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Stellungnahme: Warum keine Pseudonamen auf Google+ erlaubt sind

Auf Googles neuem sozialen Netzwerk Google+ werden keine Pseudonyme zugelassen (ShortNews berichtete). Nun hat sich Vic Gundotra von Google geäußert und eine Begründung dafür gegeben, warum Google solche Pseudonym-Profile sperrt.

Google+ verspricht sich durch diese Maßnahme, die auch in den AGB verankert ist, einen positiven Effekt. Gundotra beschreibt diesen Effekt so, als ob man einer Person ohne T-Shirt den Eintritt in ein Restaurant verweigert.

Google+ wird diese Regelung wohl auch in Zukunft beibehalten. Vergangenes Wochenende wurden dementsprechend einige Pseudonym-Profile von Google+ gelöscht. Einige davon wurden auch bei anderen Google-Diensten gesperrt. Als Begründung wurde der Verstoß gegen die AGB angegeben.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Google, Google+, Soziales Netzwerk, Stellungnahme
Quelle: winfuture.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.07.2011 06:55 Uhr von muhschie
 
+19 | -15
 
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wird das aber nichts...
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26.07.2011 07:38 Uhr von TeleMaster
 
+26 | -6
 
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muhschie wetten dass doch?
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26.07.2011 07:39 Uhr von Forti42
 
+45 | -6
 
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Verstoß gegen das TMG?! http://www.gesetze-im-internet.de/...
(6) Der Diensteanbieter hat die Nutzung von Telemedien und ihre Bezahlung anonym oder unter Pseudonym zu ermöglichen, soweit dies technisch möglich und zumutbar ist. Der Nutzer ist über diese Möglichkeit zu informieren.
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26.07.2011 07:39 Uhr von snake51067
 
+46 | -4
 
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die wollen nur genauere Daten: das ist das eine scheinheilige Ausrede die G+ dort macht. Für gezielte Werbung braucht man richtige Namen die man mit Melderegistern etc. abgleichen kann.
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26.07.2011 07:40 Uhr von Jaecko
 
+16 | -6
 
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Google hat aber schon nen leichten Hirnschaden oder?

Ist ja ein super vergleich.
Google: Wenn ihr schon vergleicht, dann bitte RICHTIG (ihr Pfeifen...). Demnach müsste der Vergleich so heissen:
"...als ob man einer Person ohne Gesicht den Eintritt in ein Restaurant verweigert. " oder
"...als ob man einer vollständig vermummten Person den Eintritt in ein Restaurant verweigert. "

Sogar bei manchen Verträgen kann man mit irgend nem Namen unterschreiben. Nur Google braucht halt wieder ne Extrawurst.

("Aus Prinzip gilt, dass man jeglichen Namen annehmen kann, den man möchte, denn hiervon werden geschlossene Verträge nicht beeinflusst. Sobald klar ist, welche Person den Vertrag abgeschlossen hat und diese Person auch gewillt ist, den Vertrag abzuschließen, wird er auch gültig. Das kann auch mittels eines Künstlernamens oder auch mit einer Unterschrift, die nicht übereinstimmend mit der im Personalausweis ist, erreicht werden.")

Edit: aaaaah, Forti. Genau das war die Stelle, die ich grad wie ein Irrer gesucht hab. Wusste, dass es da ne gesetzliche Grundlage dafür gibt.

[ nachträglich editiert von Jaecko ]
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26.07.2011 07:40 Uhr von SilentPain
 
+7 | -12
 
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gut das wird einige von denen abschrecken
deren kriminelle und psycho/soziopathische
energien größer als ihre
positive sozialen kompetenz
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26.07.2011 08:17 Uhr von d-fiant
 
+5 | -4
 
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Tolles Beispiel positiver Effekt weil man jemandem der ein T-Shirt trägt den Eintritt in ein Restaurant verweigert?

Wie elitär und oberflächlich ist dieser Mensch??
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26.07.2011 08:37 Uhr von Slingshot
 
+10 | -3
 
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War klar dass Google nicht nachgibt. Warum auch? Gibt genug Flachzangen die sich dort anmelden.

Ich melde mich auch mit meinem Realnamen an: Robert James, 1603 Hillcrest Road, Beverly Hills, Los Angeles County, USA. Falls mich mal einer von Google besuchen will. :D
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26.07.2011 08:43 Uhr von CherryCoke61
 
+4 | -1
 
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@Forti42: Du kannst dich ja gerne an Google wenden, und sagen, dass sie hier in Deutschland das Recht einräumen müssen. Dann wird man sich entweder darauf berufen, dass es dir sehr wohl möglich ist, den Dienst anonym zu nutzen, oder eben Freunde zu adden (die Wahl der Anonymität oder Pseudonymität obliegt dem Diensteanbieter, da ist dieses "oder" im Text eindeutig).
Es ist ja immer das Gleiche: Wenn ich wo mitspielen möchte, dann gibt es immer bestimmte Spielregeln. Grundregeln und nen Erweiterungspack. Wenn du dich bri Google+ anmelden willst, es vielleicht als virtuelles Tagebuch erstellen willst, oder als Bilderordner... gar kein Problem. Grundregelpack, du musst dich dort halt anmelden, und mit den nicht so komPlizierten Funktionen umzugehen lernen.

