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Lokführer überfuhr Sohn - Seine Eltern sollen nun Schmerzensgeld an ihn zahlen

Vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth wurde der Fall eines Lokführers verhandelt, der einen Jungen überfahren hatte. Der Junge starb dadurch, während der Lokführer zwei Wochen nicht in der Lage war zu arbeiten und zudem monatelang unter Albträumen litt.

Der Lokführer, der seine Schmerzensgeld-Ansprüche an seine Ehefrau abtrat, wollte ein Schmerzensgeld von mindestens 15.000 Euro von den Eltern des Jungen. Nun wird von den Juristen ein Vergleich geprüft. Die Summe wird vermutlich zwischen 3.000 und 5.000 Euro liegen.

Die Eltern des Jungen argumentierten, dass neben dem Freitod auch ein Unfall in Betracht käme und das Personenschäden zum Berufsrisiko gehörten.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Sohn, Eltern, Schmerzensgeld, Lokführer
Quelle: www.bild.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.07.2011 19:01 Uhr von atrocity
 
+7 | -17
 
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26.07.2011 19:03 Uhr von ZzaiH
 
+8 | -13
 
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auch wenn: es traumatisch für einen zugführer ist einen menschen zu überfahren und es wohl ziemlich oft vorkommt
schadensersatz bei den eltern des toten einzufordern ist trotzdem der falsche weg - da sollte er sich an andere stellen wenden - bahn, versicherung...
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26.07.2011 19:14 Uhr von Pils28
 
+13 | -7
 
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Es ist tramatisch so etwas, das sehe ich ein. Aber noch Schmerzensgeld von den Eltern zu verlangen ist wirklich unethisch. Zumal andere Berufsgruppen ohne 2 Wochen Urlaub über Leichen hinwegkommen müssen.
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26.07.2011 19:56 Uhr von MBGucky
 
+22 | -2
 
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@atrocity: nein, Sippenhaft gibt es nicht. Aber wenn die Eltern die rechtmäßigen Erben sind und das Erbe annehmen, müssen sie trotzdem zahlen, da sie auch die Schulden des Vererbenden übernehmen.
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26.07.2011 21:34 Uhr von mia_w
 
+1 | -5
 
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Wieso behauptet: der Titel, dass es schon so ist, obwohl noch verhandelt wird? Zumal noch nicht geklärt ist, ob es Selbstmord war.
Dann müsste der Lokführer vom Merkle ja jetzt Millionär sein. Oder zählt da anderes Recht?
Hoffentlich bekommt er nix.

[ nachträglich editiert von mia_w ]
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26.07.2011 21:54 Uhr von mia_w
 
+3 | -5
 
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Trotzdem: ist diese Art der Forderung moralisch sehr sehr fraglich.



[ nachträglich editiert von mia_w ]
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26.07.2011 22:34 Uhr von Dracultepes
 
+8 | -2
 
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@mia_w: Wieso ist das fraglich, der Junge hat einen "Schaden" verursacht und dafür steht er mit seinem Vermögen ein.

Moralisch fragwürdig wäre es eher anders.
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26.07.2011 23:06 Uhr von maexchen21
 
+3 | -3
 
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sollter: er das geld bekommen, werden seine albträume bestimmt nicht besser!
so ein arsch! er kann natürlich nichts dafür das er den jungen überfahren hat, aber dann von den eltern die das wertvollste in ihrem leben verloren haben, auch noch schmerzensgeld verlangen ist unter aller sau!

aber die bild dichtet sich da bestimmt wieder was zusammen!
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26.07.2011 23:30 Uhr von mia_w
 
+1 | -2
 
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Ich kann euch nicht folgen. Hat er Vermögen, steht das irgendwo, in der Quelle vllt? Wenn nicht, ist das Urteil(so es wie hier beschrieben wird) noch mehr zu beanstanden. Sollten die Eltern in Berufung gehen.

Dann schreibt ihr, dass nicht die Eltern als solche vor Gericht stehen. Es gibt doch immer Kläger und Beklagte, und das wird wohl nicht der Sohn sein, oder? Wer wird beklagt?
Und wenn es rechtlich so eindeutig ist, wieso hörte man bis jetzt nie von solchen merkwürdigen Dingen?

Rechtlich gesehen besteht zwischen Unfall oder nicht schon ein Unterschied. Nämlich der des Vorsatzes oder der Fahrlässigkeit.

