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Wirtschaftsnobelpreisträger lobt Rettungspaket für Griechenland

Joseph Sitglitz, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Columbia University in New York und Wirtschaftsnobelpreisträger, ist mit dem neuen Rettungspaket für Griechenland zufrieden: "Die europäischen Regierungschefs haben sehr verantwortungsvoll gehandelt", sagte er in einem Interview.

Die EU-Regierungschef hätten endlich erkannt, dass es sich um ein gesamteuropäisches Problem handele, und nicht nur eines, das Griechenland betrifft. Jetzt sei es notwendig das Finanzsystem zu reformieren. "Wir brauchen mehr Regulierung", heißt deshalb seine zentrale Forderung.

Bisher konnten die Banken solche Maßnahmen verhindern. "Die Banken konnten ihren politischen Einfluss gegen die Reformen geltend machen", sagte Stiglitz. Politiker und Ökonomen seien sich aber einig, dass es Reformen brauche.


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WebReporter: rgh23
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Griechenland, Nobelpreisträger, Regulierung, Rettungspaket
Quelle: www.zeit.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.07.2011 18:44 Uhr von Mankind3
 
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was: für ein Schwachsinn...
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26.07.2011 20:53 Uhr von meisterthomas
 
+1 | -0
 
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Ein Stolperschritt auf Zeit? Wie auch immer, der erste Tanzschritt der EU zu einer gemeinsamen Wirtschaftspolitik.
Was Not tut, ist die Rückkehr zu einer souveränen, wenngleich auch europäischen Volkswirtschaft.
Denn nur diese kann, die zu einem souveränen Markt nötige Stärke auch noch entwickeln.
Aber das liegt weder im Interesse unserer Kapital- noch Exportwirtschaft und ist ohne schwere Strukturkrisen nicht zu bewerkstelligen – also gar nicht.

Was bleibt ist durchwursteln, bis dass uns neue Krisen vielleicht einmal zu den richtigen Schritten nötigen werden.
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26.07.2011 21:20 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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"Gesamteuropäisches Problem" das ändert nichts daran, dass hier weiterhin gegen Berge von wertlosen Anleihezettelchen Exporte- und Kreditgeschäfte ausgegeben werden.

Woher soll das Geld auch kommen?
Griechenland 2008: Ausfuhren 30 Mrd. Euro - Einfuhren 94 Mrd. Euro.

Dies ist auch der Grund für den Kurswechsel: Die bunten Zettelchen - faktisch wertlos - wurden zunächst über sogenannte "Rettungskredite" sozialisiert, künftig tritt an ihre Stelle die Transferunion.

Es ist Unfug zu glauben, ohne gemeinsame Fiskal-, Sozial-und Wirtschaftsunion könne eine Währungsunion funktionieren.

Zudem herrschen unter den Beteiligten völlig verschiedene Mentalitäten und "Vorstellungen" darüber, was ein Staat zu leisten hat. Viele sind mit einer ausgesprochenen Inflationskultur in die Eurozone vorgestoßen (etwa Griechenland mit Inflationen von 15-25% in den 20 Jahren vor dem Euro).

In Hellas etwa war die Gelddruckmaschine jahrelang Teil der politischen Kultur, in der Korruption, Vettern- und Versorgungswirtschaft (Beamtenheer) ein wichtige Stellung einnehmen und im Gegenzug die Nichtprofiteure stilltscheigend beinahe steuerfrei gestellt wurden. In Griechenland etwa existiert weder eine funktionierende Fiskalaufsicht noch gibt es brauchbare Rechtsfolgen für Steuerhinterzieher.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]

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