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Silicon Valley soll Wall Street ablösen

In einem Gespräch mit dem "Spiegel" stellt Facebook-Anteilseigner Peter Thiel klar, dass er davon überzeugt ist, dass es keine weitere Internetblase mehr geben wird und dass es an der Zeit ist, noch stärker in Zukunftstechnologien zu investieren.

Thiels Meinung nach sei die Wall Street in Hinblick auf die Ökonomie bis zur Finanzkrise das Rückgrat der Welt gewesen. Diese Position nimmt Thiels Aussagen zufolge nun das Silicon Valley ein, da es der einzige Ort sei, der noch Wachstum und Fortschritt verspreche.

Die Angst vor einer neuen Internetblase erklärt Thiel damit, dass man noch von den neunziger Jahren gezeichnet sei und somit vorsichtiger agiere. Jedoch meint er, dass man nun in Hightech investieren müsse, da "der Finanzwahn nicht unsere Zukunft sein kann".


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WebReporter: St0ned
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wall Street, Investition, Spekulation, Silicon Valley
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.08.2011 06:47 Uhr von St0ned
 
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Ich denke, Thiel liegt richtig mit seiner Annahme. Schließlich hat er schon in der Vergangenheit bewiesen, dass er den richtigen Riecher für Wirtschaftsangelegenheiten hat, als er sich bei Facebook einkaufte und nun Milliardär ist. Andererseits macht es den Anschein, dass er um seine Gewinne fürchtet, weil die Leute nur noch zögerlich in die Hightech-Industrie investieren.
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01.08.2011 09:19 Uhr von K.T.M.
 
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Und morgen kommt der Weihnachtsmann. Man hat doch die gleichen Voraussetzungen wie vor der Dotcom-Blase. Facebook, Twitter, Apple,... sind alle überbewertet. Peter Thiel macht alles richtig. Man versucht jetzt Kleinanleger zu überzeugen in den IT-Sektor zu investieren, damit man selber die Gewinne abgreifen kann bevor die neue Blase platzt. Blasen werden immer entstehen, da das System anders nicht funktionieren kann. Blasen sind keine Fehler des Systems, sondern die logische Konsequenz.
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01.08.2011 11:18 Uhr von mr_shneeply
 
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interessant genau die selben Texte gaben die "großen" des Finanzgeschäftes vor der letzten dotcom Krise von sich.
Ich kann mich noch an die Dollarzeichen in den Augen meiner damaligen Kollegen erinnern.

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