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Arzt: Die Medizin setzt zu wenig auf die Selbstheilungskräfte der Menschen

Viele Krankheiten heilen von selbst. Sie bedürfen lediglich der ärztlichen Begleitung, nicht einer speziellen Therapie. Nach dieser Devise handelt der Marburger Hausarzt Norbert Donner-Banzhoff und setzt eher auf die natürlichen Heilkräfte denn auf das sofortige Eingreifen.

Hausärzte wissen um die Selbstheilungskräfte. Allerdings traut sich die Mehrzahl der Ärzte aus rechtlichen Gründen nicht, einfach abzuwarten, weil sie bei einem schlechten Krankheitsverlauf Regressansprüche befürchten. Die Folge sind teure Therapien, die in ihrer Gesamtheit in die Milliarden gehen.

Wie erfolgreich die körpereigene Abwehr ist, ist von Fall zu Fall verschieden und hängt auch vom Lebensstil des Individuums ab. So gilt Rauchen als Hemmschuh für optimale Heilungskräfte. Nicht zuletzt spielt der seelische Zustand eine große Rolle im Selbstheilungsprozess.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Arzt, Krankheit, Medizin, Anspruch, Selbstheilung
Quelle: www.zeit.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.07.2011 17:46 Uhr von uhrknall
 
+11 | -2
 
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Selbstheilungskräfte: Ein gutes Immunsystem ist natürlich wichtig, bringt aber der Pharma-Industrie nicht viel.
In der Natur bildet sich normalerweise alles zurück, was nicht gebraucht ist. Bei Muskeln oder der Gehirnleistung ist es schnell zu beobachten. Das Immunsystem ist keine Ausnahme.
Die totale Medikamenten-Abhängigkeit von Menschen ist eine Art Kundenbindung für die Pharma-Riesen.
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25.07.2011 18:18 Uhr von 338LM
 
+5 | -4
 
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na klar: Krebs, Tuberkulose, Malaria, Cholera und all die anderen großen Krankheiten an denen jährlich viele Millionen Menschen sterben würden sich NATÜRLICH immer selbst zurückbilden, wenn nicht die böse PHARMAINDUSTRIE (Blitze, Donner, Frau schreit) in ihrer Absicht die Menschen zu knechten, sie ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden eine totale Abhängigkeit erzwingen würde.

@Uhrknall: Die Natur löscht den aus, der nicht gut genug angepasst ist, ließen wir ihr freien Lauf, würden vielleicht 10 % der Deutschen das 60. Lebensjahr erreichen (behaupte ich einfach mal).
Wer schonmal in nem Dritte Welt Land Leute an banalen Infektionen hat sterben sehen (und diese Leute sind von der Natur viel härter selektioniert worden) der begreift, dass auch das Immunsystem Grenzen hat, genau so wie die Selbstheilungskräfte.
Du bekommst ne Blinddarmentzündung, wenn die fortschreitet und niemand behandelt dich, bist du mit 90 prozentiger Warscheinlichkeit tot, so siehts aus.
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25.07.2011 19:18 Uhr von Maniska
 
+7 | -0
 
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@338LM: Damit hast du zwar recht, aber es geht auch nicht im Krankheiten wie Krebs oder Malaria sondern um stinknormale Erkältungen, Angina oder leichte grippale Infekte (NICHT Grippe).
Bei diesen Krankheiten wird mittlerweile routinemäßig Antibiotika verschrieben, ob es nun nötig ist oder nicht. Die ganzen rezeptfreien Medikamente gegen Husten, Schnupfen, Kopfschmerzen und sonstige kleine Ziperlein sind nicht gut für den Körper.
Es gibt Fälle bei denen nur noch Antibiotika helfen, aber deswegen muss man nicht allen anderen auch das Zeug in den Rachen kippen bis einer "Halt" sagt.
Bei einer normalen Erkältung reichen Ruhe, warm einpacken und viel Tee trinken, da braucht man im Normalfall keine Chemie.
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25.07.2011 20:55 Uhr von Fischgesicht
 
+2 | -1
 
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stimmt schon: pharmaindustrie ist nicht an heilung interessiert, eher an absatz + gewinne, das sind halt existenzielle faktoren eines funktionierenden unternehmens bzw. voraussetzung der bwl. blauäugigkeit an dieser stelle ist fehl am platz und ein gewisse kritische sichtweise dient zum selbstschutz.
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25.07.2011 20:58 Uhr von gamer9991
 
+1 | -2
 
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Man sollte vorallem bei Erkältungen vorsichtig sein, wenn man keine Antibiotika verschreibt, manchmal irren sich auch Ärzte und eine Lungenentzündung wird als "Grippe" eingestuft, gab schon etliche Todesfälle dadurch.

Ein verantwortungsvoller Mediziner gibt lieber einmal zuviel als einmal zu wenig, das ist meiner Meinung auch gut so
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25.07.2011 23:18 Uhr von Lornsen
 
+4 | -0
 
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eine: Selbstheilungskraft im Körper ist Urin.
Im Mttelalter war das bekannt.
Eine kleine Verletzung an der Hand z. B.
Einmal raufpinkeln (Mittelstrahl) und wichtig ist das es
(Eigenurin) ist.

Schon ist die Wunde desinfiziert.

Darüber gibt es viele Bücher.
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25.07.2011 23:22 Uhr von SonWukong
 
+5 | -0
 
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@Maniska: Ich war oder besser bin eigendlich komplett deiner Meinung, doch leider werde ich seit einigen Jahren regelmäßig von Angina, Bakteriellen infektionen der oberen Atemwegen, normalen erkältungen, etc heimgesucht.

Ich bin eigendlich viel draussen und lebe gesund, doch mein Arbeitsplatz an einer Förderschule ist halt extrem "verseuchter". DIe Eltern schicken ihre Kinder auch einfach Krank und mit zum teil hohem Fieber in die Schule.

Du sagst: "Bei einer normalen Erkältung reichen Ruhe, warm einpacken und viel Tee trinken, da braucht man im Normalfall keine Chemie. " ich sage ich kann es mir nicht erlauben wegen einer Angina 2,3,4 Wochen krank und kaputt im Bett zu liegen, bis mein Körper mal anfängt da wirkungsvoll gegen vorzugehen. Und genau da ist der Haken. Antibiotika wirken so unheimlich schnell und gut das ich damit wenigstens wieder Arbeiten kann. Heutzutage kann man es sich kaum noch erlauben oft wegen Krankheit zu fehlen.
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26.07.2011 01:00 Uhr von Lornsen
 
+2 | -0
 
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@Son Wukong: so etwas nennt man in Deutschland "Zwickmühle"
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26.07.2011 11:01 Uhr von Fischgesicht
 
+3 | -0
 
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@knoppic: das mit der impfung hatte ich nicht angesprochen. ich kann nur sagen, dass hier jeder selber entscheiden muss ob und wofür man sich impfen lässt. beispielsweise bin ich sehr froh, dass ich grundsätzlich eine schweinegrippeimpfung abgelehnt habe-----> grund, zu unerforscht bzw. nicht glaubwürdig.

um auf das thema selbstheilung zurückzukommen. wie erklärst du dir das phänomen der placebowirkung und die tatsache, dass immer mehr mediziner darauf zurückgreifen?

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