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Moody´s: Griechenland-Rettung wirft Schatten auf Spanien

Die neue Hellas-Nothilfe sollte die Geldmärkte bezüglich der Euro-Schuldenkrise beruhigen. Doch nun glaubt die Ratingagentur Moody´s, dass sie Spaniens Refinanzierungskosten weiter in die Höhe treiben wird. Zudem verfehle Madrid vermutlich seine Sparziele. Seit Tagen ziehen die Risikoprämien auf spanische Bonds wieder an.

Durch die Beteiligung privater Gläubiger in Griecheland wachse auch in Spanien die Gefahr eines Schuldenschnitts. Das Risiko verteure daher die Refinanzierungskosten für Madrid, wodurch eine Absenkung der spanischen Kreditwürdigkeit von "AA2" auf "AA3" (ShortNews berichtete) in Betracht gezogen werden müsse.

Madrid nähert sich mit Zinsen von 6,15 Prozentpunkten erneut dem Rekord von 6,37 Prozent Mitte Juli. Creditsight-Analysten vermissen ein Konzept, wie die Eurogruppe künftig Staaten wie Spanien und Italien mit frischem Geld stützen will. Zudem habe Madrid nur wenig Kontrolle über die Haushalte seiner Regionen.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Griechenland, Spanien, Schuldenkrise, Zinsen, Moody´s, Schatten
Quelle: www.ftd.de

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30.07.2011 09:57 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Das Haushaltsdefizit Spaniens betrug im vergangenen Jahr 9,2 Prozent – d.h. das über das Dreifache der Maastricht-Stabilitätskriterien von 3 Prozent. Madrid kann zudem kaum die Ausgabenpolitik seiner Regionen kontrollieren, da im Laufe der Zeit viele Kompetenzen auf die Regionen übertragen wurden. 46 Prozent Jugendarbeitslosigkeit bedeutet für die Iberer ein trauriger Rekordhöchststand, trotzdem wachsen die Löhne wieder wie eh und je. Merkels Spar-Medizin ist eine Mär, niemanden scherts.

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