30.07.11 10:18 Uhr
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CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt mit Eiern und Tomaten beworfen

Keinen leichten Stand hatte CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt bei einer Demonstration gegen den Ausbau des Münchner Flughafens, bei der ungefähr 300 Personen teilnahmen.

Er wurde von den Demonstranten mit Tomaten und auch mit Eiern beworfen. Aufgerufen zu der Demo vor der CSU-Landesleitung in München, an der auch Politiker der Grünen und der Freien Wähler teilnahmen, hatte das Aktionsbündnis AufgeMUCt.

Grund der Demo war der Beschluss der oberbayerischen Regierung für den milliardenschweren Ausbau des Münchner Flughafens.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: München, Flughafen, CSU, Generalsekretär, Alexander Dobrindt, Tomate
Quelle: www.bild.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.07.2011 11:07 Uhr von Mailzerstoerer
 
+10 | -2
 
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Ach meno Eier und Tomaten was soll das: denn, ihr in Bayern habt doch genügend Bauernhöfe auch ringsum München, da hätte mal einer den Schneid haben müssen und seinen Stallmist werfen sollen.
Mit Lebensmittel spielt man doch nicht, hätte ein schönes Rührei mit Tomate werden können.
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30.07.2011 13:27 Uhr von Strassenmeister
 
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Hoffentlich waren es faule Eier!
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30.07.2011 13:53 Uhr von -darkwing-
 
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Solche Nachrichten: versüßen den Samstag ungemein bei diesem Wetter. :)
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30.07.2011 14:05 Uhr von Schwertträger
 
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Das wirtschaftliche Wachstum des Standortes nehmen die Bewohner dann aber immer gerne mit. Nur die Nachteile wollen sie alle nicht haben.

Das ist der Schlag Leute, die die billigen Bauplätze nahe der Autobahn kaufen, weil sie sich nur die leisten können, und dann, zehn Jahre später, wegen Lärmbelästigung klagen, weil der Verkehr etwas zugenommen hat.

Ein Flughafen, zumal einer in Münchens Peripherie, wächst mit der Zeit. Das ist sonnenklar. Und das ist für die ganze Region auch richtig und wichtig.
Das Schicksal von ein paar Hundert, die in den Einflugschneisen wohnen, ist da völlig unwichtig. Das muss einem klar sein. Gemeinwohl geht vor Eigenwohl.

Da muss man RECHTZEITIG eine vernünftige Eigentümer-Initiative gründen, um mit der Flughafengesellschaft über jährliche Entschädigungsleistungen für den Wertverlust zu verhandeln. Dann kann man sein Hab und Gut, wenn es so weit ist, für einen Schleuderpreis an Leute verkaufen, denen der Lärm nichts ausmacht, und hat dann genügend Geld, um woanders was Nettes neu zu kaufen.
Rechtzeitig Initiative zeigen und nicht blöd mit Eiern und Tomaten rumfuchteln, wenn es zu spät ist.
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01.08.2011 09:43 Uhr von -Lebowski-
 
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Schwertträger: "Das Schicksal von ein paar Hundert, die in den Einflugschneisen wohnen, ist da völlig unwichtig. Das muss einem klar sein. Gemeinwohl geht vor Eigenwohl"

Nur doof wenn sich das Gemeinwohl über das Wohl einiger Weniger definiert die mit diesem Flughafen einfach den richtig grossen Reibach machen :)

Die Initiative gab es bereits bei der Planung von München - die dritte Startbahn war eigentlich schon immer geplant...nur aufgrund des Protests wurde sie eben (erstmal) nicht gebaut!

Dass es hier nicht um das Allgemeinwohl geht dürfte sogar Dir klar sein.

Abgesehen davon hätte Dobrindt für viele andere Aussagen nicht nur Tomaten auf das Haupt, sondern Steine im Gesicht verdient. Genauso wie Haderthauer, Ramsauer und wie die CSU-Verbrecher alle heissen...schaut Euch mal besonders die Aussagen von Dummrind und Haderthauer an...das dreht es einem echt die Fußnägel hoch...


