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Krankenkassen bezahlen erstes Cannabis- Medikament

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für das erste Cannabis-Medikament. Es handelt sich um ein schmerzlinderndes Spray für Multiple-Sklerose-Patienten. In anderen Ländern gibt es Cannabis-Medikamente schon seit geraumer Zeit.

So lindert Cannabis in erster Linie Schmerzen und ist vergleichbar mit anderen Schmerzmitteln. So soll die Pflanze positive Wirkungen bei Krebs- und Aidspatienten haben. Bevor weitere Schmerz-Patienten in den Genuss solcher Medikamente kommen, könnte noch viel Zeit vergehen.

Bis jetzt können deutsche Ärzte zwar den Wirkstoff der Cannabis-Pflanze individuell verschreiben, aber der Patient musste die Kosten immer selber tragen.


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WebReporter: Skipp76
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutschland, Premiere, Medikament, Krankenkasse, Cannabis, Inhalt
Quelle: www.der-krankenkassen-vergleich.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.07.2011 12:34 Uhr von cpt. spaulding
 
+62 | -4
 
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pff man kann ja nicht einfach die getrockneten blüten konsumieren (rauchen, essen, trinken, verdampfen). nein! das ganze muss chemisch aufbereitet werden sonst wär´s ja viiieeel zu billig... ._.
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28.07.2011 12:55 Uhr von Aweed
 
+39 | -1
 
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es würde: denen auch viel mehr geld bringen wenn sie die blüten einfach legal/medizinisch verkaufen da die aufwandskosten wesentlich geringer sind.

und mal ehrlich die meisten leute die cannabis befürworten tuen dies weil es ein produkt der natur ist, was bei chemisch hergestelltem "cannabis" ja wohl wirklich nicht mehr der fall ist.

ich verdampfe mir lieber ne blüte als ne tablette zu schlucken
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28.07.2011 13:06 Uhr von Nathan.der.Weise
 
+9 | -30
 
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28.07.2011 13:12 Uhr von Again
 
+9 | -5
 
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cpt. spaulding: "das ganze muss chemisch aufbereitet werden sonst wär´s ja viiieeel zu billig... ._. "
Es geht hier um Schmerzlinderung und nicht um bekifft auf der Couch liegen und Pizza essen ;-)
Die chemische Aufbereitung dient wahrscheinlich unter anderem der richtigen Dosierung, damit man nur den schmerzstillenden Effekt hat.

@Aweed:
"die cannabis befürworten tuen dies weil es ein produkt der natur ist"
Wohl eher weil es ungefährlich ist, denke ich. Naturprodukte sind Schlafmohn und Co.
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28.07.2011 13:47 Uhr von Neapolitaner
 
+14 | -1
 
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wow. Jetzt bin ich doch echt überrascht. Dachte medizinische Neuerungen was Cannabis angeht erreichen Deutschland immer nur nach 100 Jahren, jetzt sind es doch nur 20 geworden. Respekt. Forschungsland Nr.1 Deutschland ? Germany zero Points.

cpt. spaulding
Man muss kein Freund der Pharmakonzerne sein, aber die Medikamentation ist so wesentlich einfacherer. Man hat ja bereits seit Jahren in den Niederlanden eine Tinktur daraus gemacht, die den medizinischen Nutzen enthielt, aber nicht die Nebenwirkung eines ungewollten Rausches. (Maschienen bedienen, Auto fahren usw.)
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28.07.2011 14:26 Uhr von Neveren
 
+9 | -0
 
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endlich! Kenne jemanden der unter Multipler Sklerose leidet, er muss täglich mehrere, verschiedene Schmerztabletten zu sich nehmen um das ganze auszuhalten, hoffe doch dass ihm ein solches Medikament ein wenig helfen kann.
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28.07.2011 16:30 Uhr von 338LM
 
+8 | -5
 
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@cpt. spaulding: nein du Trottel, sondern weil in der Blüte noch viele andere Inhaltsstoffe drin sind und bei den ach so tollen Naturheilprodukten (direkt die Blüte fressen oder so) der Wirkstoffgehalt inkonstant ist.

Wenn du unter Herzschwäche leidest steckst du dir auch keine Fingerhutblätter in den Mund, weil du dann ganz schnell tot bist, nein, du nimmst die Tablette mit dem Digitoxin, weil es rein ist und man es korrekt dosieren kann...

Aber ich vergaß, Chemie ist böse (hab ich in der Schule eh nie verstanden, also muss es böse sein) und die Pharmaindustrie braucht kein Mensch.

so long
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28.07.2011 16:35 Uhr von 338LM
 
+4 | -11
 
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@ephemunch: da ist er wieder, unser Pharmareferent, der natürlich immer viel besser weiß welches Medikament bei welcher Indikation zu nehmen ist (im Zweifelsfall natürlich Cannabis)...warum verschreiben überhaupt Ärzte mit Studium und Facharztweiterbildung Medikamente, wo die Leute doch von dir viel besser beraten wären, Arthrose, Schnupfen, Muskulo-Skelettale Erkrankungen, alles das selbe...

Und jeder der behauptet Cannabiskonsum könnte Nebenwirkungen haben lügt und ist ein Agent der Pharmaindustrie ^^
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28.07.2011 17:13 Uhr von Maverick Zero
 
+7 | -3
 
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@338LM: Noch alles ok bei dir? Schalt mal nen Gang runter...
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28.07.2011 21:47 Uhr von 338LM
 
+7 | -4
 
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ich bin: beileibe kein Fan der Pharmaindustrie, aber ich kenne mich gut genug aus um zu wissen, dass wir in der Medizin nicht auf Pharmazeutika verzichten können. Und irgend jemand muss diese Wirkstoffe entwickeln.

