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Mutter hat Angst: Schule ohne öffentliche Verkehrsanbindung für Erstklässler

Bald ist Domenik ein Schulkind, doch mit einem entspannten Schulweg für den kleinen Jungen ist wohl nicht zu rechnen. Er wohnt in Gadsdorf, einem Dorf in Brandenburg, in dem es keine Schule gibt und er auf den Schulbus angewiesen wäre. Den gibt es aber nicht.

Angeboten wird eine Taxi-Spezialbeförderung. Dabei wurde die Zeit im Hort aber nicht berücksichtigt. Der Hort ist nötig, weil die Mutter alleine lebt und arbeitet. Eine Rückkehr mit einem Taxi sei jedoch unmöglich. Es sei zu teurer und es geht ja schließlich "um Steuergelder", so die Verwaltung.

Ein Angebot der Verwaltung: Mit dem Taxi hin zur Schule. Zurück wird Domenik bei einem Hort abgeliefert, von dem er mit einem öffentlichen Bus nach Hause fährt. Eine Vorstellung, die der Mutter Angst macht. Die Verwaltung macht ihr zudem Vorwürfe: Sie hätte rechtzeitig Einspruch einlegen müssen.


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WebReporter: Havelmaz
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Mutter, Schule, Angst, Taxi
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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27.07.2011 18:17 Uhr von mokzumquadrat
 
+24 | -15
 
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dann: soll sie sich um eine fahrgemeinschaft kümmern, wenn sie nicht umziehen will.
an sowas sollte man vielleicht denken, bevor man kinder im letzten kaff zur welt bringt.
und dass man von steuergeldern kein taxi für eine person 5 mal die woche bezahlt, ist für mich absolut nachvollziehbar
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27.07.2011 19:14 Uhr von wildmieze
 
+16 | -1
 
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hmm ich verstehe nicht, was die Mutter gegen den Vorschlag der Verwaltung hat .. hier fahren jeden Tag zig Kinder in öffentlichen Bussen, auch Grundschulkinder .. ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich das letzte mal einen "echten" Schulbus gesehen habe ..
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27.07.2011 19:38 Uhr von ZzaiH
 
+10 | -2
 
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tja: so ists in deutschland

ich habe auch 9jahre meines schullebens in bussen verbracht - alles öffentliche verkehrs mittel.
natürlich wurden morgen/mittags für die schule nur die alten, kleinen busse eingesetzt, so dass diese so voll waren, dass die fahrer manchmal mühe hatten die türen wieder zuzubekommen - nachtmittags/abends wurden dann die premium großbusse übers land geschickt, damit sie die luft von a nach b bringen konnten...
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27.07.2011 19:43 Uhr von Noseman
 
+11 | -0
 
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So wie ich die Quelle verstehe, gibt es gar keinen Bus, der den Jzungen so befördern könnte, dass seine Mutter ihrer Arbeit nachgehen kann.

Dazu kommt nach, dass er nicht ortnah eingeschult wird, weil die Grundschule angeblich zu voll sei.

Das alles- und dass sie alleinerziehend sein würde - konnte die Mutter zum Zeitpunkt der Zeugung ja wohl kaum hellsehend vorhersehen.

Wenn sie stattdessen Hartz beantragen würde, würdet ihr erst recht meckern.
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27.07.2011 20:34 Uhr von Lornsen
 
+4 | -3
 
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Sie hätte rechtzeitig Einspruch einlegen müssen.

Ja, und was dann??!

Diese Westentaschendiktatoren in den Ämtern und Räumen
des öffentlichen Dienstes sind in der Überzahl unerträglich!
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27.07.2011 22:22 Uhr von wildmieze
 
+2 | -0
 
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@noseman: Ich finde in der Quelle nichts darüber, daß die Busse für ihre Arbeit unpassend fahren. Sie möchte nur nicht, daß der Sohn in einem öffentlichen Bus fährt - er könnte ja irgendwo falsch ein- oder aussteigen, außerdem müsste er dann in dem Hort die Gruppe wechseln. Also etwas, das zig Kinder auch machen müssen.
In der Quelle wird außerdem angedeutet, daß der Hort so lange geöffnet hat, daß sie ihn nach der Arbeit selbst abholen könnte. Auch das ist etwas, das zig Eltern machen müssen (wobei hier evtl. ein Kostenfaktor durch längere Betreuungszeit/mangelnde Mobilität dazukommt).

Ich mache der Mutter keine Vorwürfe was ihren Lebensstil oder den Wohnort angeht. Sie hat es als Alleinerziehende auch bestimmt nicht leicht. Ich kann sogar ihre Sorgen verstehen, was die öffentlichen Busse angeht. Aber mit solchen Sorgen muss man als Mutter nunmal leben.

[ nachträglich editiert von wildmieze ]
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27.07.2011 23:21 Uhr von Soulfly555
 
+0 | -1
 
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Aha: Wie wär´s mal mit umziehen?

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