"Dann kann man sein Hab und Gut, wenn es so weit ist, für einen Schleuderpreis an Leute verkaufen, denen der Lärm nichts ausmacht, und hat dann genügend Geld, um woanders was Nettes neu zu kaufen"

Manche Leute bleiben lieber in ihrer Heimat als sich mit Geld abspeisen zu lassen - ist doch auch ihr gutes Recht. oder? Wieso sollte ich mein Haus etc aufgeben...nur weil mir jemand Geld dafür bietet und will dass ich woanders hinziehe? Ach Moment...es ist ja nur für das Allgemeinwohl..und da hat ein Einzelner ja nur Rechte wenn er genügend Bares oder (in Bayern auch möglich) direkten Zugang zur Regierung hat...*hüstel*

Aber natürlich ist der Flughafen das Beste für uns alle. Diese Startbahn ist absolut alternativlos - was aber auch heisst (folgt man der Argumentation der Befürworter) dass man eine zweite Autobahn Richtung Salzburg baut - gerade für Zeiten erhöhten Verkehrs....wird zwar dann nur am Wochenende und zum Ferienstart genutzt...aber hey...man muss schon flexibel bleiben^^

[ nachträglich editiert von -Lebowski- ]
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01.08.2011 15:49 Uhr von Schwertträger
 
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@-Lebowski-: Mal abgesehen von den speziellen Aussagen der CSU-Vertreter, die ja komischerweise immer wieder gewählt werden:

Würdest Du denn bestreiten, dass der Flughafen bisher dem Standort München wirtschaftliche Vorteile (und zwar für fast alle) gebracht hat?
Wieso hat München denn den Status, den es hat? Weil konsequent an der Infrastruktur und der Wirtschaft gebastelt wurde. Nicht umsonst nennen es die Leute dort unten die heimliche Hauptstadt.

Ich habe mich als Norddeutscher nicht im Einzelnen mit der tatsächlichen Notwendigkeit der dritten Startbahn beschäftigt, kenne aber ähnliche Planungen hier vom Flughafen Hannover/Langenhagen.

Sicher machen da Einzelne einen großen Reibach. In der Regel sind das auch die mit den größten Investitionen. Aber die Folgefrüchte für die Region sind eben auch nicht ohne.
Ganz zu schweigen davon, dass sich Fondbeteiligungen an solchen Flughäfen unter Umwegen in der privaten Altersvorsorge der meisten Normalbürger wiederfinden.
Eine solche private Altersvorsorge hat heutzutage fast jeder, aber so genau wissen, woher der Gewinn, der im Alter den regelmässigen Rentenzuschuss bildet, eigentlich kommt, tun die wenigsten. Und viele wollen es auch gar nicht wissen.
Es sind eben nicht nur die Großen, die Reibach machen (die allerdings unbestritten den größten), sondern auch die Kleinen.


>Manche Leute bleiben lieber in ihrer Heimat als sich mit Geld abspeisen zu lassen - ist doch auch ihr gutes Recht. oder? <

Jein.
Zum einen mussten schon immer und ewig Leute ihre "Heimat" verlassen, wenn es notwendig war, zweitens beschränkt sich Heimat ja nicht auf das eine Dorf, wo die neue Schneise lang läuft, sondern auf die ganze Region und drittens existiert mit Sicherheit kein Recht, irgendwo bleiben zu dürfen. Land für Radwege wird auch enteignet (heutzutage gnädigerweise mit Entschädigung), warum sollte es mit Land für Startbahnen anders sein? Denk einfach mal an den Kohletagebau in den Ostgebieten.

Wie gesagt, immer vorausgesetzt, dass die dritte Startbahn wirklich ausgelastet wäre, sind solche Punkte eben auch zu beachten.


Ich habe als Norddeutscher immer ein kleines Problem, unberechtigtes Gejammer im Süden zu verstehen. Fast sämtliche Industrie geht in den Süden. Hier im Norden gibt es kaum noch Jobs, die Leute, denen teilweise viel Land gehört, das über Generationen in Familienbesitz war, müssen das parzellenweise für wenig Geld an reiche Süddeutsche verkaufen, welche das als Altersruhesitz oder Wochenend-Luxus-Häuschen nutzen, und sie müssen dann der Arbeit hinterherziehen. Gleichzeitig beschwert sich aber der Süden, dass die Industrie und deren Bosse und Interessenvertreter da so geld- und landgierig sind.

Eins geht nur.
Entweder oder.



Stuttgart 21 ist übrigens auch so ein Fall. Viel zu klein geplant, ist das Ding so, wie es ist, purer Schwachsinn. Entweder doppelt so groß, mit breitester Ausführung aller Zuwegungen in der Region, oder gar nicht. Und worüber zanken sich die Leute? Über Parkbäume. Sinnvoller wäre wohl eher dafür zu streiten, dass der Park nach Beendigung der Baumaßnahmen größer wird als vorher, und vor allem das Bauvorhaben selber nicht so mickrig dimensioniert wird.
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02.08.2011 11:48 Uhr von mercedes6
 
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Das gönne ich ihm! Der ist so arrogant, da hat er es mal verdient.

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