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Berlin: Zugestopftes Abzugsrohr war Grund für den Tod der sechsköpfigen Familie

Ein von den Vormietern zugestopftes Abzugsrohr hat den dramatischen Tod der sechsköpfigen Familie in Berlin-Köpenick verursacht. Das ergab nun die Untersuchung der Gastherme.

Die Familie war vor Kurzem tot in ihrer Wohnung aufgefunden worden. Untersuchungen ergaben, dass sie an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben sind (ShortNews berichtete).

Bei der Vernehmung der Vormieter durch die Polizei haben diese bestätigt, dass sie dieses Abzugsrohr mit Zeitungspapier zugestopft hatten. Da sie die Gastherme seit Jahren nicht mehr genutzt hatten, machten sie es dicht, um sich vor Zugluft und Kälte zu schützen.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Berlin, Familie, Grund, Kohlenmonoxid
Quelle: www.express.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.07.2011 09:57 Uhr von Joker01
 
+22 | -2
 
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ein Gasmelder für ein paar Euro hätte das Leben der Familie gerettet.
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29.07.2011 10:00 Uhr von leerpe
 
+15 | -0
 
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Genau so sehe ich das auch. Deswegen habe ich neben einem Rauchmelder auf jeder Etage meines Hauses auch noch einen Gasmelder in der Nähe der Gastherme.
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29.07.2011 10:04 Uhr von Nebelfrost
 
+14 | -9
 
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und als was könnte man das juristisch nun klassifizieren? als unfall oder als fahrlässige tötung? ich würde zu letzterem tendieren. demnach sollten die vormieter belangt werden, da sie aufgrund ihres fahrlässigen handelns sechs menschen auf dem gewissen haben. dies einfach als unfall oder "shit happens" abzutun, wäre ziemlich gleichgültig.
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29.07.2011 10:08 Uhr von Maedy
 
+25 | -0
 
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Ich frage mich: wann die Gastherme das letzte Mal vom Schornsteinfeger angeschaut wurde.Wir hatten früher eine Gastherme,die wurde 2 mal im Jahr vom Schornsteinfeger begutachtet und wenn die Werte zu hoch waren,kam jemand zur Wartung.
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29.07.2011 10:13 Uhr von mr_shneeply
 
+12 | -1
 
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seit Jahren nicht genutzt? "Da sie die Gastherme seit Jahren nicht mehr genutzt hatten"

Ist es so warm in Berlin Köpenik?
Wie haben denn die Vormieter geheizt?
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29.07.2011 10:14 Uhr von Feuerfaenger
 
+8 | -10
 
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Keine Ahnung warum Nebelfrost dafür ein Minus kassiert hat. Sehe ich nämlich ganz genau sp. Der Vormieter hätte den Zugestopften Kamin auf jeden Fall wieder frei machen müssen oder von vornherein eine technisch sauberer Lösung vom Vermieter verlangen müssen. So ist es in meinen Augen auf jeden Fall eine Fahrlässigkeit des Vormieters.
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29.07.2011 10:19 Uhr von phal0r
 
+10 | -1
 
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Das Abzugsrohr mit Zeitungspapier zustopfen?? Manchmal verstehe ich nicht, was in den Menschen vorgeht. Und beim Auszug haben sie es dann wahrscheinlich einfach vergessen wieder zu entfernen.
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29.07.2011 10:36 Uhr von Rostocker
 
+5 | -0
 
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verdammt: Kann auch nicht ganz nachvollziehen, warum die Vormieter das Rohr zustopfen.

Aber gab es nicht vor ca. 1 Jahr auch jemanden wo der Vormieter einen Handtuchhalter oder so ein Haltegriff im Bad angebracht und der Nachmieter fässt dort mit nassen Händen an und stirbt durch einen Schlag. Der Vormieter hatte beim anbohren des Griffs eine elektr. Leitung getroffen.

