiae
 
+0 | -0
 
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@Phyra: Entschuldigung ich meine natürlich nicht die Wellenlänge sondern die Frequenz des Lichtes was nun genau in der Gegenrichtung zur Frequenz steht.

Nur interessenhlaber, weil ich mich mit der Lichttechnik nicht so sehr auskenne, wie sorgt der derzeitige Stand der Technik dafür, dass es kein Problem darstellt wenn andere "Informationsquellen" also Lichtquellen hinzugefügt werden. Wie werden Störungen rausgefiltert?

[ nachträglich editiert von achjiae ]
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01.08.2011 22:27 Uhr von Phyra
 
+0 | -0
 
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dazu kann ich in diesem fall natuerlich nichts genaues sagen, aber eine recht einfache moeglichekit waere es einfach die frequenz der unterschiedlichen quellen minimal zu differenzieren, dadurch kann jede quelle einwandfrei identifiziert werden.
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01.08.2011 22:35 Uhr von achjiae
 
+0 | -0
 
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Phyra: Trotzdem hast du auf der eigenen Frequenz immer noch ein Grundsignal durch angeschaltete Lichtquellen, die ja ein gewisses Frequenz bzw Lichtspektrum abdecken.
Alternativ könnte man den Pegelanstieg ausgleichen, was ja über die relativ lange Zeit, die ein Licht an ist oder auch nur Flackert, im Vergleich zur Signallänge möglich sein könnte.

Wie gesagt ich bin gespannt was draus wird :)
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01.08.2011 22:35 Uhr von witold18
 
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Alter Hut. Eigentlich das gleiche wie Daten über Glasfaserleitungen schicken. Nur das in diesem Fall die Übertragungsstrecke nicht abgeschirmt ist und die Reichweite stärker begrenzt ist.
Ich denk´ mal auch in diesem Fall kann man modulieren,
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02.08.2011 02:01 Uhr von Leeson
 
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Ich frage mich, was WLAN mit surfen zutun hat?
Brauche ich dann also kein DSL o.Ä. mehr?
Nein!

Die Überschrift ist etwas schwach aber der Rest interessant.
Für Krankenhäuser und anderen Orten, wo EM-Strahlung nicht erwünscht ist, könnte das praktisch sein aber für den Heimgebrauch sehe ich da kaum Durchsetzungsvermögen.

+

[ nachträglich editiert von Leeson ]
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02.08.2011 07:53 Uhr von JesusSchmidt
 
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nochmal zur unglaublichen haltbarkeit von leds: ich hatte schon deckenbeleuchtung mit leds. die einzelnen "lampen" haben von anfang an nur "gefunzelt" und keine 2 jahre gehalten. die theoretisch lange haltbarkeit von leds nutzt nur etwas, wenn das entsprechende produkt eine gewisse qualität hat.
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02.08.2011 16:19 Uhr von Leeson
 
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@Jesus: die LEDs weden sicher nicht kaputt sein, vielmehr die Schaltung davor.
"Billige LED-Spots" werden, wie du sagst, nicht so lange halten, weil sie keinen ausreichenden Schutz gegen Spannungspitzen haben.

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