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Euro-Rettungsplan: Bundesbankpräsident befürchtet nun bröckelnden Sparwillen

Jens Weidmann, Präsident der Deutschen Bundesbank und ehemaliger enger Berater Angela Merkels, verurteilt die Beschlüsse des jüngsten Euro-Gipfels mit scharfen Worten. Man habe sich für kurze Zeit Ruhe verschafft, jedoch die Grundlage für langfristige Schäden im Währungsraum geschaffen.

Durch die Verlagerung von umfangreichen Risiken auf die Steuerzahler hilfsbereiter Staaten, so Weidmann, "hat der Euro-Raum aber einen großen Schritt hin zu einer Vergemeinschaftung von Risiken im Falle unsolider Staatsfinanzen und gesamtwirtschaftlicher Fehlentwicklungen gemacht."

Entgegen anderslautender politischer Ankündigungen habe Berlin das Tor zur Transferunion nun geöffnet, mit der Folge, dass der Anreiz verschuldeter Staaten zur Haushaltsdisziplin nun aufgeweicht werde. Dadurch werde es noch schwieriger, "Anreize für solide Finanzpolitiken aufrechtzuerhalten."


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Krise, Griechenland, Plan, Rettungsplan
Quelle: www.handelsblatt.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.07.2011 20:51 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+9 | -0
 
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Es ist wohl ein offenes Geheimnis, was Axel Weber vor einigen Monaten den Bundesbürgern mit seinem Rücktritt als Bundesbankpräsident und Verzicht auf den EZB-Chefposten mitteilen wollte. Er tat das einzige Richtige und hat sich in die Schweiz abgesetzt. Im Übrigen glaube ich, dass auch eine Reihe von Rücktritten von Landesfürsten damit zu tun hat, dass in Merkel-Deutschland bald dunkle Wolken aufziehen werden.
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26.07.2011 21:38 Uhr von Katzee
 
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Wieso sparen: wenn das Geld immer weniger wird?

Letzte Woche gab es einen sehr interessanten Artikel in der "Wirtschaftswoche". Darin wurde darauf hingewiesen, dass in der Vergangenheit Staaten ihre hohen Staatsschulden immer wieder verringerten, indem sie steigende Inflationsraten forcieren. Durch die Geldentwertung wurden auch die Schulden "entwertet". Unsere aktuelle Regierung wird da auch nicht anders handeln. Sie nimmt immer neue Schulden auf - teilweise, um die korrupten Pleitestaaten der EU zu unterstützen. Bei steigender Inflation werden diese Schulden im Lauf der Jahre immer weniger wert. Welchen Politiker interessieren schon die Sparrücklagen der "kleinen Leute" und deren Wertverfall? Steigende Diäten gleichen die Inflationsraten mehr als aus.

Also: wieso sollte man sparen, wenn das Geld, was man jetzt "zurück legt" in ein paar Jahren kaum noch etwas wert sein wird?
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27.07.2011 00:26 Uhr von Lornsen
 
+2 | -0
 
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eine: bröckelnden Sparwillen !!!!!

..und bröckel, bröckel, bröckel und brööööö - kel
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27.07.2011 01:27 Uhr von Alice_undergrounD
 
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ja ach neeeeeeeeeeeeee: da wird siet wochen nur über den zusammenbruch der kompletten weltwirtschaft berichtet und dem ausbruch des anarchismus under der zombieapokalypse und der schnellchecker meint doch glatt die leute wollen nich mehr spaen? WAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHNSIIIIINNNNNNNNN
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27.07.2011 01:49 Uhr von Alice_undergrounD
 
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nein ernsthaft: mit dieser feststellung hat er sich wirklich als universumsüberbankchefpräpräsident empfohlen
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27.07.2011 01:51 Uhr von Alice_undergrounD
 
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jeder volltrottel hat das gespannt: nur sind dieso voltrottel - obwohl sies gemerkt haben - zu dumm dafür nen wahlzettel auszufüllen, na da habt ihr aber nochmal glück gehabt
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27.07.2011 08:05 Uhr von meisterthomas
 
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Sparen heißt einsparen: Sparen heißt, was Spekulanten ein sacken, den Schwachen aus den Rippen schneiden.

So ist es in Griechenland wie auch anderswo. Dass das aber in Griechenland noch lange nicht so gut funktioniert wie in Deutschland, nun daran sollen die Griechen mal arbeiten, oder?



http://www.terrashop.de/...
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27.07.2011 18:52 Uhr von ArrowTiger
 
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@Andresi: Komischer Artikel, auf den du da verlinkst.

Zum einen ist eine Zwangshypothek keine Enteignung, zum anderen braucht es dazu wohl kaum den Zensus. Da dürften die vorhandenen Grundbücher oder die Grundsteuererhebungsdaten völlig ausreichen.

Da hat sich meiner Meinung nach einer was zusammengesponnen... ;-)
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28.07.2011 09:46 Uhr von ArrowTiger
 
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@Andresi: -- "werden sehen ob der sich was zusammen gesponnen hat. Wenn man sieht wie unsere Regierung mit den Geldern rumwirft ist das Ende nicht weit."

Andresi, das meinte ich damit gar nicht. Die vom Autor gesehenen Zusammenhänge zwischen Zensus und Zwangshypotheken halte ich für zusammengesponnen, da ein Zensus dafür nicht notwendig ist. Im Prinzip könnte der Staat schon Zwangshypotheken eintragen lassen, bevor er pleite geht.

So weit ist es m.E. aber noch nicht. Vorher wird er (hoffentlich) wieder angemessene Vermögenssteuern erheben und höhere Spitzensteuersätze einführen, um dem Grundsatz "Eigentum verpflichtet" wieder Genüge zu tun. Deutschland ist ja in der EU faktisch das Steuerparadies für Vermögende. Solche Maßnahmen werden übrigens von der Mehrheit der Vermögenden durchaus gutgeheißen. Die sind ja auch nicht so blöd zu glauben, daß sie in einem sozial desolaten Land ein angenehmes Leben führen könnten.

Und eine konsequente Verfolgung von Steuerhinterziehern würde alleine schon jährlich rund 100 Mrd. Euro mehr in die Staatskassen spülen!

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