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Immer mehr psychisch Kranke in deutschen Kliniken - sie bleiben auch immer länger

Einer Studie der Krankenkasse Barmer GEK zufolge, kommen immer mehr Menschen mit psychischen Problemen ins Krankenhaus. Zudem bleiben sie immer länger.Kamen vor 20 Jahren auf 1.000 Patienten noch durchschnittlich 3,7 Patienten, waren es im vergangenen Jahr bereits 8,5.

Bei männlichen Patienten wurden Alkohol- und Drogenmissbrauch als häufige Auslöser psychischer Probleme festgestellt. Bei Frauen seien es Psychosen. Doch scheint das Krankenhaus oft nicht der optimale Ort zu sein, um psychische Leiden schnell zu heilen. Denn es gibt zahlreiche Rückfälle.

Der "Krankenhausreport 2011" der GEK geht indes nicht auf die Ursache für die Zunahme der Erkrankungen ein. Experten sehen den Arbeitsplatz der Betroffenen als häufigen Auslöser. Gleichzeitig würden psychische Probleme häufiger als früher diagnostiziert, weil sie inzwischen besser erforscht seien.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Klinik, Patient, Krankenkasse, Depression, Burnout
Quelle: www.dw-world.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.07.2011 14:08 Uhr von Randall_Flagg
 
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Das Kreuz der Industrienationen.
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27.07.2011 14:24 Uhr von RUPI
 
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In DE dauert es durchschnittlich 10 Jahre bis ein Patient (mit psychischen Problemen) einen Therapeuten findet den man als "qualifiziert" einstufen kann. Innerhalb dieser 10 Jahre wird der Patient von Therapeuten/Psychologen „behandelt“ die nichts von Ihrem „Handwerk“ verstehen.

Selbst stationäre Therapieeinrichtungen weisen solch extrem schlechte Erfolge auf, dass man sich fragen muss warum die Krankenkassen/Rententräger so etwas überhaupt noch bezahlen.

Wenn man in DE psychisch krank wird, hat man eine sehr schlechte Prognose. Nicht weil man viele Störungen nicht effektiv behandeln könnte sondern weil das Therapiesystem grottenschlecht ist.

Weil der Patient nur Umsatz bringt wenn er einen Therapieplatz belegt aber nicht wenn er wieder gesund wird, hat niemand in diesem System Interesse eine schnelle Verbesserung des Zustandes des Patienten herbei zu führen. Für das Therapiesystem ist es also nur vorteilhaft wenn der Patient den Therapieplatz so lang wie möglich belegt.

Gerade Störungen wie Phobien kann man sehr einfach und schnell nicht nur abmildern sondern heilen aber ein Patient bringt halt kein Geld mehr wenn er nach 2 Wochen Therapie gesund entlassen werden kann. Somit werden solche Patienten wochen/monatelang mit „Beschäftigungstherapie“ (Malen, Basteln) behandelt – natürlich kann man hier nicht von „Behandlung“ reden denn durch „Malen und Basteln“ ist noch nie jemand wieder gesund geworden aber das System kann jede anfallende Stunde „abrechnen“. Und hinter vorgehaltener Hand nennt man die „Beschäftigungstherapie“ auch "Dummenbeschäftigung".

Obwohl es auch einige wenige Ausnahmen gibt, kann man sagen, dass diejenigen, die psychisch krank werden, (in DE) ganz schlechte Karten haben.



[ nachträglich editiert von RUPI ]
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02.08.2011 21:48 Uhr von Master4u
 
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Ist nichts Neues dass es immer mehr werden.

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