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Hildesheimer Dom: Die Tintenfassmadonna muss sorgfältig restauriert werden

Die 1,80 Meter große Skulptur der Tintenfassmadonna aus dem Hildesheimer Dom muss sorgfältig restauriert werden. Das hat die Restauratorin Roksana Jachim am gestrigen Mittwoch in Hannover bekannt gegeben.

Die Figur, die zwischen 1390 und 1430 fast aus einem Stück Holz geschnitzt wurde und eigentlich noch in einem sehr guten Zustand ist, läuft jetzt doch Gefahr, Schaden zu nehmen. Der Grund ist ein Farbanstrich, den die Skulptur vor 100 Jahren bekommen hat.

Deshalb soll diese Farbschicht behutsam von der Tintenfassmadonna entfernt werden. Wegen Umbauten am Dom befindet sich die Skulptur zurzeit im Landesmuseum Hannover, wohin sie nach der Restauration zunächst auch zurückkehrt. 2014 kehrt sie dann in den Dom zurück.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Kirche, Madonna, Farbe, Dom, Restauration
Quelle: www.open-report.de

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28.07.2011 11:46 Uhr von Hallominator
 
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Wo hier grad der Dom erwähnt wird ich komme ja aus dem Raum Hildesheim. Eigentlich is die Restaurierung solcher Kunstgegenstände löblich, um sie zu erhalten. Aber was mit dem Dom geschieht, ist meiner Meinung nach eine Sauerei.
Nach dem Krieg ist der Dom falsch wieder aufgebaut worden und nun werden mehrere Millionen ausgegeben, alleine schon um den "Fußboden tieferzulegen, damit die Säulen wieder vollständig zu sehen sind".
Ich finde das einfach übertrieben, da es wirklich schweineteuer is und gerade die Kirche doch in letzter Zeit jammert, kein Geld zu haben. Und dann werden extra Sparmaßnahmen eingeleitet, um so etwas zu finanzieren.
Die Kollekte beim Gottesdienst hat z.B. extra für diese Renovierung gesammelt, dafür sind Hilfsaktionen für ärmere Länder und anderes wichtiges auf der Strecke geblieben.

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