30.07.11 15:30 Uhr
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Das Lepsius-Haus in Potsdam erinnert an den millionenfachen Tod der Armenier

Das im Mai diesen Jahres eröffnete Lepsius-Haus in Potsdam widmet sich der Erinnerung und persönlichen Geschichte eines Mannes, der sich zeit seines Lebens dem Kampf gegen den Genozid an den Armeniern zur Aufgabe gemacht hatte, dem Theologen und Humanist Richard Lepsius (1858-1926).

Bereits zu Zeiten der ersten Pogrome gegen Armenier in Ostanatolien Ende des 19. Jahrhunderts beschäftigte sich Lepsius mit der Lage der Armenier. 1916 konnte er seinen Bericht trotz der Widrigkeiten des Ersten Weltkrieges und der damit einhergehenden Zensur in 20.000 gedruckten Exemplaren publizieren.

Das Lepsius-Haus zeigt in seiner Ausstellung das mit der Arbeit-und Lebensgeschichte von Richard Lepsius verbundene Drama des armenischen Volkes in der Türkei. Fotos und schriftliche Erläuterungen dokumentieren die Geschehnisse der Jahre 1915/16 im damaligen osmanischen Reich.


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WebReporter: XFlipX
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Türkei, Haus, Potsdam, Erinnerung, Armenien
Quelle: www.pnn.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.07.2011 15:30 Uhr von XFlipX
 
+9 | -3
 
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Ich kann den Artikel nur empfehlen - viele Informationen, die ich hier leider nicht wiedergeben kann. Leider zeigt sich auch, wie das dt. Kaiserreich um die Aktionen der Jungtürken wußte aber nicht einschritt, um die Türken nicht als Kriegspartner zu verlieren. Auch die Äußerung von Herrn Hosfeld (Förderverein) über die Türkei kann man so unterstreichen: „Wir haben es mit einer seit 1923 von staatlicher Seite indoktrinierten Nation zu tun“....
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30.07.2011 15:36 Uhr von Strassenmeister
 
+5 | -5
 
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..da geht es bald wieder rund auf dieser Seite.
Ich hole mir mal schnell ein paar Chips und Bier!!
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30.07.2011 17:50 Uhr von Jolly.Roger
 
+6 | -2
 
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Schön dass man Richard Lepsius Kampf für die Wahrheit und gegen das Verdrängen auf diese Weise würdigt.

Vor allem, wenn auf der Seite der Täter gerade erst ein Denkmal über den Genozid von den Türken abgerissen wurde....die Türkei tut alles um dieses unliebsame Thema in Vergessenheit zu bringen, ist aber weniger Zurückhaltend, wenn es von anderen Ländern die Aufarbeitung ähnlicher Themen fordert....


Keine Ahnung, warum mir gerade so viele Zitat von Leuten einfallen, in denen es um die ewige Nationalschuld Deutschlands geht. Vermutlich weil man die jetzt hier auch gut bringen könnte... ;-)
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30.07.2011 18:02 Uhr von Strassenmeister
 
+2 | -2
 
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@ atze.friedrich: Da gebe ich dir vollkommen recht.
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30.07.2011 18:24 Uhr von XFlipX
 
+5 | -1
 
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ist aber weniger Zurückhaltend Die schrecklich Tat von Oslo wird von vielen Gruppen für die eigenen Interessen missbraucht, die Tat selber interessiert sie nur insoweit, wie sie für die eigenen Bestrebungen ausgenutzt werden kann.

Der rechts, islamisch konservativen Erdogan-Adiministration, wie auch vielen aus Ankara gesteuerten türkischen Lobbyvereinigungen, wie auch Islamverbänden, kommt die Tat, so zynisch es auch klingt, wie gerufen.

Wälzte man noch die Kritik der Mehrheitsgesellschaft an den eigenen Defiziten perse auf alle Migranten ab, so versucht man hier die Toten von Oslo bzw. die Tat an sich als einen Angriff auf die Muslime, den Islam, die Türkei bzw. als letzten Beweis für den eh schon immer vorhanden geglaubten Rassismus und Islamphobie zu deuten und zu missbrauchen. Um darüber dann wieder unliebsame Gegener mundtot zu machen bzw. den eigene tiefsitzenden rassistisch, nationalsitsch, islamisitschen, antiwestlichen Einstellungen zu frönen.

XFlipX
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30.07.2011 21:34 Uhr von nostre2008
 
+3 | -7
 
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Krieg ja - definitiv kein Völkermord, Ein großer Humanist oder Antidemokrat und Antisemit? Armenischekriegspartei hat mit Russland gegen das Osmanischereich gekämpft. Niederlange und das nicht Erfüllen eines Groß Armeniens trieben Nationalistische Armenier auf eine knapp 100 Jährige Lügengeschichte auf. Nicht nur das es nie ein Vernichtungbefehl gegeben hat, es wurden gezielt Dokumente und Beweise gefälscht. Selbst Aghet (Preisgekrönte Doku) verwendet seitens der Armenier gefälschten Dokumente.

Im Russischen Staatsarchiv, geht klar die Militärische Vorgehensweise der Armeneier hervor.

Es wird Zeit das die Armenier die Historikerkommission die die Türkei fordert endlich zulässt. Armenier verweigert dies, wohl wissentlich das das Opfervolk zum Täter wird. Die Armenier waren im zweiten Weltkrieg aktiv im Osten SS Staffeln sowie späteren Völkermord an den Aserbaidschanern verantwortlich.
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30.07.2011 21:35 Uhr von nostre2008
 
+2 | -8
 
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der Täter von Oslo: ist angestachelt von den "Islam", die Armenier sind übrigens an dem Massaker in Oslo genau so schuld wie Sarrazin und Co.
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30.07.2011 23:00 Uhr von XFlipX
 
+5 | -1
 
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die Armenier sind übrigens an dem Massaker "ist angestachelt von den "Islam", die Armenier sind übrigens an dem Massaker in Oslo genau so schuld wie Sarrazin und Co. "

Lol..ich glaub du tickst nicht ganz richtig mehr kann man eigentlich nicht dazu sagen....der Rest steht schon im Artikel über deinesgleichen....ich zitiere..

„Wir haben es mit einer seit 1923 von staatlicher Seite indoktrinierten Nation zu tun“, erläutert Hosfeld, einer „Nation, deren Gründungsmythos auf einem geleugneten Völkermord beruht“.

XFlipX
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31.07.2011 00:01 Uhr von nostre2008
 
+1 | -7
 
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das trifft 100% auf die Armenier zu: ich empfehle ihnen auf YouTube "Der Kaukasische Knoten" anszusehen. Die Armenier sind Sturm gelaufen, und dabei hat man die Verbrechen im 2. Weltkrieg sowie Genozid in Aserbaidschan nur angekratzt.

XflipX im Manifest vom Fundamentalisten aus Oslo können sie rauslesen das er diese Tat ua wegen den Armeniern durchgeführt hat.

Leugnen hilft nichts. Vor ein paar Monaten hat übrigens Frankreich den von den Armenischen /Französischen Politiker eingeleiteten Genozid Gesetzt abgelehnt. Seit 2006 wurde der Antrag geprüft. Nach Sachlicherprüfung wurde es abgelehnt.

Viele betreiben hier Tagespolitik. Ich empfehle jedem mal über den Tellerrand zu sehen, vorallem den Armeniern.

Es ist nicht möglich Sachlich mit diesen Leuten zu reden.
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31.07.2011 10:43 Uhr von Marie52