Wegen solchen Sachen zu sterben ist echt bitter.
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29.07.2011 10:57 Uhr von Bluti666
 
+1 | -15
 
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29.07.2011 11:06 Uhr von Fireproof999
 
+12 | -7
 
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wie Verrückt!!!! Leute seit Ihr so bescheuert den Vormietern die Schuld zu geben?
Das ist eindeutig Wartungssache des Vermieters!!! Dieser hat sorge zu tragen das alles Einwandfrei beim Einzug ist und NICHT DER VORMIETER! Der kann den Kamin zumachen soviel er lustig ist. Wer daran eine Gastherme betreiben will muss sich selbst vorher vergewissern das alles stimmt. Den Sündenbock beim Vormieter zu suchen ist äußerst ARMSELIG.
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29.07.2011 11:18 Uhr von atrocity
 
+3 | -3
 
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Thema Gasmelder oder Rauchmelder:

Kohlenmonoxid ist farblos & geruchlos. Da hilft ein Melder aus dem Baumarkt en scheiß.
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29.07.2011 11:28 Uhr von JesusSchmidt
 
+2 | -9
 
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@Fireproof999: bullshit! ein mieter hat da nichts zu verstopfen. meiner meinung nach sollte sogar wegen mord ermittelt werden. man weiss ja nie...

wenn du mit durchgeschnittenen bremsschläuchen gegen nen baum fährst, bist du auch nur schuld, wenn du das selbst gemacht hast (vorausgesetzt, die bremsen gingen bei fahrtbegin noch).
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29.07.2011 11:37 Uhr von Miiila
 
+6 | -0
 
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@atrocity
Ein Gasmelder ist kein Rauchmelder.

"CO (Kohlenmonoxid)
Der CO-Alarm meldet zu hohe Konzentrationen von Kohlenmonoxid in der Raumluft. CO ist für Mensch und Tier lebensgefährlich, es ist unsichtbar und geruchlos und dadurch kaum wahrzunehmen."
Quelle: http://www.alarm-technik.eu/...
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29.07.2011 11:38 Uhr von Nebelfrost
 
+7 | -3
 
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@bluti666: zitat: "Vielleicht ist der Vormieter auch eines natürlichen Todes gestorben und konnte deshalb das zugestopfte Abzugsrohr nicht mehr melden?"

achso? dann waren die vormieter, der von der polizei wegen des vorfalls vernommen wurden, also zombies oder ruhelose geister?

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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29.07.2011 11:43 Uhr von marty102
 
+10 | -0
 
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Naja Ich weis nicht ob ich in den letzten Tagen in Zeitung und Fernsehen etwas überhört/überlesen habe aber:

Die Gastherme wurde laut dem Bericht gestern im TV vor Jahren wegen zahlreicher Lecks im ganzen Haus per Geier zum Aufkleben vom Wartungsdienst gesperrt, da der Vermieter die Sanierung nicht finanzieren "konnte oder wollte".

Phasenweise wurde sogar dem ganzen Haus das Gas abgedreht. Dementsprechend wird der Vormieter nachvollziehbarerweise mit Strom/Holzofen oder sonstigem geheizt haben und hat deswegen das Rohr verschlossen, was sicher nicht unbemerkt am Vermieter vorbeiging.

Es stand laut dem Bericht gestern sogar die Frage im Raum, ob der Vermieter?! den Aufkleber unberechtigt entfernt hat oder nicht. Zusätzlich frage ich mich warum der Schornsteinfeger das "seit Jahren" verstopfte Rohr nie beanstandet hat?!

Dementsprechend könnte man je nachdem wie man es dreht am besten Vermieter, Schornsteinfeger, Wartungsdienst und Vormieter im Kreis verklagen und einsperren...

Ich denke mir mal hier auf Basis von "gefährlichem Halbwissen" Schuldzuweisungen auszusprechen ist eher sinnlos. Lieber mal abwarten was am Ende bei der Polizeirecherche herauskommt.

Ausserdem sah das Gebäude innen soweit man es gestern in der "Nachbarwohnung" gesehen hat extremst ramponiert und sanierungsbedürftig aus, die Gastherme selbst ebenfalls.

Lg

[ nachträglich editiert von marty102 ]
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29.07.2011 12:36 Uhr von Azureon
 
+2 | -1
 
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Das wird ein Spaß stell dir vor du bist der Vormieter und aufgrund deiner Dummheit sind 6 Menschen gestorben und wohlmöglich hast du bis heute keine Ahnung davon.

Bin mal gespannt was rauskommt und wer letztlich schuld an dem ganzen ist.

[ nachträglich editiert von Azureon ]
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29.07.2011 12:53 Uhr von Fireproof999
 
+2 | -3
 
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@ JesusSchmidt: Bullshit! Der Mieter hat vollstes NUTZUNGSRECHT! Dazu gehört auch dein scheiß Kamin bei Nichtgebrauch zuzumachen. Wenn du dir ein Gebrauchtwagen holst bei dem die Bremsschläuche kurz vor dem defekt sind musst du dich auch SELBST darum kümmern diese zu prüfen und gegebenenfalls instand-zusetzen und nicht die des Vorbesitzers (natürlich nicht beim absichtlichen verschweigen aber das driftet hier nun zu sehr in die Vertragspflichten-Schiene ab). Hier haben ein paar Leute echt realitätsfremde Weltansichten (und kennen sich noch weniger mit Miet und Nutzungsrecht aus). Immer die schuld dem anderen zuschieben anstatt SELBST für sich und seine Unachtsamkeit Verantwortlich zu sein!

