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Durch EHEC geschädigte Bauern erhalten noch mehr Entschädigung

Durch die zahlreichen EHEC-Erkrankungen, vor allem in Norddeutschland, brach der europäische Gemüsemarkt fast gänzlich zusammen. Viele Bauern machten enorme Verluste.

Jetzt soll ihnen eine Entschädigung gezahlt werden. Man einigte sich auf 220 Millionen Euro, doch decke diese Summe die Forderungen bei Weitem nicht, erklärte EU-Landwirtschaftskommissar Dacian Ciolo.

Nun stimmten die EU-Länder zu, die Summe auf 227 Millionen zu erhöhen. So stehen deutschen Bauern etwa 16 Millionen Euro und den spanischen Bauern ganze 71 Millionen Euro zu. Der Rest verteilt sich zum Beispiel auf Polen und Italien.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Bauer, Entschädigung, EHEC
Quelle: www.dnews.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.07.2011 08:38 Uhr von Schlaumi
 
+4 | -0
 
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ach EHEC gibt es ja auch noch und ich habs überlebt.... YES!
Am besten fand ich diese übergewichtigen Starkraucher, die jeden Abend fünf Bier verhaften und kein Salat oder Gemüse mehr anrührten... zum Schutz der Gesundheit!
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29.07.2011 08:50 Uhr von Uli_Muenchen
 
+11 | -0
 
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Mal eine provokante Frage Was ist eigentlich mit einer Entschädigung für die hunderten von Deutschen, deren Nieren so stark durch EHEC geschädigt wurden, dass sie eine lange Nachbehandlung oder gar ständige Dialyse brauchen?

Wetten, die bekommen nicht mal ihre Praxisgebühr erstattet...
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29.07.2011 09:03 Uhr von TrangleC
 
+1 | -0
 
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Das lustige an der Sache mit den über die bösen Deutschen die sie ´grundlos´ beschuldigt haben empörten Spaniern ist ja dass auf dem spanischen Gemüse durchaus EHEC Erreger gefunden wurden, nur eben nicht der besonders gefährliche Strang der die Leute so krank gemacht hat.
Dass es also reine Glücksache für die Spanier war dass ihre Gurken nicht schuld waren, weil sie im Grunde genau so verseucht waren wie die schuldigen Sprossen ist irgendwie etwas untergegangen.

Schon vor vielen Jahren hab ich Dokus darüber gesehen dass in Spanien das viele Gemüse dass sie exportieren oft mit Schmutzwasser bewässert wird weil das wenige saubere Wasser dass sie haben für die Unmengen an Golfplätzen gebraucht wird die sie in den letzten 10-20 Jahren dort angelegt haben.
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29.07.2011 09:23 Uhr von Serverhorst32
 
+6 | -0
 
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Wieso eigentlich Entschädigungen? Halten wir doch mal fest:

1. EHEC hat nicht der der dt. Staat oder die EU verbreitet
2. Die folgende Kaufzurückhaltung von Kunden ist ein normaler wirtschaftlicher Vorgang, der auch jedem anderen Unternehmen passieren kann das Handel betreibt.

Wieso zum Teufel bekommen die Bauern Entschädigungen? Wenn sie ihr Zeug nicht verkaufen können, weil es keine Nachfrage gibt, dann sollte das doch deren Problem sein und jetzt nicht mit Steuergeldern belohnt werden. Im Endeffekt kassieren die jetzt Gelder für Waren die sie nich verkauft haben.

Sollen die Bauern sich halt gegen sowas versichern oder mit dem Risiko leben.


ÜBERLEGT MAL:

Wenn IHR aufgrund einer schlechten Wirtschaftslage euren Job verliert, bekommt ihr dann auch eine EU Entschädigung?

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