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Hermann Otto Solms (FDP) spricht sich klar gegen Steuerhöhung für Reiche aus

Gegen eine steuerliche Mehrbelastung von Besserverdienenden hat sich jetzt klar der FDP-Finanzexperte Hermann Otto Solms ausgesprochen.

Er sagte im Deutschlandfunk: "Die Steuerzahler sind heute schon extrem hoch belastet. Sie zusätzlich zu belasten, würde den Leistungsprozess stören und gerade diese Menschen, die besonders leistungsfähig sind, in hohem Maße weiter ins Ausland treiben."

Nach Ansicht von Solms müssten die kleineren Einkommen entlastet werden. Weiter meinte er, dass man aber nicht die Botschaft verbreiten kann, dass bei kleineren Einkommen die Steuern entlastet werden sollten und höhere Einkommen mehr Steuern bezahlen. Das würde Politik unglaubwürdig machen.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: FDP, Reiche, Steuererhöhung, Hermann Otto Solms
Quelle: www.open-report.de
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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.07.2011 13:55 Uhr von Strassenmeister
 
+9 | -0
 
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Mit solchen Aussagen ist die FDP unglaubwürdig.
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29.07.2011 14:18 Uhr von Rechthaberei
 
+9 | -0
 
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So wie in den USA wo die reiche weiße Oberschicht: möglichst wenig Staat will und so selbst eine staatliche Krankenversicherung wie wir sie haben verhindert.

Man stelle sich nur mal vor die FDP hätte eine Tea-Party-Bewegung die alles maximal entstaatlichen will nur weil die Immigranten überdurchschnittlicher auf den Staat angewiesen sind.

Aber wer weiß vielleicht kommts noch so wenn die EU nicht wäre und die gesetzlichen Versicherungen aufgrund der Demographie immer teurer werden.

Wenn Deutschland wegen der EU-Krise zum Beispiel sein AAA-Rating verliert und so sie Kreditzinsen steigen, dann müssen die Reichen zur Kasse gebeten werden, so wie in den USA.

Und wenn das besitzende Volk schon wegen der Zinsschuldspirale unter einer immer höher drohenden Steuerlast murrt, dann gibts nur noch einen schlanken Staat als Rettung.


[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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29.07.2011 15:13 Uhr von Klecks13
 
+6 | -2
 
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Klasse Foto! Die Frisur, der Schnautzer, die Gestik - an wen erinnert mich das nur? *grübel*

;-)))
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29.07.2011 16:02 Uhr von Selle
 
+4 | -0
 
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@Klecks13: Nur die Brille muss man sich wegdenken^^
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29.07.2011 16:10 Uhr von _Illusion_
 
+8 | -0
 
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Interessant: Steuererhöhungen für Reiche machen wir nicht, dann hauen die ab (Blödsinn).

Steuererhöhungen für Arme können wir auch nicht, die sind schon auf dem Zahnfleisch.

Steuererleichterungen gehn ja eigentlich auch nicht, schließlich muss das Volk ja irgendwie die Staats-Schulden bezahlen.

Und nun? Irgendwelche "glaubwürdige politische" Vorschläge?

Na Herr Solms, wieviel Kohle geht denn jeden Monat auf Ihr Konto? Das sind die besten "Finanzexperten", die privat keinerlei Geldsorgen haben und denen Steuern sch***egal sein können :-)
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29.07.2011 16:46 Uhr von machi
 
+3 | -0
 
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Sollen sie gehen, sollen sie sich ins Ausland abgeben und an der Grenze dann auch bitte gleich ihren Pass.
Wer nen deutschen Pass hat sollte in Deutschland seine Steuern zahlen, ohne Schlupflöcher, sondern genau den Betrag den sie zahlen müssten.
Steuererhöhung für Reiche: immer her damit.
Sehe nicht wo die die Wirtschaft ankurbeln, außer vll für Geschäfte die Champagner und Pelze verkaufen, aber wer braucht schon son Luxusmist!
An sonsten: öfter mal auf die Fresse ^^
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29.07.2011 16:47 Uhr von Mailzerstoerer
 
+4 | -0
 
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Das würde Politik unglaubwürdig machen! Das würde die Politik der FDP unglaubwürdig machen. weil genau diese Zielgruppe-FDP-Wähler sind, da nützt es auch nichts wenn man den Chef auswechselt, die FDP ist und bleibt im Keller-wir werden es 2013 alle sehen!
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29.07.2011 20:12 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Es liegt am Wähler hier nun tätig zu werden und sich nicht erneut durch billige Parolen von Westerwelle & Konsorten über H4-Schmarotzertum etc... in die Irre treiben zu lassen.

Jeder 7. Wähler in bei den Bundestagswahlen im Herbst 2009 dieser Doktor-Fälscher-Partei ("Arbeit muss sich wieder lohnen") auf den Leim gegangen.

Die 3-Prozent-Partei FDP existiert nur, weil sie gewaltige Medienpräsenz - aus unerfindlichen Gründen - hinter sich weiß. Paradebeispiel war ihr letztes 3-Prozent-Loch und der daraufhin abgehaltene Parteigipfel. Tagelang zierten die Ereignisse die Headlines sämtlicher (einschlägiger) Zeitungen. Keiner anderen Partei ist dies gegönnt - z. B. den Linken mit ähnlicher Präsenz im Bundestag.

Die FDP überlebt nur durch die Medien.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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30.07.2011 08:06 Uhr von artefaktum
 
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Für dumm verkauft: "Sie zusätzlich zu belasten, würde den Leistungsprozess stören und gerade diese Menschen, die besonders leistungsfähig sind, in hohem Maße weiter ins Ausland treiben."

Und Normalverdiender können nicht ins Ausland gehen? Was für ein dämliches Todschlagargument.

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