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Forscher: Neandertaler starb wohl wegen zu vieler moderne Menschen aus

Das Ende des Neandertalers in Europa kam nach Ansicht von Wissenschaftlern wahrscheinlich daher, dass sich der moderne Mensch zu schnell vermehrte und damit zahlenmäßig zu groß wurde. Gerade vor 55.000 bis vor 35.000 Jahren verzehnfachte sich die Zahl des Homo sapiens.

Dies resultierte auch durch Einwanderungen aus Afrika. Paul Mellars und Jennifer French von der Cambridge University sagten: "Jeder Verdrängungsprozess und jedes Aussterben reduziert sich letztlich auf eine Frage der Zahlen. Die Zunahme der eintreffenden Populationen gegen die Abnahme der ansässigen."

Für ihre Forschungen werteten die Wissenschaftler archäologische Ausgrabungen von Lagerstätten in Südfrankreich und dabei gemachte Funde wie zum Beispiel Steinwerkzeuge von beiden Menschenarten aus. Demnach hatte der Neandertaler nicht nur die schlechteren Jagdtechniken, sondern war auch zahlenmäßig unterlegen.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mensch, Forscher, Aussterben, Neandertaler
Quelle: de.nachrichten.yahoo.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.07.2011 12:52 Uhr von Rechthaberei
 
+1 | -1
 
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Oder eine Seuche oder Immunschwäche die vor allem: Neandertaler befiel.
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29.07.2011 13:05 Uhr von Facemeltor
 
+10 | -4
 
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die neandertaler sind nicht ausgestorben: Wie heißt nochmal dieser eine riesige Boxer? Russe glaub.
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29.07.2011 13:46 Uhr von MetatronTheAugur
 
+2 | -0
 
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Ich denke der Neanderthaler ist nicht die einzige Spezies, die wegen zu vieler moderner Menschen (und deren Handeln) ausgestorben ist.
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29.07.2011 14:19 Uhr von Noseman
 
+2 | -0
 
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Jaja, die bösen Einwanderer aus Afrika: Davor haben Neandertaler Angst.
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29.07.2011 15:14 Uhr von all_in
 
+6 | -0
 
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@Facemeltor: Du meinst wohl Walujew ;-)

Ja, der ist riesig, ein ganzer Berg. Ist mal neben mir aus nem Minivan gestiegen als ich vorm Eingang des Flughafens in St. Petersburg stand. Hab nicht schlecht gestaunt genauso wie die anderen Passagiere.
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29.07.2011 15:37 Uhr von daiakuma
 
+7 | -1
 
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überschrift falsch: es muss heissen "starb wohl wegen zu vieler moderneR menschen"
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29.07.2011 19:13 Uhr von LLCoolJay
 
+2 | -0
 
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kanzlerin: Was is? Milchschnitte?

Spielst du damit auf die Klitschkos an? Die sind UKRAINER du Held.

Was Facemeltor meint ist dieser hier:

http://www.sportgate.de/...
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29.07.2011 19:51 Uhr von Floppy77
 
+1 | -1
 
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Das ist die Natur des Menschen, andere Lebewesen auszurotten...
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29.07.2011 21:05 Uhr von Guschdel123
 
+3 | -0
 
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@ Floppy: Nein, das nennt man natürliche Auslese -.-

Ich mein, ich bin in der heutigen Zeit auch mehr Misanthrop als Optimist..aber dass hier 10 von 13 Kommentaren auf ´´lustige´´ Vergleiche mit der heutigen Gesellschaft abzielen und oberflächlich gesellschaftskritisch sein wollen ist doch totaler Bullsh*t.

Natürlich ist der heutige Homo homo Sapiens ein totaler Egoist sich selbst und anderen Arten gegenüber und handelt auch dementsprechend, aber glaubt hier irgendjemand, dass das jemals anders war? In der heutigen Zeit kann das aufgrund technischer Mittel natürlich einfacher/in größerem Stil getan werde,und es wird vermehrt angesprochen und so getan, als wäre man ja so altroistisch, in Wahrheit will man seine Stellung nur selbst verbessern (Ansehen, Wählerstimmen, nennt es wie ihr wollt).Natürlich gilt das nicht für alle, ich schätze mal <1% der Bevölkerung darf sich davon ausschließen, ich aber sicherlich nicht. Vielleicht sollte sich hier jeder mal selbst hinterfragen, dann fällt einem (wenn man ehrlich ist) erstmal auf, was für ein vollkommener Idiot man selbst doch eigentlich ist(da spreche ich nun über mich) und dass sich dieses Verhalten nie ändern wird, dazu sind wir immernoch zu Instinkt-gesteuert, auch wenn es niemand wahrhaben will. Natürlich kann man versuchen sich zu ändern und es wird einem auch in gewissen Schritten gelingen, allerdings wird unsere Natur als instinktgesteuertes Tier, welches in der bestmöglich Position überleben will niemals von uns weichen.

