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Google+: Kompromiss bei Verhaltensrichtlinien in Sicht

Vor kurzem wurde bekannt , dass Google mehrere Benutzerkonten wegen der Verwendung von Spitznamen sperrte (ShortNews berichtete). Daraufhin wurde das Vorgehen von Google stark kritisiert. Mit einer Überarbeitung der Nutzungsbedingungen geht Google nun auf die Kritiker zu.

Es soll Nutzern die Möglichkeit gegeben werden, den Namen zu ändern, bevor eine komplette Sperrung erfolgt. Zusätzlich soll ermöglicht werden Spitznamen in das Profil aufzunehmen. So soll ermöglicht werden, dass Freunde und Bekannte das eigene Profil auch unter dem Spitznamen finden.

Googles Vizepräsident Vic Gundotra gestand bereits vor wenigen Tagen Fehler ein. Er betonte nochmals, dass mit den Verhaltensregeln das Netzwerk vor Spam und Spaßanmeldungen geschützt werden soll.


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WebReporter: Coryn
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Google, Google+, Regel, Kompromiss, Spitzname
Quelle: www.zdnet.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.07.2011 11:11 Uhr von Jaecko
 
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Gundotra glaubt doch nicht wirklich noch an den Osterhasen und die Tatsache, dass "real" aussehende Namen vor Spam schützen?
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27.07.2011 11:24 Uhr von Kappii
 
+6 | -1
 
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Leute die spammen: wollen, werden schon einen Namen finden, den Google erlaubt, einfach mal ins Telefonbuch schaun. Menschen die nicht wollen das ihr echter Name im Internet auftaucht, sind die einzigen die dadurch abgeschreckt werden.
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27.07.2011 11:57 Uhr von Lykantroph
 
+1 | -4
 
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Hat natürlich überhaupt nichts damit zu tun, dass Google die veröffentlichten Daten der realen Person leichter zuordnen können will und nicht erst den Umweg über IP und wasweisich gehen muss.

Die machen das wirklich NUR wegen dem Spam.

Und die CIA reibt sich die Hände...
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27.07.2011 13:52 Uhr von Dracultepes
 
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@Lykantroph: Natürlich nicht, denn du kannst dir jeden x beliebigen Namen geben solange nicht auffällt das er ein "Pseudonym" ist.
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27.07.2011 13:59 Uhr von Lykantroph
 
+1 | -1
 
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Mhm... @Dracultepes wer ein bisschen Ahnung von Psychologie hat, wird wissen dass Google die Wahrscheinlichkeit, dass die Leute ihren richtigen Namen eintragen, um 500-1000% gesteigert hat wenn sie keine Fantasienamen eintragen dürfen.

Denn die große Masse der Menschen neigt dazu nach einem Fehlversuch aufzugeben und den Weg des geringsten Widerstandes zu nehmen.

Aber das wird natürlich den ganzen hier anwesenden hochbegabten zukünftigen Nobelpreisträgern nicht in den Sinn kommen, dass es möglicherweise "einfachere" Leute als sie in den weiten des Netzes gibt. Leute die man vor genau solchen psychologischen Tricks schützen muss, wenn man es besser weiß.

Verantwortung hat immer der, der das Wissen hat.

Recht hast du natürlich. ICH kann mir ein Pseudonym geben. Ich bin überzeugt das du das auch machen würdest, weil du schlau genug bist.

Aber nicht alle sind wie du und ich ;-)

[ nachträglich editiert von Lykantroph ]
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27.07.2011 14:04 Uhr von Dracultepes
 
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Nein das hat nichts mit Schlau zu tun. Mein richtiger Name ist dort genau wie bei Facebook. Man kann aber durchaus steuern was von sich dort auftaucht.

