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Weltweit erste Drohne aus dem 3D-Drucker fertiggestellt

Die weltweit erste Drohne aus einem 3D-Drucker wurde an der Universität Southampton entwickelt. Die elektrisch angetriebene Drohne muss aufgrund eines geringen Budgets allerdings ohne Fahrwerk und mit einem V-förmigen Heck auskommen.

Mit dem Budget von nur 5.000 Pfund und in nur einer Woche vom Design des Flugzeugs bis hin zur Fertigstellung fertigte das Team um den Wissenschaftler Jim Scanion diesen Flieger. Der Flieger trägt den Namen SCULSA (Southampton University Laser Sintered Aircraft).

SCULSA, das weltweit erste steuerbare Flugzeug aus dem 3D-Drucker erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 161 km/h und hat eine Spannweite von sieben Metern vorzuweisen. 3D Drucker ermöglichen eine schnellere und günstigere Herstellung von verschiedensten Dingen.


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WebReporter: jabbel76
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Flugzeug, 3D, Drohne, Drucker, 3D-Drucker
Quelle: www.trendsderzukunft.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.07.2011 12:26 Uhr von Tattergreis
 
+41 | -1
 
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Abmahnung: Wenn diese Drucker (lechts, saber) auf den Deutschen Markt kommen, haben unsere armen Anwälte endlich wieder etwas Abzumahmen wegen irgendwelchen Vergehen vom Copy Right oder es kommt sofort wieder eine Zwangsabgabe da man ja etwas kopierern könnte.
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31.07.2011 15:18 Uhr von Serverhorst32
 
+5 | -8
 
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komisch und unverständlich: Klar kann man aus einem Block und einem Fräser oder so Formen machen, aber eine ganze Drohne? Wie soll ein Drucker oder eine Maschine einen Motor "fräsen" oder Kabel verlegen oder sonstwas ?

Ich denke mal eher, dass dieser "Drucker" nur ne Art Fräse ist der ein paar Bauteile gemacht hat.
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31.07.2011 15:56 Uhr von DerN1cK
 
+3 | -0
 
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@Tattergreis @Johnny_Speed: Es gibt in England und den Niederlanden Firmen, die 3D-Druck anbieten. Da kann man sich bestellen was man möchte (solange es ein 3D-Randering hat) und das kostet nicht einmal viel.
Ich habe einen Kopf in der Firma liegen, der über so einen 3D-Drucker hergestellt wurde. Wirklich eine beeindruckende Technik!
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31.07.2011 16:46 Uhr von Friedbrecher
 
+9 | -0
 
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@Johnny_Speed: laut Wikipedia:

3D-Drucker: Ein schnell aushärtender Kunststoff wird additiv Schicht für Schicht (Schichtstärke ca. 1 – 2 mm) gespritzt. Der Ausdruck ist innerhalb weniger Stunden verfügbar. Moderne 3D-Drucker können sogar farbige Modelle in 24 bit Farbtiefe erstellen. Im Jahre 2006 lag der Einstiegspreis von Geräten, die keine giftigen Gase mehr ausströmen und als Netzwerkdrucker angesprochen werden, bei 16.000 Euro. Bereits 2007 haben einzelne Firmen entsprechende Geräte für unter 4.000 Euro[1] angeboten.

So wahnsinnig teuer sind sie also gar nicht mehr.


@Serverhorst

Es gibt verschiedene Verfahren, einerseits das von dir erwähnten Fräsen (bzw. andere Verfahren, um Material abzutragen), dann das Schichtweise hinzufügen von Material und das Verformen sowie Kombinationen aus diesen drei.
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31.07.2011 17:50 Uhr von wolfspirit
 
+1 | -0
 
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SCULSA? Das ding heißt nicht SCULSA sondern SULSA (Southampton University Laser Sintered Aircraft)
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31.07.2011 19:58 Uhr von EternalN
 
+4 | -0
 
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@Johnny_Speed: Vor einigen Jahren konnte man auch nicht glauben, dass jeder Normalbürger sich einen Flat-TV in dieser größe leisten kann. Den ersten den ich gesehen hab damals kostete 30.000 DM.

Außerdem gibt es schon Selbstbau-Kits für ca. 1.000 Euro, mit denen man sich einen "einfachen" 3D Drucker für zu Hause bauen kann.

Und es gibt durchaus auch Druckservices im Internet, bei denen du Teile anfertigen kannst. Preis nach Kubikzentimenter Kunststoff. War ein Testbericht in der CT darüber.

Und im Übrigen sind derzeit 2 "verfahren" im Umlauf. Eines, ist eigentlich nur eine sehr präzise Fräse. die anderen verwenden spezielle Kunststoffgranulate, mit denen ein Gegenstand Schicht für Schicht geschmolzen wird.

[ nachträglich editiert von EternalN ]
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31.07.2011 21:55 Uhr von Floxxor
 
+0 | -1
 
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"3D Drucker ermöglichen eine schnellere und günstigere Herstellung von verschiedensten Dingen. "

Objekte aus ´3d-Druckern´ herzustellen ist unglaublich teuer.
Beim Rapid Prototyping machen die Dinger Sinn, weil da halt nur ein Teil hergestellt wird(zum ansehen oder zum testen oder...) und eine Spritzgussform teurer ist.
Dazu kommt, dass solcher Kunststoff(oder seltener Metall) hochgradig anisotrop ist, das kann man auch nicht ändern, weil es halt am Schichtaufbau liegt...
Selbst bei der Werkzeugherstellung(Rapid Tooling) für z.B. cnc Maschinen kommen die nur gelegentlich zum Einsatz, obwohl es dort weit geringere Stückzahlen gibt.
Und im Gegensatz zum Flachbildschirmen kann man hier nicht einfach billiger werden, weil es das Prinzip garnicht zulässt, aber da jetzt genauer zu werden sprengt ein wenig den Rahmen ;-)