Das hier ist kein Plädoyer für unser Verhalten, keine Entschuldigung dafür, aber jeder, der hier mal wieder seine polemischen Phrasen losrattert, sollte sich selbst mal wenigstens ansatzweise hinterfragen.
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29.07.2011 23:21 Uhr von neminem
 
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@guschdel: jop, aber im vergleich zu affen sind wir immer noch sozialer. die würden nie ohne eigenen erkennbaren vorteil einem anderen affen helfen. beim menschen sieht das schon etwas anders aus. wenn wir sehen, dass jemand anderes ein problem hat gehen wir zum teil ungefragt auf ihn zu und bieten unsere hilfe ohne aussicht auf gegenleistung an. einfach so. auch ein erfolgsrezept unserer spezies.
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30.07.2011 04:00 Uhr von Guschdel123
 
+3 | -0
 
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@ neminem: Aber nicht so einzigartig wie du es jetzt darstellst. Da kann man z.B. Erdmännchen feststellen, welche innerhalb des Baus/des Rudels/der Sippe ganz unabhängig Wache stehen während die Mütter die Kleinen großziehen, quasi ein ´´Wachverband unter Freunden´´. Ähnliches Verhalten gibt es auch z.B. bei Makakken. Natürlich ist hier der vorwiegende Grund die Fortpflanzung der Art bzw. das Sichern der Art, und natürlich ist dieses Verhalten weitaus weniger ausgeprägt als bei uns Menschen, im Grunde genommen ist es bei angenommener Steigerung der Intelligenz so ziemlich das Selbe..

Allein schon die Tatsache, dass Affen Emotionen wie Schmerz und Furcht erleben, dass sie logisch denken können und in Sozialverbänden leben, macht uns zu keinem besonderen Lebewesen mehr. Und in den Sozialverbänden der Affen (bis zu 100 Tiere) trauert z.B. die gesamte Gemeinschaft, falls ein Junges oder ein anderer Sippen-Angehöriger sterben sollte. Wieso? Sicher nicht, weil es ihnen einen Vorteil bringt..

Unsere Spezies ist weder sehr besonders noch auf immer überlebensfähig, wir hatten lediglich das Glück, dass wir Fragen stellen. Ein Affe würde sich z.B. niemals fragen, warum der Apfel essbar ist, warum und wie er vom Baum kommt, dort wächst. Der Mensch geht über den Tellerrand hinaus, die meisten anderen Tiere bleiben dort stehen.

Aber dazu gäbe es jetzt weitere Verzweigungen, Experimente, Ansichten, etc..Gehört eig. schon gar nicht mehr zum Thema, obwohl es einfach super interessant ist..
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30.07.2011 17:57 Uhr von cheetah181
 
+1 | -0
 
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neminem: "wenn wir sehen, dass jemand anderes ein problem hat gehen wir zum teil ungefragt auf ihn zu und bieten unsere hilfe ohne aussicht auf gegenleistung an. einfach so. auch ein erfolgsrezept unserer spezies."

Ein Erfolgsrezept ist es aber nur, weil uns umgekehrt dann auch irgendwann geholfen wird. Das ist bei anderen Tieren ähnlich: damit dort selbstlos geholfen wird, müssen die Tiere aber verwandt sein oder zumindest zur gleichen Gruppe gehören (so dass sich das andere Tier später revanchieren kann)
Dass das bei uns heute auch bei scheinbar Fremden auftritt kann meiner Meinung nach mehrere Gründe haben:
1. Da wir meist nicht erwarten von irgendwelchen anderen Stämmen auf der Straße attackiert zu werden, sehen wir vielleicht unterbewusst diejenigen, denen wir helfen, als Teil unserer sozialen Gruppe an.
2. Einfaches Helfen hat für uns heute keine großen Nachteile mehr, da zumindest die meisten von uns nicht drohen zu verhungern. Anders sieht es aus, wenn jemand angegriffen wird...da ist die Hemmschwelle zur Zivilcourage anscheinend (leider) viel höher.

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