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Keine Änderungen: Facebook zeigt Innenminister die kalte Schulter

Nach der Facebook-Party im saarländischen Numborn am vergangenen Wochenende forderte der saarländische Innenminister, Stephan Toscani (CDU), dass Facebook die Einstellungen beim Anlegen von Events abändert, sodass nicht automatisch jede Veranstaltung öffentlich sei.

Facebook Deutschland allerdings, zeigt sich von dieser Forderung unbeeindruckt. Eine Sprecherin sagte, man setze hier auf die Kompetenz der Facebook-Nutzer. Es sei ersichtlich, dass die eine erstellte Veranstaltung bei gesetztem Häkchen auch für alle öffentlich zugänglich sei.

Zur Facebook-Party im Saarland waren vor knapp einer Woche bis zu 2.000 Menschen erschienen. Es kam zu Ausschreitungen, Sachbeschädigungen und Körperverletzungen. Insgesamt entstand ein Sachschaden von 50.000 Euro, der Polizeieinsatz kostet noch einmal 115.000 Euro.


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WebReporter: newsechode
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Facebook, Party, Innenminister, Schulter
Quelle: www.newsecho.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.07.2011 14:23 Uhr von shadow#
 
+18 | -8
 
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Allein für diese dämliche Forderung sollte die nächste Party bei Herrn Toscani im Vorgarten stattfinden.
Was kommt als nächstes? Ausfiltern aller Kommunikation die das Wort Party enthält?
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29.07.2011 14:38 Uhr von Jlaebbischer
 
+10 | -4
 
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Was wäre für Spybook sooooo schlimm, wenn sie die Standardeinstellung dieses Häkchens auf Privat ändern würden...

Dass anscheinend 90% der User dort zu blöd zu sein scheinen, den Haken zu entfernen bzw. zu setzen, ist ja schon länger klar.
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29.07.2011 14:55 Uhr von Johnny Cache
 
+17 | -1
 
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Was in aller Welt hat die Polizei dort veranstaltet daß dabei 115.000€ zusammen gekommen sind?
Die Kostenaufstellung würde ich gerne mal genauer sehen.
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29.07.2011 14:58 Uhr von Klecks13
 
+3 | -1
 
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Naja: ich habe ja keinen FB-Account, vielleicht kann mich also einer hier aufklären:
Welche Einstellung ist den Standard; öffentlich oder nicht öffentlich? Ist das Häckchen also standarmäßig gesetzt und man muss es raus nehmen, wenn man die Veranstaltung nicht öffentlich machen will, oder muss man es erst setzen, wenn man sie öffentlich machen will?

Wenn standarmäßig "öffentlich" eingestellt ist, dann kann das leicht übersehen werden. In dem Fall: Was spricht dagegen, einfach die Standardeinstellung umzudrehen? Soooo groß wär der Aufwand für FB auch wieder nicht.
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29.07.2011 15:17 Uhr von ChampS
 
+8 | -0
 
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ausnahmsweise mal recht für die regierung: ich finde diese forderung durchaus nicht dämlich
facebook hat dadurch keine verluste und nur die user die wirklich eine öffentliche veranstaltung machen wöllten haben dann auch eine öffentliche.

aber ich lass mich gern belehren, was hätte es für nachteile standartmäßig auf privat zusetzen?
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29.07.2011 15:19 Uhr von shadow#
 
+3 | -1
 
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@Klecks13: Öffentlich.
Und wenn man das so lässt passiert in 99.99999% der Fälle: Nichts.
Die Feier des Schützenvereins in der Kleinstadt die in der Zeitung steht ist genauso öffentlich und trotzdem tauchen da keine 10.000 Menschen auf und es käme auch keiner auf die absurde Idee da eine Rechnung der Polizei zu schicken.
Für irgendwelchen Partyunfug braucht es immer Dritte die es auf Chaos abgesehen haben.
Hier sehen einige ein Problem wo keines ist.
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29.07.2011 16:45 Uhr von ChampS
 
+1 | -0
 
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zeitung == fb? WTF ! in der zeitung können sich auch nich zich tausend leute verabreden ne rießen party zu veranstalten.
in der zeitung weiß man ah hier schützenfest
aber man weiß net wer noch geht.

bei fb ist das problem das die page weltweit ist und sich dort JEDER eintragen kann und jeder sehen kann was sache ist.
das perfekte chaosmittel.

mich wunderts nur das sowas in anderen ländern nicht passiert
oder irr ich mich da?
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29.07.2011 17:01 Uhr von phiLue
 
+1 | -2
 
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Die wenigsten sog. Facebook Partys passieren ausversehen. Dann setzen die Trittbrettfahrer eben das Häcken um die Party wieder öffentlich zu machen. Das wird nichts an der Situation ändern.

Off-Topic:
Ich wette "Facebook-Party" wird das Wort des Jahres werden :>
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29.07.2011 17:27 Uhr von shadow#
 
+1 | -1
 
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@ChampS: Es geht allein um eine öffentlich beworbene Veranstaltung.
Facebook RSVPs sind kein sicherer Anhaltspunkt dafür wieviele Leute tatsächlich erscheinen.

"zich tausend leute verabreden" kennt unser Gesetz als Tatbestand nicht.
Ist Kommunikation oder sich zu Festen zu verabreden neuerdings rechtlich bedenklich?
Das würde übers Telefon, externe Internetseiten etc. auch gehen. Willst du das auch kontrollieren?


Wilde Parties und Chaos: Is so, lebt damit.
Die Alternativen sind Ausgangssperren und polizeiliche Sondergenehmigungen sobald sich mehr als 20 Leute an einem Ort befinden.


Und ja, du irrst dich:
http://www.dailymail.co.uk/...
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30.07.2011 23:33 Uhr von ChampS
 
+0 | -0
 
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@shadow: was partys mit zuvielen menschen und zuwenig sicherheitsmaßnahmen anrichten hat man bei der loveparade gesehn!

es erfüllt keinen tatbestand solche treffen zu organisieren aber es erfüllt einen wenn diese mit zu wenig sicherheitsmaßnahmen organisiert werden und dort dann etwas passiert, dann haftet nämlich der veranstalter.
Da aber kein veranstalter existiert bzw diese sich distanzieren muss die polizei für ordnung sorgen, falls es nämlich zu massen ausschreitungen kommt und die polizei nicht da ist, ist das geschrei wieder groß wo denn die polizei blieb und wie das sein kann. ;)

[ nachträglich editiert von ChampS ]

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