26.07.11 09:22 Uhr
 1.260
 

Pazifikinseln: Klimaerwärmung nicht allein Schuld für steigenden Meeresspiegel

Viele Inseln im Pazifik werden durch den steigenden Meeresspiegel bedroht. Die Vereinten Nationen gaben an, dass zwischen 2002 und 2004 erste Klimaflüchtlinge auf der Pazifikinsel Tegua Opfer des schnell steigenden Meeresspiegel wurden.

Eine Wissenschaftsgruppe und ihre Leiterin Valérie Ballu geben aber nicht allein dem Klimawandel die Schuld daran. Der zum Beispiel stark steigende Meeresspiegel auf der Insel Tegua sei so hoch, da die Insel durch die kontinentale Plattenverschiebung auch jedes Jahr etwa ein Zentimeter absinkt.

Hinzu kommt ein steigender Meeresspiegel um etwa 1,2 cm, welches zusammen die drastische Erhöhung verursacht. Diese Erkenntnis lässt sich auch auf andere Inseln auf der ganzen Welt projizieren.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: ***Dolly***
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Schuld, Meeresspiegel, Klimaerwärmung
Quelle: www.n-tv.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Seltenes Wetter: Hawaii ist schneebedeckt
Studie: Religiöse Rituale wirken auf unser Gehirn wie Drogen
Australien: Massensterben von Korallen im Great Barrier Reef

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
26.07.2011 09:22 Uhr von ***Dolly***
 
+4 | -10
 
ANZEIGEN
Diese Erkenntnis ist sehr wichtig, da man vorallem den steigenden Meeresspiegel bei vielen Inseln feststellen konnte. Der Anstieg des Meeresspiegels durch die Klimaerwärmung, verursacht durch unsere ausgestoßenen Treibhausgase, lässt sich aber weiterhin nicht schön reden.
Kommentar ansehen
26.07.2011 10:00 Uhr von 16669
 
+7 | -2
 
ANZEIGEN
@Autor: "Der Anstieg des Meeresspiegels durch die Klimaerwärmung, verursacht durch unsere ausgestoßenen Treibhausgase, lässt sich aber weiterhin nicht schön reden."

Das mag sein, aber zu glauben, dass der Mensch es wieder aufhalten kann oder will, ist schon ziemlich blauäugig.

Die Welt verändert sich! Früher oder später sind wir es, die sich anpassen müssen, um zu überleben. Die Erde existiert auch dann noch weiter, wenn Mensch und Tier schon längst nicht mehr da sind.
Kommentar ansehen
26.07.2011 10:21 Uhr von NilsGH
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
"Der Anstieg des Meeresspiegels durch die Klimaerwärmung, verursacht durch unsere ausgestoßenen Treibhausgase, lässt sich aber weiterhin nicht schön reden."

Er lässt sich weder schön reden, noch schlecht reden, weil das, was du hier als Tatsachen verkaufst keine sind ... Dass die Klimaerwärmung AUSSCHLIEßLICH oder auch nur zu einem Großteil durch den Menschen verursacht wird ist nämlich NICHT erwiesen. Eher das Gegenteil dürfte anzunehmen sein.

Zudem ist folgender Satz falsch:
"Diese Erkenntnis lässt sich auch auf andere Inseln auf der ganzen Welt projizieren."

Du schreibst selbst, dass es sich bei dem Absinken dieser Inseln um ein Problem der Plattentektonik handelt. Nicht jede Insel in den Weltmeeren liegt jedoch an Plattengrenzen. Nimm Inseln, welche durch Hotspots und deren vulkanische Aktivität entstanden sind, nimm dem Festland vorgelagerte Inseln, die "eigentlich" kleine Berge sind, die von Wasser umspült sind usw.

