Pazifikinseln: Klimaerwärmung nicht allein Schuld für steigenden Meeresspiegel
Viele Inseln im Pazifik werden durch den steigenden Meeresspiegel bedroht. Die Vereinten Nationen gaben an, dass zwischen 2002 und 2004 erste Klimaflüchtlinge auf der Pazifikinsel Tegua Opfer des schnell steigenden Meeresspiegel wurden.
Eine Wissenschaftsgruppe und ihre Leiterin Valérie Ballu geben aber nicht allein dem Klimawandel die Schuld daran. Der zum Beispiel stark steigende Meeresspiegel auf der Insel Tegua sei so hoch, da die Insel durch die kontinentale Plattenverschiebung auch jedes Jahr etwa ein Zentimeter absinkt.
Hinzu kommt ein steigender Meeresspiegel um etwa 1,2 cm, welches zusammen die drastische Erhöhung verursacht. Diese Erkenntnis lässt sich auch auf andere Inseln auf der ganzen Welt projizieren.