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Kritik an Klarnamen-Zwang bei Sozialen Netzwerken: Gefahr für User in Diktaturen

Facebook und nun auch Google+ sprechen sich strickt gegen die Verwendung von Pseudonymen in ihren Netzwerken aus und verlangen von ihren Usern die realen Namen. Diese Richtlinie diene der Eindämmung von Spam oder Mobbing.

Die Gründerin des Photo-Portals Flickr, Caterina Fake, kritisiert diesen Klarnamen-Zwang. Ihrer Meinung nach ist es für viele Menschen gefährlich ihren echten Namen im Netz zu verwenden, gerade in Diktaturen verhindere diese Richtlinie für viele eine freie Nutzung des Internets.

Auf der Seite "Wikia" sind z.B. auch die Opfer aufgelistet, die unter der Veröffentlichung ihres echten Namens sehr zu leiden hatten. Die Wahlfreiheit, ob man ein Pseudonym nutze oder nicht, sollte in jedem Fall wichtiger sein, als der vermeintliche Schutz gegen Spam. Dagegen gäbe es Software.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Kritik, Facebook, Gefahr, User, Google+, Zwang
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.07.2011 12:02 Uhr von Specialist666
 
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Verstehe beide Seiten Ich denke die Anbieter wollen natürlich eine große Akzeptanz erreichen... und wenn jeder nur unter einem Pseudonym angemeldet ist, dann kommen sie zum einen ja nicht so einfach an ihre Daten um sie weiterzuverkaufen und zum anderen ist die Seite dann uninteressanter für "neue" Leute...

Facebook & WKW (und Co.) sind ja gerade so erfolgreich weil man viele alte Freunde / Bekannte dort unter ihrem originalen Namen dort findet... mit Pseudonymen wären das ja nur normale Webseiten. ICQ... z.B. war nie so interessant weil man keine realen Namen hatte nach denen man suchen konnte... .

Die User wollen natürlich ihre Privatsphäre wahren... schon klar... aber auf der anderen Seite denke ich, dann müssen sie eben solche Pages meiden und sich vernünftige Seiten aussuchen oder halt einfach einen Namen erfinden ;-) .
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03.08.2011 19:51 Uhr von sweetwater
 
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stimmt schon: aber woher will FB, Google+ ect. wissen das ralf müller (nur beispiel) mein richtiger name ist?

oder wollen die dann quer checken ob auch ein ralf müller unter der angegebenen adresse wohnt, und wenn nicht wird der acc. gespert oder wie?

oder noch besser bald ist eine anmeldung bei solchen seiten nur noch möglich wenn mal sich mit der personummer/sozialversierungsnummer identifizieren kann.

wer seinen richtigen namen angeben will soll dies tun, nd wer lieber mit nem nick im netz unterwegs ist soll die ebenfals tun.

facebook bekommt meinen richtigen namen jedenfals nicht, genausowenig wie meine adresse
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06.08.2011 16:57 Uhr von gdi1965
 
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Ich finde: FB und Konsorten gehören abgeschafft. Wenn die den Nutzer der Maßen auf die Pelle rücken.

Ich meide solche Plattformen, wer weis was mit den Daten gemacht wird.

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