[ nachträglich editiert von mia_w ]
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26.07.2011 23:50 Uhr von Mahoujin
 
+1 | -4
 
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Krasse Scheiße!

Da diskutieren die Eltern mit dem Lokführer und dem Richter über Personenschäden und Berufsrisiko und wieviel Tausend Euro denn angemessen sind. Irgendwie pietätlos.
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26.07.2011 23:56 Uhr von ArminioIBK
 
+3 | -0
 
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Hab ich jetzt überlesen, wie alt der Junge war? Unter 18 haften die Eltern doch auf jeden Fall für alles was der Junge an (finanziellem) Schaden versursacht...?

Ob das nun moralisch bedenklich ist oder nicht, sei dahingestellt, das entscheiden wohl die Richter. Aber ich kann mir schon vorstellen, dass es für den Lokführer alles andere als einfach ist.

Und die Kommentare "mit dem Risiko muss ein Lokführer leben" finde ich nicht gut. Würde es da gesetzlich nicht die Möglichkeit geben, in solchen Situationen (auch) finanzielle Hilfe zu bekommen, macht doch den Job keiner mehr... außer vielleicht ein paar Hartgesottene.
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27.07.2011 09:12 Uhr von ArminioIBK
 
+0 | -0
 
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tja: Anscheinend aber schon, sonst würde ja nicht an einen Vergleich gedacht. Die Anwälte der Eltern würden ja keinen Vergleich anstreben, wenn die Eltern nicht haftbar gemacht werden könnten. Vergleiche strebt man als beklagte Partei ja nur an, wenn man Angst hat, durch das Gerichtsurteil noch schlechter da zu stehen.
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27.07.2011 09:35 Uhr von Misuke
 
+3 | -2
 
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coole Sache: Endlich mal denkt jemand an die armen Lokführer und nicht an die Arschlöcher ( muss hier jetzt nicht der Junge sein wenns kein Selbstmord war ) die sich vor den Zug schmeissen

Geht doch zu der Enke Witwe und holt da euer Geld
Der Penner hat es mit voller Absicht getan
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27.07.2011 10:03 Uhr von derSchmu2.0
 
+0 | -4
 
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Ich finde es recht bedenklich einerseits, muss ein Lokfuehrer mit sowas rechnen, andererseits kann er ja nichts dafuer.
Was mich aber schwer wundert, er ist 3 mal an der Stelle vorbei gefahren und wusste dann erst, dass es sich um einen Menschen handelt(e), koennte man den dann nicht auch berappen fuer evtl. unterlassene Hilfeleistung? Darueberhinaus, war der gute Mann nicht beim Psychologen oder einem sonstigen Arzt. Der rechtliche Schachzug, seine Frau als Klaegerin aufreten zu lassen, damit er als Zeuge aussagen kann, lassen alles in allem das Ganze als reine Geldmacherei erscheinen. Keine Gutachten ueber seinen damaligen nur temporaer vorhandenen Problemen und dann schnell mal was Kohle raus holen. Wenn es danach geht sollten Eltern jeden Alters immer auf ihre Kinder achten, wenn sie was erben sollten, werden sie sofort belangt, egal ob sie was haben oder nicht...
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27.07.2011 11:02 Uhr von kickingcrocodile
 
+3 | -0
 
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Pietät hin oder her . . . . . . endlich geht mal jemand vor Gericht in solch einer Sache. Schade nur, dass der Jugendliche nicht mehr persönlich zur Rechenschaft gezogen werden kann.

Wer sich umbringen will, soll dies bitte tun, ohne dass Unbeteiligte darunter zu leiden haben. Ein anderes Verhalten ist schlichtweg auch unsozial - das fängt beim möglicherweise seelisch gestörten Lokführer an und hört bei den Reisenden, die häufig stundenlang auf die Weiterfahrt eines Zuges warten müssen, noch lange nicht auf.

Und für denjenigen der Schienen überquert, obwohl dies strengstens untersagt ist, gilt das gleichermaßen..

Gleichwohl gilt den Eltern mein Mitgefühl für den Verlust ihres Kindes.
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27.07.2011 11:32 Uhr von atrocity
 
+0 | -1
 
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@wok! Der Sohn war 20. Was soll der schon groß an Vermögen gehabt haben?

Wenn es eh nichts zu erben gibt kann man das Erbe auch ablehnen... Dann übernimmt man auch keine Schulden. Wäre ja noch schöner wenn man die Schulden von Angehörigen übernehmen müsste!

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