Ist in meinen Augen die bessere Lösung.
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27.07.2011 14:12 Uhr von Lykantroph
 
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@Dracultepes: Ich versuche es nochmal:

Natürlich hast du recht! Aber nur weil DU das weiß, heißt das doch nicht, dass all die anderen 600Mio Facebooker wissen, dass mit ihren Daten massiv Schindluder getrieben wird. Verstehst du mich?

Nur weil du und ich nicht bei jedem Scheiß auf FB und G+ "Gefällt mir" klicken, heisst das nicht, dass Peter Müller von nebenan das auch weiß.

Man muss die "einfachen Leute" genau davor schützen. Davor das sie blind in etwas hineinlaufen, weil sie keine Ahnung davon haben.

Wenn in der Kaufhalle ganz groß an den Melonen steht "0,75cent" kaufen die Leute wie die Bescheuerten. Nur um sich an der Kasse sagen zu lassen "Steht doch klein dahinter: PRO KG" und schwupps, sind sie ihre Kohle los. Und ich habe schon oft Menschen, denen man angesehen hat, dass sie um jeden Cent bangen, auf so etwas hingewiesen und sie waren jedes Mal dankbar.

Und man kann es den Menschen nicht in die Schuhe schieben, dass sie sich verarschen und sich sowas gefallen lassen. Sie wurden schließlich von klein auf dazu erzogen.

Deswegen haben Leute wie du und ich ungewollt den Auftrag, auf solche Mißstände aufmerksam zu machen.

Wenn du ein Kind auf eine rote Ampel an einer dicht befahrenen Kreuzung zurennen siehst, stehst du doch auch nicht daneben und denkst "Pfff. Blödes Kind. ICH würde stehen bleiben."

[ nachträglich editiert von Lykantroph ]
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27.07.2011 14:19 Uhr von Coryn
 
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Lykantroph: OK seh ich ein aber dann müsste man die leute nicht nur vor google+ warnen. Google ist in sovielen bereichen vertreten, dass es für normale leute kaum verhinderbar ist, dass google (sei es googlemail etc) an die daten kommt.
Wenn man die datensammelwut verhindern will müsste man auf ALLE angebote von google, facebook und co verzichten und das ist für die meisten menschen einfach zu viel aufwand.

MFG Coryn
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27.07.2011 14:22 Uhr von Lykantroph
 
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@Coryn: Da hast du recht und das bestreite ich gar nicht :-) Nur hier geht es in der News gerade um das Thema G+.

Man könnte mit Warnungen vor Mißständen sicherlich Bücher füllen, allerdings gehört das in einen anderen Rahmen.
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27.07.2011 14:32 Uhr von Dracultepes
 
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@Lykantroph: Ich seh es halt anders. Die Leute die sich dann einen realnamen geben sind eh die die sich keine Gedanken um ihre Daten machen. Egal wie oft das auf deren Lieblingssendern RTL/RTL2 schon in den "Nachrichten" lief.

Die nennen sich "geilechica" weil sie denken sie sind eine und nicht weil sie ihre Datenspur verschleiern wollen. Die treten eh ins nächste fettnäppchen und sind zu identifizieren.

Die anderen die Pseudonyme nehmen weil sie ihren Spur verschleiern wollen sind dann auch die, die sich "Hans Klein" nennen oder sonstwas. Die lassen sich davon nicht aufhalten.

Und ich finde die Pflicht zum "normalen" Namen garnicht so schlecht. Vielleicht denken dann eine mal bei ihrer Anmeldung nach wie sie mit ihren Daten umgehen können.

Der Vergleich mit dem Kind hinkt ein bischen, dort geht es um den Tod. Bei Kotzfotos eher weniger.

Die Leute müssen sich selber klarmachen das man im Netz nicht so ganz anonym ist und das man alles findet was sie man eingestellt haben. Die Informationen dazu stehen überall bereit. Auf den ÖRs laufen teilweise sogar richtig gute Beiträge dazu. Aber sie denken einfach nicht nach, und das ist nun keine Zauberei oder Quantenmechanik.

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