Wer das letztlich tut ist mir ziemlich egal, aber ich bin jedes Mal dankbar, wenn ein Medikament bei einem Patienten anschlägt und sich seine Beschwerden bessern.

Ich habe heute eine siebenstündige Operation assistiert aber ohne den Einsatz potenter Pharmazeutika wie künstlicher Wachstumshormone, Opioide, starker Antibiose und Heparinoiden, hätten wir das ganze auch lassen können. Und keine Naturheilmittel und auch keine "chinesische Zaubermedizin" könnte die "Chemie" ersetzen, auch wenn viele Laien unverständlicherweise der Meinung sind, irgendein Kraut zu essen, wäre Nebenwirkungsärmer und wirksamer.

Tolles Beispiel ist Baldrian, die Kapseln sind frei verkäuflich, enthalten über 1000 Inhaltsstoffe von denen die Wirkung der meisten noch unbekannt ist, 2-3 davon haben eine Wirkung auf das Nervensystem und beruhigen offenbar, aber erst nach etwa 2 wöchiger Anwendung.
Die anderen 998 Inhaltsstoffe haben eventuell auch Wirkungen und dann natürlich auch Nebenwirkungen, Interagieren vielleicht mit anderen Medikamenten, aber genau weiß das niemand.

Dann nehme ich doch lieber "Chemie" ein GABAaR Modulator wie Zolpidem, bei dem ziemlich klar ist, wie es wirkt, wie lange es wirkt, welche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen zu erwarten sind und was ich genau dosieren kann.

Die Leute verdammen die Pharmaindustrie und ihre Erzeugnisse aber wer versteht als Laie schon was von Galenik und Wirkung der Medikamente.
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29.07.2011 00:00 Uhr von cpt. spaulding
 
+4 | -4
 
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lern mal lesen du affe: hab´ ich irgendwo geschrieben daß chemie unnütz´ und schädlich ist? oder zieh dir einfach noch eine und hau wieder ´ne irrelevante wall-of-text raus die beweist wie viel du über deinen beruf/dein praktikum weisst.

[ nachträglich editiert von cpt. spaulding ]
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29.07.2011 01:06 Uhr von cpt. spaulding
 
+4 | -3
 
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lol: seit wann kann man sprays rauchen? und seit wann haben ´braune´ interesse an der ´negerdroge´? wie gehst du eigentlich ab? hast du schon nach dem kindergarten mit komasaufen angefangen?
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29.07.2011 10:37 Uhr von JesusSchmidt
 
+5 | -2
 
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@338ml: ach? und baldrian kommt nicht von der pharma-industrie? holt man sich bei der kräuterhexe, oder wie?

das beispiel ist wirklich toll, allerdings die es super der argumentation GEGEN deine aussagen. baldrian ist ein superbeispiel dafür, dass der pharma-industrie eventuelle nebenwirkugen scheissegal sind - es geht nur um´s geldverdienen.

das kopfschmerzen-aspirin-beispiel an anderer stelle war auch toll und zeigt, wie bescheuert die menschheit ist. bei normalen kopfschmerzen nehme ich GAR NICHTS. es muss schon unerträglich werden, ehe ich zu schmerzmitteln greife. es wird heutzutage viel zu leichtfertig bei jedem scheiss ´ne pille eingeworfen.
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29.07.2011 12:32 Uhr von DrGonzo87
 
+1 | -1
 
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Sehr Gut! Ein erster Schritt in die richtige Richtung!

Zeit diese Nachricht gebürend zu feiern. (*Weedgreifanfangenzudrehen*)

So, nur ein wenig akustische Untermalung...

http://www.youtube.com/...
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29.07.2011 16:30 Uhr von ohne_alles
 
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Gebt das Hanf frei! Alkohol ist viel schädlicher, aber überall anerkannte und heißgeliebte Droge. Kranke Gesellschaft.
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29.07.2011 19:04 Uhr von 338LM
 
+1 | -0
 
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@JesusSchmidt: in der Tat muss ich um Baldrian zu bekommen, kein Pharmaunternehmen heranziehen.
Ich stimme dir insofern zu, dass ich der Meinung bin es werden viel zu leichtfertig Medikamente eingenommen.

Allerdings nicht nur Medis sondern auch "Nahrungsergänzungsmittel" zu solchen zählt i.Ü. auch Baldrian. Die sind frei verkäuflich und ich weiß nicht wieviele Mio Deutsche sich Vitamin E, Johannskraut und jede Menge Zeug von der von dir beschworenen Kräuterhexe einwerfen.
Die haben auch Wirkungen, und Nebenwirkungen. Aber das ist ja "natürlich" und deswegen gesund...also bitte.

Es ist der Patient, der entscheidet, ob er die NW in Kauf nimmt, nicht die Pharmaindustrie...aber das ist halt typisch deutsch, irgendjemand anderes muss schuld sein, wenn dann was schief geht, Hautpsache man muss keine Eigenverantwortung tragen.
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30.07.2011 03:01 Uhr von JG-SN
 
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wird auch Zeit. Mein Bruder hat einen Bandscheibenvorfall. An Tagen mit schlimmen Schmerzen raucht er sich einen, sagt was ihr wollt, danach sind seine Schmerzen fast komplett weg.

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