31.07.11 10:16 Uhr
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Teheran: Racheurteil nicht vollstreckt

Amene Bahrami, wurde im November 2004 durch ein Säureattentat eines Mannes schwer verletzt, erblindete und wurde entstellt. Ein Scharia Urteil erlaubte ihr in gleicher Münze den Täter zu bestrafen. Der heutige Sonntag war als Termin für die Ausführung des Urteils angesetzt.

Doch Amene Bahrami hat sich in letzter Minute gegen das Racheurteil entschieden. Sie nimmt nun die alternative finanzielle Entschädigung an. Mit dieser Entscheidung fühlt sie sich erleichtert, so Bahrami.

Ihre Familie hatte ihr von dem Schritt abgeraten, was auch ein Grund dafür war, dass sie das Urteil nicht ausgeführt hat. Auch religiöse und politische Gründe spielten für sie bei der Entscheidung eine Rolle.


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WebReporter: sarazen
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Attentat, Rache, Teheran
Quelle: www.spiegel.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.07.2011 10:41 Uhr von Lachendeswiesel
 
+8 | -17
 
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Hmmm ich denke mal, dass die "religiösen Gründe" für diesen Schritt nicht so ausschlaggebend waren. Meiner Meinung nach wollte sie das Geld haben, weil ihr das (verständlicherweise) mehr bringt, wie jemanden mit Säure zu bespritzen.
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31.07.2011 10:46 Uhr von matt287
 
+17 | -1
 
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Ich: bin auf jeden Fall froh, dass sie es sich anders überlegt hat. Zugegeben bei so einem Angriff wär es schon eine Verlockung dem Täter genau dasselbe anzutun, aber so hat sie sich (hoffentlich) finanziell für etwaige Folgeschäden abgesichert.
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31.07.2011 11:03 Uhr von Digiga
 
+24 | -3
 
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Wahrscheinlich: wollte sie das Geld, aber hat es einfach genossen ihn bis zum letzten Tag im Glauben zu lassen ihm würde nun dasselbe widerfahren. Die Frau hat echt Humor!
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31.07.2011 11:03 Uhr von sarazen
 
+8 | -2
 
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matt287: "etwaige Folgeschäden" (...) weitere Folgeschäden.

Die Scharia ist ja wohl das Gesetzbuch das vor allem radikale Maßnahmen gegen nicht konformes Frauenverhalten vorsieht. Hier ist es mal "für eine Frau" ausgelegt worden. Das ist das besondere, aber wie man sieht, ist die Scharia eben nicht wirklich anwendbar. Nur leider wird auf ihre Anwendung bei der Bestrafung von Frauen nicht verzichtet.
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31.07.2011 11:06 Uhr von tenge
 
+7 | -5
 
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gute entscheidung: triumph von menschlichkeit, auch entgegen der blödhetze hier sogar in manchen kommentaren.
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31.07.2011 11:19 Uhr von aquilax
 
+3 | -3
 
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männer halten zusammen: wieder mal ein weiteres beispiel, wie die männer gegen die frauenwelt zusammenhalten.

mit geld und psychologie kann man alle frauen beeinflussen, das zu tun, was den männern gefällt und was die männer für recht halten.

auch die frauen in deutschland werden sich in nicht all zu langer zeit darauf einstellen müssen.
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31.07.2011 11:20 Uhr von asyali
 
+5 | -0
 
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Auge um Auge: Als ich das erste mal von dem Urteil hörte und die Vorgeschichte , habe ich auch zugestimmt.
Dieser man glaubte das Recht zuhaben der faruen das Gesicht zu nehmen.
Es wäre nur recht gewesen wenn sie im Dafür das Auge genommen hätte.

Aber ich verstehe sie jetzt auch , da sie im Gegegensatz zu Ihm doch ihr gewissen rein halten will.

Ich lglaube die 7 Jahre bangen um sein augenlicht waren ein guter vorgeschmack für die Hölle die in erwarten wird.
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31.07.2011 11:24 Uhr von aquilax
 
+5 | -2
 
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....und wehe und wehe, wenn der mann der verletzte gewesen wäre:

die hätte man schon 50 mal im knast vergewaltigt und danach mit kleinen kieselsteinen zu tode gesteinigt .

ergo: die gesamte (frauen)welt interessiert es nicht, liest weiter über die heldentaten der beckhams und brad pitts und merkt nicht, wie man ihnen schon bald die stöckel unter den hufen absägt.
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31.07.2011 11:43 Uhr von Anlex
 
+3 | -2
 
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Menschlichkeit? Der Typ kommt jetzt unbeschadet davon.

