Kosovo: Polizist stirbt bei Grenzstreit - Konflikt um Handelsembargo
Gestern starb ein kosovarischer Polizist bei einem Grenzstreit, der wegen eines beidseitigen Handelsembargos zwischen Serbien und dem Kosovo entbrannt ist. Laut Medienberichten starb der Polizist durch Schüsse bei einem Grenzposten.
Insgesamt sind noch weitere Personen durch den Schusswechsel verletzt worden. Hintergrund der Tat ist, dass Serbien keine Waren in den Kosovo einführen darf, dies wird aber von der serbischen Minderheit im nördlichen Teil Kosovos nicht regierungskonform umgesetzt.
Der serbische Bevölkerungsanteil beträgt circa zehn Prozent und lebt fast ausschließlich im nördlichen Kosovo. Seitens der EU und den KFOR-Schutztruppen wird kritisiert, dass die kosovarische Regierung in dem Gebiet nur sehr geringen Einfluss hat.