Willst du hingegen mit anderen Leuten interagieren, sagt Google "Stopp!". Und das ist auch deren gutes Recht. Wenn du mit anderen mitmischen willst, dann gibt es keine Anonymität mehr. Aber, und das ist die Pointe in dem ganzen Stück, nicht, weil Google das so will, neinnein, sondern wil du es eben wolltest. Du hast ja auch jederzeit die Möglichkeit gehabt, nein zu sagen. Das hier ist übrigens ein lyrisches Du, also niemand bestimmtes angesprochen in dem Absatz.

Google macht nicht aus Menschenliebe so ein Projekt - aber es räumt dir eine Nutzung i.S.d. §13 TMG ein. :)
In der Betaphase übrigens nicht, aber Telemedien sind auch keine Betatests, aber das würde jetzt auch zu weit führen.
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26.07.2011 09:13 Uhr von Schafschen
 
+0 | -10
 
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26.07.2011 09:29 Uhr von Really.Me
 
+5 | -1
 
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Was beschweren sich eigentlich einige hier?

Meldet euch dort einfach nicht an und fertig.
Es kann euch doch total egal sein was für Regeln Google zur nutzung seines sozialen Netzwerks ausgibt.
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26.07.2011 09:44 Uhr von atrocity
 
+5 | -1
 
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Falscher Vergleich: Richtig wäre: Man verlangt in Zukunft im Restaurant von jedem Besucher einen Ausweis.

Wurde auf G+ auch gesperrt. Entweder Google hebt das auf oder ich lösche mich, ist ja recht einfach. Ich finde man kann auch ohne soziale Netze recht gut leben ;-)
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26.07.2011 09:51 Uhr von Damasichthon
 
+5 | -0
 
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dann nenne ich mich eben nicht kalle bierpulle sondern lars köhler.
googel bekommt sicherlich keinen richtigen namen von mir!

aber eigentlich ist die überlegung eh hirnrissig. ich werde mich da gar nicht anmelden ^^
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26.07.2011 10:03 Uhr von Delios
 
+3 | -0
 
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@Really.Me: Ich sehe das Problem nicht nur bei Google+. Dort hast du damit Recht, dass man sich ja nicht anmelden muss. Google meinte aber, dass es auch die anderen Dienste betreffen werde. Also sicherlich auch Dienste wie GoogleMail, Youtube usw.. Ich bin zwar nicht bei Gmail, aber dort werden sicherlich auch viele nicht ihren Realnamen genommen haben für die Anmeldung. Mal davon abgesehen, dass gerade bei Diensten wo es immer nur einmal einen Namen gegen kann, diese Regelung gar nicht durchfürbar ist.
Achja... bei Youtube bin ich auch angemeldet... das heißt dann wohl, dass mein Profil dort auch irgendwann gelöscht wird?

Ich für meinen Teil will im Internet anonym bleiben und ich denke viele andere auch.
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26.07.2011 10:42 Uhr von SilentPain
 
+2 | -0
 
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@Zeus35: hab mich auch gefragt wie G+ einen erfundenen Namen
von einem Echten unterscheiden will

wie will G+ einen Perversen davon abhalten sich als 13 jährige
auszugeben??
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26.07.2011 11:12 Uhr von Really.Me
 
+1 | -3
 
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@Delios: Das Ding ist nur das dass Internet immer weniger ein anonymer Raum ist! Viele verbringen mehr Zeit im Netz als im "echten" Leben, es werden Straftaten über das Internet begangen,...

Ich finde es eher okay das man seinen echten Namen verwenden muss. Zu oft erlebt man es das manche im Internet die anonymität ausnutzen und meinen sie können sich im Netz verhalten wie die letzten Menschen.

Das Internet ist nicht mehr das kleine unbedeutende Ding von vor 20 Jahren, es ist mittlerweile das Leben 2.0, vieles hier ist mittlerweile real und nicht mehr nur virtuell.
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26.07.2011 11:15 Uhr von Chuzpe87
 
+1 | -0
 
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Juckt doch eh kein, als ob ich mich jetzt überall registriere.
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26.07.2011 11:16 Uhr von Neveren
 
+1 | -2
 
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Wer Noch nen Zugangscode zu verschenken hat , währe ein dankbarer Abnehmer :).
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26.07.2011 11:58 Uhr von Bruno2.0
 
+3 | -0
 
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hmmm: Wohl eher hat es den Grund das die Daten-Krake damit irgendwann mal Geschäfte machen will da sind Reale Namen und Daten halt besser wie Pseudonyme.
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26.07.2011 13:21 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -1
 
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"Mimimimi ich darf Spongefuß Korallenhintern nicht als Namen bei G+ nehmen, mimimimimimi".

