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Studie: Energiewende wird dreistelligen Milliardenbetrag kosten

Laut einer von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) in Auftrag gegebene Studie wird die Energiewende Kosten in dreistelliger Milliardenhöhe verursachen.

Dabei wird damit gerechnet, dass für die Erweiterung der erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2030 ungefähr 335 Milliarden Euro veranschlagt werden müssen.

Als Basis für die Berechnung des Gutachtens sind die Pläne der Bundesregierung zugrunde gelegt. Dementsprechend soll bis zum Jahr 2020 der Strom zu 35 Prozent und bis zum Jahr 2030 zu 50 Prozent aus erneuerbaren Energien kommen.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Kosten, Strom, Energie, Bundesregierung
Quelle: www.open-report.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.07.2011 14:50 Uhr von AlphaTierchen1510
 
+8 | -2
 
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@ basinus: Erneuerbare Energien sind nicht nur Energien die aus Sonne gewonnen werden.

[ nachträglich editiert von AlphaTierchen1510 ]
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26.07.2011 15:38 Uhr von K.T.M.
 
+3 | -3
 
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Wie kommt man auf die Zahlen?

Für einen dreistelligen Milliardenbetrag, kann man die nordafrikanische Wüste mit Solarthermiekraftwerken zupflastern und Strom für ganz Europa für 5 Cent/kWh (Stromerzeugung) plus 1,5 Cent/kWh (Transport) produzieren und das am Tag und in der Nacht.
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26.07.2011 15:44 Uhr von Sir_Waynealot
 
+2 | -1
 
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@K.T.M. genau und nordafrikas regierungen sind ja sehr stabil wie wir hier sicher alle wissen.
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26.07.2011 16:17 Uhr von K.T.M.
 
+5 | -1
 
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@Sir_Waynealot: Ob man nun Schlafmohnfelder am Hindukusch bewacht oder Notfalls die europäische Stromversorgung in Nordafrika, macht kostentechnisch keinen wirklichen Unterschied. Zweites hätte dafür wenigstens einen Sinn. Zumal ein Engagement in Nordafrika die Lage für alle beteiligten deutlich verbessern könnte. Gib den Leuten dort Arbeit, Infrastruktur, Bildung und schon hat man auch stabile Verhältnisse. Aber stimmt, aus Gründen der Gewinnmaximierung werden wir das sicher nicht machen und es bleibt Utopie.
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26.07.2011 17:03 Uhr von bigJJ
 
+1 | -0
 
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@ KTM: Ich habe hier grade einen langen Text geschrieben, aber leider weggeklickt-.- daher hier nochmal die Zusammenfassung:

Hast du bedacht:
a ) politische Lage
b) Stabilität der Länder
c) Wie kommt der Strom nach Deutschland
--> neue leitungen wären nötig!
d) --> Probleme, weil sowas durch mehrere Länder müsste
e) zudem wäre es extrem teuer
f) der Widerstand solch einer langen (> 3000km) Leitung wäre so groß, dass ein beachtenswerter Teil des Stroms auf dem Weg nach Deutschland verloren gehen würde
g) Wartung der Solaranlagen:
h) Sandstürme bzw. Sand allgemein zerstört bzw. macht Solaranlagen in der Wüste sogut wie unbrauchbar
i) bzw. die Wartungskosten sind extrem hoch

Alles in allem: Es lohnt sich nicht. Mal davon abgesehen, dass die Energieausbeute bei Standardanlagen - wir sprechen hier nicht von Prototypen, die unbezahlbar sind - < 20% liegt...
Hier wird zum Glück geforscht und es geht relativ schnell, die Wirkungsgrade steigen und irgendwann wird man damit auch hier einen netten Energiebtrag rausholen können... doch atm lohnt sich so eine Anlage im heimgebrauch nur, wenn man sein Wasser heizen will...

Daher sind dein 6,5cent/kwh nicht realisierbar. Die Vorstellung/Idee ist super und wurde von uns an der Uni desöfteren angesprochen (Ich studiere Energietechnik) - aber noch lohnt es sich einfach nicht.

Schön wäre es natürlich, wenn man Materialien findet, die bei Raumtemperatur supraleitend sind, das Problem mit dem Sand löst, das wäre schon top. Trotzdem würde kein Unternehmen Millionen investieren, wenn es seine Anlagen in unsicheren Ländern Nordafrikas bauen soll...

[ nachträglich editiert von bigJJ ]
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26.07.2011 17:03 Uhr von artefaktum
 
+3 | -1
 
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Wird dreistelligen Milliardenbetrag kosten? Aber nicht für die großen Stromkonzerne. Da wird weiter erstklassig verdient werden.
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26.07.2011 18:22 Uhr von K.T.M.
 
+1 | -0
 
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@bigJJ: a) und b) kann man ändern wenn man will.
c) HGÜ
d) Euroländer -> kein Problem, soll ja ein europäisches Projekt sein und kein Deutscher Alleingang
e) Investitionskosten für CSP summiert bis 2050 wären 350 Mrd. plus Kosten für HGÜ summiert bis 2050 wären 45 Mrd.
f) HGÜ
g)h)i) In der kalifornischen Wüste stehen seit 25 Jahren kommerzielle solarthermische Kraftwerke, die ausgebaut werden, also kann es nicht so unwirtschaftlich sein wie gerne behauptet wird. In Spanien stehen auch Anlagen und Ägypten plant auch welche.

"sind - < 20% liegt.."

Kann nicht sein, selbst mit dem billigen und technisch wesentlich einfacheren und somit weniger effizienten CLFR kommt man schon auf 19% (Sonnenlicht->Wärme->el. Energie)

"Daher sind dein 6,5cent/kwh nicht realisierbar."

Das sind nicht meine, das wurde vom Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt ausgerechnet. Die 6,4 c/kWh ist auch nur der anfängliche Betrag der bis zum Jahre 2050 auf 5 c/kWh sinken wird.

"Schön wäre es natürlich, wenn man Materialien findet, die bei Raumtemperatur supraleitend sind"

Selbst Kühlung mit fl. Stickstoff würde noch 30% weniger Energieverlust bedeuten im Vergleich zu heute üblichen Hochspannungsleitungen.

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