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Klimaforschung: "Climategate"-Universität gibt Rohdaten frei

Zwei Jahre ist es her, dass die britische University of East Anglia mit dem "Climategate"-Skandal die mediale Aufmerksamkeit auf sich zog. Damals hatten Hacker E-Mails der Forscher gestohlen und veröffentlicht. Schnell kam der Vorwurf auf, die Wissenschaftler hätten absichtlich Daten gefälscht.

Eine Untersuchungskommission negierte dies zwar, kritisierte aber die mangelnde Offenheit im Bezug auf die genutzten Daten. Die Rohdaten von 5113 Stationen weltweit wurden nun der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Nur Polen verhinderte die Veröffentlichung seiner Messdaten von 19 Stationen.

Dass die Daten den Meteorologieinstitutionen der jeweiligen Ländern gehören, war das Hauptargument für die Zurückhaltung der Rohdaten. Die Ansichten, ob diese Daten den "Klimaskeptikern" nutzen oder schaden, gehen auseinander. Diese organisieren sich immer besser und verfügen über potente Spender.


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WebReporter: Again
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Veröffentlichung, Universität, Klimaforschung, Climategate
Quelle: science.orf.at

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.07.2011 20:32 Uhr von Again
 
+2 | -2
 
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Die Quelle ist recht umfangreich, aber auch ziemlich interessant zu lesen. Es geht dabei weniger um die Wissenschaft, sondern um die Kontroverse. Es werden Leute der University of East Anglia, Nature und ein Skeptiker zitiert.

Dieser Link ist aus der Quelle und sollte wohl irgendwie zu den Daten führen. Ich weiß allerdings nicht wie ;-)
http://www.metoffice.gov.uk/...
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29.07.2011 22:54 Uhr von myotis
 
+1 | -0
 
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@Autor: eventuell auf die Links klicken die mit " Station record files, as released in January 2010 (ZIP, 7 MB) " beschriftet sind.
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29.07.2011 23:09 Uhr von Again
 
+1 | -1
 
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Danke ;-): Hab am Anfang weiter unten gesucht.
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29.07.2011 23:55 Uhr von K.T.M.
 
+9 | -2
 
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Ach verdammt jetzt mußt ich gleich nen bissle rumspielen.

Wenn ich die Jahresmitteltemperaturen (1701-2010) nehme und ne simple lineare Regression machen kommt für Berlin eine Temperaturerhöhung von 0,3 °C für das Jahr 2100 raus. Interessanterweise liegt der Durchschnittswert des Zeitraumes 1756-1783 bei dem gleichen Wert wie 1979-2010.
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30.07.2011 00:02 Uhr von juli989
 
+4 | -7
 
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Climategate? Was denn für ein "Climategate"... nur weil sich Leute wie Monckton einen auf private Mails gew... haben und die VTler die ganze Sülze zum Skandal hochstilisiert hatten.... pah
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30.07.2011 00:10 Uhr von AnotherHater
 
+3 | -3
 
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Zur globalen Erwärmung: http://news.yahoo.com/...
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30.07.2011 02:09 Uhr von Gorli
 
+5 | -9
 
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Klimaskeptiker gibts immer noch? Naja, vielleicht wirds ja was, wenn die Nordostpassage in 30 Jahren endlich ganzjährig eisfrei ist.
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30.07.2011 10:36 Uhr von K.T.M.
 
+0 | -0
 
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Hab mir mal alle Daten von Stationen angeschaut die seit 17xx aufzeichnen.

Dabei hab ich festgestellt, dass im Zeitraum von 1830-1850 immer in Temperaturminimum liegt. Das hat dann natürlich einen Einfluss auf die Vorhersagen. Nehme ich immer erst den Zeitraum ab 1890 statt ab 17xx zur Berechnung der zukünftigen Erwärmung kommt man bei Trondheim (N), Stockholm (S), De Bilt (NL), Genf, (CH) Berlin (D), Philadelphia (USA) auf einen im Schnitt 3,5 mal höheren Wert. Bei Sankt Petersburg (RUS) sieht es nicht ganz so schlimm aus, da komm man nur auf einen 1,7 mal höheren Wert.

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