[ nachträglich editiert von Fireproof999 ]
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29.07.2011 14:01 Uhr von mia_w
 
+3 | -0
 
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Warum soll der: Schornsteinfeger eine gesperrte nicht in Betrieb befindliche Anlage checken? Das macht der nicht.
Und warum wurde diese Anlage von den aktuellen Mietern betrieben wenn sie doch gesperrt war? Fragen über Fragen.
Ich sehe hier auch den Vermieter schwer in der Pflicht.
Warten wir es ab.

[ nachträglich editiert von mia_w ]
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29.07.2011 15:38 Uhr von didlmaeusrich
 
+2 | -2
 
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Der Vermieter ist zuständig: Bei Gasthermen Heizungen und alles andere was sich in einer angemieteten Wohnung befindet ist der Vermieter zur Wartung und Überprüfung verpflichtet. Die monatliche Miete möchte er ja auch pünklich haben. Es wird der Staatsanwaltschaft schwer fallen zu beweisen, das es die Vormieter waren. Es kann ja sein die Gastherme ist schon länger außer Betrieb gewesen und es waren die Vor-Vor-Mieter.
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29.07.2011 18:21 Uhr von rolf.w
 
+2 | -0
 
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@didlmaeusrich: "Es wird der Staatsanwaltschaft schwer fallen zu beweisen, das es die Vormieter waren."

Aber die News selbst hast Du schon gelesen, oder?????

"Bei der Vernehmung der Vormieter durch die Polizei haben diese bestätigt, dass sie dieses Abzugsrohr mit Zeitungspapier zugestopft hatten."
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29.07.2011 18:39 Uhr von didlmaeusrich
 
+0 | -2
 
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@Rolf W. Das schreibt die Presse und der glaube ich kein Wort.
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29.07.2011 18:47 Uhr von rolf.w
 
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@didlmaeusrich: Aber die Geschichte an sich glaubst Du dann wieder? Sorry, aber das ist doch Unsinn.
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30.07.2011 18:57 Uhr von EmperorNorton
 
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Vormieter: Also erstmal dürfen die (Vor)mieter mit der Gastherme und überhaupt mit allem machen was sie wollen.
Wenn das hinterlassen eines verstopften Abzugs natürlich Vorsatz wäre, sähe die Sache schon wieder anders aus, inwiefern es fahrlässig sein könnte - gerade wenn sie garnicht in Betrieb sein dürfte wäre es das definitiv nicht - ist eine andere Frage, aber das beträfe in jedem Fall lediglich das hinterlassen nachdem man auszieht, nicht das Verstopfen währenddessen.
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31.07.2011 18:23 Uhr von Schwertträger
 
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@Fireproof: Wenn der Mieter im Rahmen des Nutzungsrechts ein Rohr zustopft, muss er es aber am Ende der Nutzung wieder in den vorgefundenen Zustand versetzen bzw. dem Vermieter MITTEILEN, dass er etwas an der Anlage verändert hat.

Und völlig UNABHÄNGIG von irgendwelchen juristischen Ansätzen (Du brachtest ja das Stichwort "realitätsfremde Weltbilder") gilt ja wohl immer der Ansatz, dass mandas, was man selber verändert, auch wieder rückgängig macht, wenn man geht, es sei denn, es ist abgesprochen, dass es so bleiben kann.


Sicher wird hier der Vermieter auf Grund der unklaren Zustände die Hauptschuld tragen, aber den Vormieter von jeglicher (also auch der moralischen) Schuld freizusprechen, DASS ist wirklich armselig.



Um noch kurz was zu dem Autobeispiel zu sagen: Wenn der Vorbesitzer eine nicht gleich zu erkennende technische Veränderung durchgeführt hat, die dann zu einem Unfall des Nachbesitzers führt, bei der Übergabe jedoch nicht auf die Veränderung hingewiesen hat, dann ist der Vorbesitzer auf jeden Fall dran, ungeachtet der Verpflichtung des neuen Besitzers, sich vor der Fahrt vom einwandfreien, verkehrssicheren Zustand seines Fahrzeugs zu überzeugen.

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