Er hätte es verdient, das Leid nachzuvollziehen, was er seinem Opfer zugefügt hat. Das wird jetzt nicht passieren. Wo ist das bitte ein Triumph?

Die Dame hätte das Geld UND die Bestrafung des Täters bekommen sollen.
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31.07.2011 11:48 Uhr von LoneZealot
 
+3 | -2
 
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@kanzlerin: Es ist aber keine "alttestamentarische Strafe" sondern eine iranisch-moslemische Strafe!
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31.07.2011 13:12 Uhr von DrGonzo87
 
+1 | -3
 
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Sehr Gut ein mutiger Schritt seitens der Frau. Gut dass sie sich nicht auf das Niveau des Täters herabgelassen hat.

Nebenbei: Ich frage mich ob die Leute, die hier sagen sie hätte ihm die Augen verätzen sollen in anderen Threads diejenigen sind die sich über die Scharia mockieren und wie "barbarisch" der Islam doch sei...
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31.07.2011 13:42 Uhr von aquilax
 
+1 | -5
 
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manche: manche haben immer noch nicht kapiert, dass der willen dieser frau durch den islam gesteuert wurde.

durch genau diesen islam, der zum schutz der männer und buben geschrieben wurde und nicht zum schutz der mädchen und frauen.

diese "religion" hat der frau die augen verätzt,

denn wer ist schuldiger:
der teufel oder des teufels helfer?

diese religion hat es auch geschafft, dass der täter von seiner gerechten strafe verschont wurde.

ganz im sinne der männer - oder besser: des "islams".
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31.07.2011 14:00 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+1 | -0
 
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DerBelgarath: http://www.gmx.net/...

Das Urteil sollte bereits vollstreckt werden!
Es wurde aus etwaigen Gründen nicht durchgeführt, entgegen der Entscheidung des Opfers.

Das sie nun einen Rückzieher macht enttäuscht mich ehrlich gesagt ein wenig, weil sie garantiert heftigst beeinflusst wurde.
Das dabei jemand nicht verstümmelt wird ist natürlich positiv zu sehen. Aber das was DerBelgarath angesprochen hat, dem muss ich einfach widersprechen, weil die Iranische Justiz sonst auch nicht davor zurückschreckt leute zu verstümmeln.
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31.07.2011 15:21 Uhr von Serverhorst32
 
+1 | -3
 
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Auge um Auge Der hat mein Kind beim Verkehrsunfall überfahren, jetzt habe ich das Recht auch sein Kind mit meinem Auto zu überfahren.

SEHR SINNVOLL...

// Achtung Ironie versteckt.
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01.08.2011 17:14 Uhr von Laz61
 
+2 | -0
 
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Alttestamentarische Strafe: da einer hier keine Ahnung hat.

http://de.wikipedia.org/...
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01.08.2011 21:59 Uhr von Hanno63
 
+1 | -0
 
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es ist doch auch wieder ein Zeichen , dass es immer um Menschen und ihre Menschlichkeit geht.
Ich schrieb damals schon dazu alleine als Frau dieses Recht zu bekommen und es nicht einfach durchzuziehen , ist ein Stück Freiheit und es wurde damals nicht von Geld gesprochen.
Sie hätte aber den Mann mit einem winzigen Tropfen Säure auf Wange oder irgendwo "immer sichtbar" markieren können , um ihn jeden Tag an das unmenschliche Tun zu erinnern , denn ein nichtsnutziger Typ mit einer so überheblichen, gemeinen Tat ist nichts wert und sollte die 7 Jahre lang,...
bis zur "Ausführung" mindestens jeden Tag , bis jetzt, Tag für Tag , Todesangst und dazu noch Ungewissheit ob "ja" oder "nein", als gespürte Abhängigkeit von der Frau,.. haben.
Das wäre eine angemessene , minimale Sühne für das , gewaltsame , bewusste , primitive Zerstören eines ohne ihn evtl. glücklichen Lebens.

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