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Nürnberg: Vize-Chef der Linken unterstützt Arbeitgeber bei windigen Kündigungen

Eigentlich hat sich die Partei "Die Linke" die Unterstützung der Arbeitnehmerrechte auf die politische Fahne geschrieben, doch in Nürnberg scheint es eine Ausnahme zu geben.

Dort unterstützt der Vize-Chef der Linken, Heinz Bierbaum, offenbar eigenartige Kündigungspraktiken einer Großdruckerei, die in finanziellen Schwierigkeiten ist.

Der Geschäftsführer der Druckerei Prinovis hatte Mitarbeiter vor die Wahl gestellt: Entweder Gehaltsverzicht oder Kündigung. Im Auftrag einer Firma, nannte Bierbaum diese Entlassungsmethode "wirtschaftlich plausibel" und erntet dafür Kritik der Gewerkschaften, die ihn einen "Arbeiterverräter" nennen.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Chef, Nürnberg, Vize, Arbeitgeber
Quelle: www.sueddeutsche.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.07.2011 13:41 Uhr von jo-82
 
+2 | -3
 
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Das wird passieren: sobald die Linken mal an die Macht kommen. Die werden den Laden zu 100% so Erzkonservativ weiterfahren wie SPD, Grüne, FDP und CDU/CSU es vor Ihnen getan haben, egal was Sie euch jetzt versprechen.
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29.07.2011 13:59 Uhr von Jolly.Roger
 
+6 | -1
 
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Auch die Linken werden erkennen wie die Welt läuft, wenn sie in der entsprechenden Position sind.

Große Sprüche kann man nur von sich geben, wenn man wenig Ahnung hat und nur von der Ideologie lebt. Sobald man sich mit der Realität auseinandersetzen muss, gehts plötzlich in die gleiche Richtung.
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29.07.2011 14:55 Uhr von Rudi_im_Winkel
 
+9 | -1
 
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Nachdenken, statt Schwachsinn brabbeln ! Wenn ein Arbeitgeber in finanzielle Notlage gerät, was soll man machen ??

1.) Verdi : sofort Betrieb bestreiken, wenn er dann Konkurs geht, sagen, dass es der Chef schuld ist

2.) SPD + dumme Linke : Den Kapitalismus anprangern, Betrieb bestreiken, den Konkurs auf die Gesellschaft schieben

3.) intelligenter Linker (sehr selten!) Er unterstützt ein Sanierungskonzept der Firma, auch wenn es einzelne Arbeitsplätze kostet, damit die Firma als Ganzes überlebt.

1+2 Sorgen für ein Aussterben des Standortes Deutschland.
3 Die Erkenntnis hat sich durchgesetzt, dass Arbeitsplätze wichtiger sind als Ideologien.

[ nachträglich editiert von Rudi_im_Winkel ]
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29.07.2011 18:57 Uhr von CoffeMaker
 
+2 | -2
 
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"Wenn ein Arbeitgeber in finanzielle Notlage gerät, was soll man machen ??"

Wie wärs statts des Angebots auf Lohnverzicht eine Vereinbarung das die Arbeitnehmer nicht auf Lohn verzichten sondern sich weniger auszahlen lassen und der Rest ein Kredit ist und gezahlt wird wenn es der Firma wieder gut geht.

Gleiche Arbeit für weniger Lohn ist abzocken, zumal meistens nur unten gespart wird, oben zahlen sie weiter üppige Gehälter.
Und in heutiger Zeit wo es kaum Arbeit gibt ist das -> entweder Lohnverzicht oder Rauswurf <- eine glatte Erpressung, weil man rechnet das die Leute für weniger arbeiten ansonsten hätten sie die Hütte nämlich dicht gemacht.

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