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HTML5 statt App-Store ist der neue Trend

Um sich nicht länger von Apple bevormunden zu lassen und die Darstellung unabhängig von der verwendeten Softwareplattform zu garantieren, lassen immer mehr Content-Anbieter browserbasierte Anwendungen in HTML5 programmieren - darunter auch Zeitungsverlage und Buchhändler.

So bekennt sich auch der kanadische E-Book-Händler Kobo zu den Vorteilen einer offenen Plattform, die parallel zu seiner konventionellen App-Variante im App-Store angeboten werden soll. Ein großer Vorteil der browserbasierten Variante: Das Unternehmen spart sich die üblichen 30 Prozent Provision des App-Store.

Weitere Vorteile, die für den aktuellen Web-Standard HTML5 sprechen, sind neue Multimedia-Elemente für Video und Audio, wodurch das mit Apple-Endgeräten inkompatible Adobe Flash überflüssig wird. Zudem lassen sich HTML 5-Anwendungen durch die Möglichkeit zum Zwischenspeichern offline benutzen.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: App, Trend, Standard, Store, HTML5
Quelle: www.e-book-news.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.07.2011 08:38 Uhr von Hatuja
 
+14 | -2
 
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Was Apple dazu sagt? Ist dann ja nur noch eine Frage der Zeit, bis Apple sich was einfallen lässt, damit mal solche HTML5 Apps nicht benutzen kann, damit man wieder schön im AppStore kaufen muss. Ihre 30% lassen die sich sicherlich nicht nehmen!
Alternativ wird halt einfach die HTML5 Unterstützung gestrichen!
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28.07.2011 08:49 Uhr von TheManneken
 
+14 | -1
 
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Genial! Wie sich das Blatt doch wenden kann. Erst kämpft Apple gegen Flash und setzt verstärkt auf HTML5 und nun wird genau das zum Problem. Wobei... das Problem macht sich Apple eigentlich selbst. Würden die nicht so restriktiv vermarkten, hätten sowohl Apple als auch die leidgeplagte Kundschaft weniger Stress.
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28.07.2011 09:25 Uhr von Randall_Flagg
 
+4 | -3
 
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Zeus35: Ich mag zwar selbst Apple nicht aber ich kann verstehen, dass sie kein Flash integriert haben. Das liegt nicht daran, dass sie gemein sind oder etwas gegen Adobe haben (wobei: wer weiß?). Viel mehr liegt es am Ressourcen- und Stromverbrauch. Guck dir mal deine CPU-Auslastung an, wenn du Flash-Anwendungen benutzt. Vielleicht ist es dir auch schon das eine oder andere Mal passiert, dass der Browser bei diversen Flashanwendungen sogar abstürzt. Wenn du Flash bei einem Smartphone einsetzen würdest und dir damit youtube-filme oder sowas anschauen willst, dann ist dein Akku nach ner Stunde leer.
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28.07.2011 09:30 Uhr von GhostMaster37083
 
+7 | -2
 
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Normalerweise informiert man sich doch bevor man etwas kauft. Wenn einem Flash so wichtig ist dann kauft man eben kein iPad sondern eine Kopie einer anderen Firma.
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28.07.2011 09:44 Uhr von dvatvn
 
+10 | -0
 
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@Randall_Flagg
das mag ja schön und richtig sein, aber meinst du nicht, dass diese Sorge ruhig dem User überlassen werden sollte?

Was will man lieber? nur 1 Stunde dafür mit Filmspaß, oder 5 Stunden aber kein Flash, also garkein Film?

Und wenn Apple endlich mal was richtig machen will, dann sollten sie endlich mal ihre Pest namens itunes beseitigen. Die User dazu zunötigen, diese Pest auf ihre Computer zu verbreiten gehört echt verboten.
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28.07.2011 09:50 Uhr von Jlaebbischer
 
+11 | -1
 
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Ghostmaster: Hast du schon mal einen Apple-Nutzer gesehen, der sich vorher über mögliche Nachteile seiner Spielzeuge informiert?
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28.07.2011 09:51 Uhr von MaxBoulet
 
+3 | -0
 
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Wieder mal Unsinn hier als das erste iPhone erschien war es von Apple geplant, _ausschliesslich_ HTML5-basierte Webapps zuzulassen und keine eigenen Programme. Zu theoretisieren, dies würde wohl nun unterbunden, zeigt nur mangelndem geschichtlichen Wissen, mehr nicht. Eine SDK für eigene, native Apps in dem Sinne wurden erst auf Druck der Anwender freigegeben.

http://de.wikipedia.org/...

Zweitens verschwimmen die Grenzen zwischen nativer App und Webapp auf HTML5/CSS3/Javascript-Basis immer mehr, da man diese Webapps auch problemlos in den App Store (und auch Android Market) bekommt, wenn man einen Wrapper wie PhoneGap verwendet. Diese machen aus HTML5-Apps native Apps, die einmal schreibt und auf vielen Smartphones veröffentlichen kann.

http://www.phonegap.com/...
(Apps auf HTML5-Basis, die trotzdem als normale Apps im App Store oder Android Market sind)

Habe eine solche App gerade eben erst erfolgreich im App Store veröffentlicht - ganz ohne Objective C.

Grüße

[ nachträglich editiert von MaxBoulet ]
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28.07.2011 11:56 Uhr von phal0r
 
+0 | -0
 
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@MaxBoulet: Danke, für den Link.... wenn das genau so funktioniert, wie du beschreibst, wäre es genial.... werde ich mir gleich zu Gemüte führen
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28.07.2011 14:21 Uhr von Haschbeutel
 
+1 | -1
 
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Ohje was hier schon wieder für eine Scheisse geredet wird. Wer kauf sich ein iPad wenn er ständig Flashseiten ansurft. Und wieso zum Henker gehen die Hälfte der Seiten nicht? Youtube hat eine App und 95% aller weiteren Seiten bieten native HTML5 Alternativen an. Also Spiegel, Focus und Filmseiten unterstützen das iPad ... ich streame die Videos ja meist auf meinen Fernseher und schaue die da entspannt an. Manchmal ist das Problem nicht im Gerät, sondern davor.
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28.07.2011 14:25 Uhr von GhostMaster37083
 
+0 | -0
 
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@Jlaebbischer @dvatvn: Jap hab ich. Ich z.b. habe ein iPhone und werde mir demnächst ein Macbook Air kaufen. Zur zeit nutze ich ein ThinkPad mit Linux.

Mit dem Release von iOS 5 braucht man garkeinen Rechner mehr. Und auch jetzt braucht man iTunes nur um das iPhone das erstemal zu aktivieren, updates zu installieren und oder Backups zu machen. Alles andere geht auch mit anderen Programmen.
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28.07.2011 14:30 Uhr von jo-82
 
+1 | -1
 
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Wenn ich: Apple Aktien hätte, würde ich sie allmählich verkaufen. Der Kursverfall beginnt noch in diesem Jahr.

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