Du kannst das Absinken von Inseln im Pazifik nicht auf ALLE, ich glaube nicht mal auf einen Großteil, übertragen.
Kommentar ansehen
26.07.2011 10:28 Uhr von ***Dolly***
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Nilsgh: Ich habe geschrieben, dass man dies auf andere Inseln beziehen kann, ich habe nicht geschrieben auf jede. Das wäre ja totaler quatsch ;-)

Tut mir leid wenn ich das etwas unglücklich formuliert haben sollte.
Kommentar ansehen
26.07.2011 10:28 Uhr von Again
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
DerBelgarath: Man kann zumindest die Beschleunigung verlangsamen.
Kommentar ansehen
26.07.2011 11:23 Uhr von Seravan
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Stehen wir nicht eigentlich: vor einer neuen Eiszeitperiode?
Kommentar ansehen
26.07.2011 11:43 Uhr von NilsGH
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@ Dolly: Hmm, verstehe dich:

"Diese Erkenntnis lässt sich auch auf andere Inseln auf der ganzen Welt projizieren."

Habe den Satz dann etwas zu wörtlich genommen. "Auf der ganzen Welt" würde für mich bedeuten, dass in allen Regionen der Erde derartige Phänomene vorkommen können. Und das ist eben nicht richtig.

"Diese Erkenntnis lässt sich auch auf andere Inseln an Plattengrenzen / Subduktionszonen / divergierende Plattengrenzen ... o.ä. projizieren." wäre eben korrekter gewesen.

Such dir aus, welcher der Begriffe passt. Denke nicht, dass es bei allen Plattengrenzen der Fall sein wird. In dem angegebenen Fall ist es eine Subduktionszone mit konvergierenden Plattengrenzen (eine schiebt sich unter die andere und wird dann im Mantel aufgelöst). Deswegen sinken die Inseln da auch ab, denke ich mal. Sieht man auch bei GoogleEarth ganz schön: Die eine wird unter die andere gedrückt und "hebt" die obere ein Stück heraus. Was ich gerade nicht ganz verstehe: Es sieht so aus, als ob diese Inseln (u.a. Vanatu) auf der herausgehobenen Platte liegen. Wieso senken die sich ab? Ich könnte es mir nur so erklären, dass die subduzierte Platte sich momentan im Stadium des auflösens befindet (hier: Australische Platte). Sie hatte zuvor die obere Platte angehoben und löst sich jetzt auf, weswegen sich die obere (hier: die Pazifische Platte) nun wieder absenkt. Das hieße jedoch, dass es auch umgekehrt geht: Bei einer anhaltenden Phase der vermehrten Subduktion könnte sich die Pazifische Platte auch wieder heben und die Inseln würden nicht untergehen.


[EDIT]: Die Quelle ist übrigens "super" ... :)

Zitate:
"Insel rutscht einen Zentimeter pro Jahr ab"

>> abrutschen tut hier "garnix"! Sich senken, absinken etc. passt schon eher


"Die Region wird häufig von Erdbeben erschüttert. Diese geologischen Prozesse verändern die Lage der Kontinentalplatten,"

>> FALSCH! Erdbeben verändern keine Lage von nichts. Höchstens die Lage von Hochhäusern: Senkrecht zu waagerecht. Die Erdbeben sind das Ergebnis der Lageveränderungen, u.a. werden Schubspannungen abgebaut (bei Transformstörungen bzw. aneinander vorbeigleitenden Platten ist San Francisco ein gutes Beispiel), was sich in Erdbeben zeigt.

[ nachträglich editiert von NilsGH ]
Kommentar ansehen
26.07.2011 16:45 Uhr von Again
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
DerBelgarath: "Dann gebietet es allerdings die Ehrlichkeit, den Leuten zu sagen, daß sie ihr Geld dafür ausgeben, das Eintreten von etwas im Jahr 2100 zu verhindern, was dann ohnedies im Jahr 2102, 2105 oder 2110 sowieso passiert."
Zum einen kann es auch sein, dass es dann erst 2200 passiert und zum anderen hat eine langsamere Erwärmung wohl auch Einflüsse auf die Tier- und Pflanzenwelt.

Refresh |<-- <-   1-8/8   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Heinz Buschkowsky: Viele Flüchtlinge "stammen aus brutalo-patriarchalischen Gesellschaften"
Die Mumie 2017: Erster Trailer zum Reboot
Österreich: Van der Bellen wird neuer Bundespräsident


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?