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Kritik an Klarnamen-Zwang bei Sozialen Netzwerken: Gefahr für User in Diktaturen

Facebook und nun auch Google+ sprechen sich strickt gegen die Verwendung von Pseudonymen in ihren Netzwerken aus und verlangen von ihren Usern die realen Namen. Diese Richtlinie diene der Eindämmung von Spam oder Mobbing.

Die Gründerin des Photo-Portals Flickr, Caterina Fake, kritisiert diesen Klarnamen-Zwang. Ihrer Meinung nach ist es für viele Menschen gefährlich ihren echten Namen im Netz zu verwenden, gerade in Diktaturen verhindere diese Richtlinie für viele eine freie Nutzung des Internets.

Auf der Seite "Wikia" sind z.B. auch die Opfer aufgelistet, die unter der Veröffentlichung ihres echten Namens sehr zu leiden hatten. Die Wahlfreiheit, ob man ein Pseudonym nutze oder nicht, sollte in jedem Fall wichtiger sein, als der vermeintliche Schutz gegen Spam. Dagegen gäbe es Software.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Kritik, Facebook, Gefahr, User, Google+, Zwang
Quelle: www.spiegel.de

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