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IWF warnt Frankreich vor Herabstufung der Kreditwürdigkeit

Der Internationale Währungsfond (IWF) geht hart ins Gericht mit Frankreich: Will Paris sein AAA-Rating als Top-Schuldner nicht verlieren, seien weitere Ausgabenkürzungen - etwa bei den Renten und im Gesundheitswesen - alternativlos. Der IWF empfiehlt zusätzlich die Einführung neuer Steuern.

Derzeit beträgt das französische Defizit 7,1 Prozent, welches nach Worten Sarkozys bis 2013 auf unter drei Prozent zurückgefahren werden soll. Eine vom IWF vorgeschlagene Schuldenbremse erteilten die Sozialisten für den Fall eines Wahlsiegs bei den kommenden Präsidentschaftswahlen jedoch eine Absage.

Frankreich spielt bei der Bewältigung der europäischen Schuldenkrise durch sein AAA-Rating eine zentrale Rolle, dominierte bei den Verhandlungen für ein weiteres Hilfspaket für Griechenland. Haushaltsministerin Valerie Pecresse kündigte an, notfalls Steuerschlupflöcher zu stopfen, um seine Bonität beizubehalten.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Frankreich, Schulden, IWF, Herabstufung, Kreditwürdigkeit
Quelle: www.handelsblatt.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.07.2011 10:07 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Nur mal zur Erinnerung: Bei dem "ständigen Stabilitätsmechanismus" EMS tragen die Länder mit Toprating AAA die größten Lasten.

Fällt Frankreich weg, dann...http://is.gd/... (siehe Übersetzung im Postingbereich)

Auch Deutschland ist längst im Visier: Siehe ---> http://is.gd/...

Mein Tipp: Im Gegensatz zu den Deutschen werden die Franzosen Sparmaßnahmen für den Euro wegzudemonstieren wissen.
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28.07.2011 12:00 Uhr von mia_w
 
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Baron: Ich hingegen glaube, dass das "weg Demonstrieren" der Franzosen nur eine Sage ist.
Sie gehen schnell und oft(im Gegensatz zu uns) auf die Strasse. Aber von Erfolg ist das meistens nicht gekrönt.
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28.07.2011 12:45 Uhr von alicologne
 
+3 | -0
 
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grins Das Bild von Sarkozy passt göttlich zur News :-)
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28.07.2011 14:01 Uhr von mia_w
 
+2 | -0
 
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Nein, dass die kein Erfolg haben mit den Demos liegt an der Ignoranz der Politik gegenüber dem Volk. Wie hier halt. Um zu wissen, dass wir dagegen sind brauchen die ja keine Demos mit 100000. Es ist ihnen so oder so egal.

[ nachträglich editiert von mia_w ]
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28.07.2011 14:09 Uhr von Klecks13
 
+2 | -0
 
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Na wenn das: kein Freudscher Versprecher war:

"Haushaltsministerin Valerie Pecresse kündigte an, notfalls Steuerschlupflöcher zu stopfen, "

Aber nur im Notfall, wenn Ottonormalarbeiter nicht mehr ausreichend geschröpft werden kann. Geht ja nicht, dass man die armen Steuerflüchtlinge vorzeitig zur Kasse bittet ;-)

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