01.08.11 08:19 Uhr
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EU-Strukturfond beglückt Griechenland mit zusätzlichen Milliarden

Weil Athen verschuldet ist, soll es laut "Handelsblatt" nun Vorzugskonditionen aus dem EU-Strukturfond erhalten. Statt 21 Prozent, wie EU-Statuten es für Griechenland vorsehen, soll der griechische Eigenanteil für Projekte nun auf bis zu fünf Prozent der beabsichtigten Investitionssumme schrumpfen.

Für Athen bedeutet dies zusätzliche Förder-Milliarden. Schon eine temporäre Aufstockung der Kostenübernahme durch seine EU-Partner auf 85 Prozent, wie durch Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) vor einigen Tagen gefordert, ergeben für den Mittelmeerstaat ein sattes Plus von 2,1 Milliarden Euro.

Dennoch geht der deutschen Wirtschaft das außerplanmäßige Zuschussgeschäft aus Brüssel nicht weit genug. Sie würde am liebsten den kompletten Eigenanteil für Athen aussetzen, doch die EU-Partner spielen nicht mit. Am Montag soll die Initiative durch EU-Kommissar Johannes Hahn vorgestellt werden.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Griechenland, Griechenlandkrise, Strukturförderung
Quelle: www.handelsblatt.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.08.2011 08:19 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+8 | -3
 
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Offenbar geht es hier primär um Anschlussgeschäfte. Die Sonderkonditionen für Pleite-Staaten werden dabei anderen Wackelkandidaten nicht entgangen sein. Kurzum: Auch in Sachen EU-Strukturfond sind die alten Regelungen offenbar nur noch Makulatur. Ein willkommenes - bislang kaum kommuniziertes - Transferloch für deutsche Politiker im Auftrag der Euro-Blasenwirtschaft, über das nun zusätzliche Milliarden in die Kassen Papandreous fließen und von dort aus zurück in die Taschen deutscher Exportindustrieller. Das dafür letztlich vor allem das deutsche Steuerkollektiv zahlt, welches sich fatalerweise regelmäßig dem medial befeuertem Irrtum hingibt und als Einheit mit deutschen Exportindustriellen und ihrer Finanziers begreift - ist selbstredend. Ebenfalls eine Mär ist, das Geld flöße anschließend wieder in die Kassen des Fiskus zurück - es fließt vor allem in die privaten Taschen der immergleichen 5%-Elite und von dortan ohne Umwege in die globalen Finanzcasinen. Es lebe die Euro-Transferunion - von Nord nach Süd, von unten nach oben.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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01.08.2011 09:05 Uhr von Serverhorst32
 
+13 | -3
 
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unglaublich Griechenland wird zum Milliardengrab und alle schauen zu ...
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01.08.2011 09:53 Uhr von DerMaus
 
+9 | -1
 
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@Serverhorst32: Zuschauen wär ja schon schlimm genug, aber unsere Regierung schaufelt die Kohle auch noch fröhlich weiter ins bodenlose Loch Griechenland.
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01.08.2011 15:04 Uhr von Hotnews2
 
+0 | -2
 
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Ohja ..

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