Sorry nehmt einfach einen normalen Namen und niemand wird euch belästigen. Man muss weder nen person vorzeigen oder sich sonstwie erklären das der Name richtig ist.

Nur wer so verdammt dumm ist und einen Namen nimmt bei dem selbst mein Standventilator erkennt das er nicht "normal" ist, dann habt ihr selber schuld.

Und wenn ihr wirklich Spongefuß Korallenhintern heißt, dann weist euch aus. So wie ihr es wahrscheinlich jedesmal müsst wenn euch jemand den Namen nicht glaubt.

Dazu kommt das niemand gezwungen wird sich dort anzumelden. Geht halt zu diaspora oder so. Ich finds recht angenehm keine Kinder um sich zu haben die nicht einmal ohne " DaRockStyler1986Chickskiller" als Nick leben können.
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26.07.2011 14:39 Uhr von Really.Me
 
+1 | -0
 
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@Zeus35: Du musst dich doch nirgends anmelden oder zwingt dich jemand dazu?

Wer zwingt dich dazu bei Facebook ein Profil zu haben, wer zwingt dich dazu bei G+ dabei zu sein.

Einfach nicht anmelden und deine Daten bleiben bei dir.
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26.07.2011 16:14 Uhr von Uli.H
 
+1 | -0
 
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Scheinheilig! Und auch denjenigen die sowas "gut" finden, kann ich versichern, es bringt am Ende noch viel mehr Verwirrung!
Denn am Ende bedeutet das doch nichts anderes als "wenn der Namen echt aussieht, geht das schon klar".
Ich selbst wurde bei Heise gesperrtt weil ich mich erdreistete meinen Zunamen abzukürzen! Realname, Real-Nachname (abgekürzt) und in der Mailadresse beides ausgeschrieben. War Heise zu anonymn...
Jetzt schreibe ich dort seit 5 Jahren und einem Acronym das wie ein echter Name aussieht, mit meinem aber genau NIX zu tun hat. Aber alle sind zufrieden. Nur dass jetzte eben keiner mehr etwas davon weiss.
Das wird bei G+ genauso laufen.
Derzeit habe ich 2 G+ Accounts - einmal mit Pseudony das noch nicht gesperrt wurde und eines mit Realname das (noch) nicht gesperrt wurde. Damit kann NOCH jeder eindeutig erkennen dass es ein Pseudonym ist. Nach einer Sperrung (und neuanlegen) kann ich das leider nicht mehr gewährleisten.

[ nachträglich editiert von Uli.H ]
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26.07.2011 18:21 Uhr von Johnny Cache
 
+1 | -0
 
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Was eine Helden hier nicht zu verstehen scheinen ist, daß es eben auch Leute gibt die ihr Pseudonym schon seit ewigen Zeiten (bei mir 12 Jahre) nutzen und ausschließlich darunter bekannt sind. Mein Realname ist im Internet bis auf zwei Ausnahmen noch nie in Erscheinung getreten und selbst in den beiden Fällen gibt es praktisch keine wirklich verwertbaren Informationen.
Der Punkt ist daß mein Pseudonym und die Informationen die dahinter stehen in praktisch allen Belangen realer ist als mein wirklicher Name, welcher ein unbeschriebenes Blatt ohne jeden vermarktbaren Wert ist.

Auf der anderen Seite gibt es Leute die mit ihren tatsächlichen Namen unterwegs sind und auch wirklich überall damit posten. Da schreiben sie über ihre Familie, ihren Wohnort und gelegentlich auch mal "juhu, es ist mein Geburtstag" und sind mit ihrem Unwissen absolut glücklich.
Daß man sie mit genau diesen Informationen massiv belästigen und auch finanziell bzw. gesellschaftlich schädigen kann fällt denen überhaupt nicht ein. Man muß nur sehr kreativ sein um diesen Leuten das Leben zur Hölle machen zu können.

Und sein wir doch mal ehrlich, es gibt wohl kaum etwas was mich davon abhalten würde jemanden der vor mir steht ein <Schimpfwort> zu nennen wenn mir danach ist, warum sollte mich dann mein realer Name in einem sozialen Netzwerk davon abhalten? Dort kann ich ja noch nicht einmal eine auf die Schnauze bekommen.
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26.07.2011 21:59 Uhr von fardem
 
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"Der Punkt ist daß mein Pseudonym und die Informationen die dahinter stehen in praktisch allen Belangen realer ist als mein wirklicher Name, welcher ein unbeschriebenes Blatt ohne jeden vermarktbaren Wert ist."


das ist schon irgendwie traurig
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26.07.2011 23:09 Uhr von Johnny Cache
 
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@fardem: Nein, nicht traurig sondern Datenschutz. Wenn man für alles strikt getrennte Adressen verwendet und auch sonst sehr bedacht mit seinen Daten umgeht hinterläßt man eben keinerlei verwertbare Spuren. Genau so sollte es eigentlich immer sein.

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