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Boppard: Einbrecher telefonierte mehrere Stunden mit Sex-Hotline, Opfer soll zahlen

Eine 30 Jahre alte Frau aus dem rheinland-pfälzischen Boppard wurde nach ihrem Urlaub im April 2007 böse überrascht: Nicht nur, dass ihre Tür zur Wohnung aufgebrochen war, wenig später erhielt sie zudem eine Telefonrechnung über 900 Euro.

Wie sich herausstellte, hatte der Einbrecher ihren Apparat dazu genutzt, um frivole Verbalerotik mit Frauen von Sex-Hotlines auszuleben. Es stellte sich heraus, dass es sich bei dem Mann um den Nachbarn der Frau handelte. Vor Gericht musste jedoch nicht er, sondern die 30-Jährige.

Der Provider besteht auf die Zahlung der 900-Euro-Rechnung, da sie die Anschlussinhaberin sei. Ein Richter des Amtsgerichts St. Goar sagte jedoch, dass die Klage wohl abgewiesen werde. Die Wohnung war abgeschlossen, damit seien alle Vorkehrungen gegen eine unbefugte Nutzung getroffen worden.


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WebReporter: newsechode
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Sex, Opfer, Einbrecher, Einbruch, Hotline
Quelle: www.newsecho.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.07.2011 12:26 Uhr von Delios
 
+12 | -2
 
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Hier: in dem Fall ist es klar, wer der Verursacher ist und dementsprechend kann der Nachbar zur Rechenschaft gezogen werden.
Allerdings sind sich viele nicht bewusst, dass wenn keiner ermittelt werden kann, der Anschlussinhaber sehr wohl für solche Rechnungen aufkommen muss. Wobei eine gute Hausratversicherung so einen Schaden abfedert...
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27.07.2011 12:39 Uhr von HartzFear
 
+9 | -2
 
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"Frivole Verbalerotik" und im selben Satz "Sex-Hotline". Auch cool.

zur News: Wenn die Klage nicht abgelehnt wird, weiß ich auch nicht weiter. Die arme Dame.
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27.07.2011 13:57 Uhr von pitufin
 
+2 | -0
 
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@ und ich: hole in Zukunft mein Telefon mit in den Urlaub
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27.07.2011 15:19 Uhr von no_trespassing
 
+1 | -0
 
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@Oberlehrer: Ja, so wäre es gerecht.

Meist ist die letzte Instanz, die eigentlich verpflichtet wäre zu zahlen aber blank und hat die EV abgegeben.
Bei den Verbrechern ist meist nix zu holen.
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27.07.2011 16:01 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -0
 
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Wieso wäre es so gerecht? Gerecht wäre es wenn der Sexanbieter der mit dem Verbrecher einen Vertrag hat sich das Geld von diesem holt.

Wenn die Telefongesellschaft in Vorleistung geht ist das ihr Problem und nicht das der Kundin die nichtmal in irgendeiner Weise mit dem Sexanbieter einen Vertrag hat und somit gerechterweise auch nicht zahlen müsste.

Das wäre gerecht.
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27.07.2011 16:03 Uhr von PeterLustig2009
 
+0 | -0
 
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@Delios: Wenn ich in den Urlaub fahre, meine Wohnung abschließe und bei mir eingebrochen wird, brauch ich gar nichts bezahlen.

Versucht doch nicht immer irgendwelche Sachlagen auf andere Gebiete zu "portieren"

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