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Die Souveränität Deutschlands wird für den Rettungsschirm geopfert

Der Finanzwissenschaftler Markus C. Kerber zieht ein ernüchterndes Fazit über das erneute Rettungspaket für Griechenland und der Rolle der deutschen Regierung unter der Bundeskanzlerin Angela Merkel. Was viele offenbar noch nicht verstanden haben, ist die faktische Aufgabe der Staatensouveränität.

Die jetzige finanzielle Schieflage bei dem Großteil der EU-Mitgliedsstaaten beruht auf den Fehlern bei der Gründung der Europäischen Währungsunion, welche angesichts der Notlagen nicht korrigiert werden, sondern durch Abschaffung der Staatensouveränität kompensiert werden soll.

Zunehmend ist zu erkennen, dass unsere Politiker im EU-Wahn die Krise bewusst als Vorwand nutzen, um die bereits vereinbarten Ausnahmeregelungen im EU-Vertrag langsam aber sicher zur Normalität eines EU-Regimes werden zu lassen. Dabei lässt sich die EU nicht einmal von eigenen Gesetzen aufhalten.


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WebReporter: :raven:
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Kritik, Meinung, Rettungsschirm, Souveränität
Quelle: www.handelsblatt.com

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.07.2011 09:48 Uhr von ChaosKatze
 
+93 | -6
 
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ich kann gar nich so viel essen wie ich kotzen möchte...
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25.07.2011 10:04 Uhr von TeleMaster
 
+30 | -1
 
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Erschreckend.
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25.07.2011 10:07 Uhr von sicness66
 
+59 | -2
 
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Ach na kommt schon: Sehen wir es doch einfach mal zynisch: Wann war denn Deutschland in den letzten 100 Jahren wirklich souverän ?

Der Teufel kommt im neuen Gewand. Es sieht anders aus, ist aber wie immer das gleiche: Einige Wenige bevorteilen sich am großen Ganzen und der Rest schaut zu und nickt brav ab.
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25.07.2011 10:09 Uhr von trinito
 
+46 | -0
 
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@ChaosKatze: Nichts für ungut!
Kotzen hilft schon lange nicht mehr...
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25.07.2011 10:10 Uhr von Tobi1983
 
+73 | -4
 
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Die EU ist eine Diktatur! Das was Hitler immer wollte, wird jetzt von unseren Politikern umgesetzt.
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25.07.2011 10:12 Uhr von Sir_Waynealot
 
+34 | -1
 
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@Tobi1983: nur das die deutschen nix zu sagen haben sondern die franzosen.
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25.07.2011 10:19 Uhr von Serverhorst32
 
+55 | -1
 
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Angela Merkel hat gesagt dass nur alle 4 Jahre Wahlen sind.

Wahrscheinlich spielt sie darauf an, dass die Leute eh so blöd sind und ihre schlechte Politik bis dahin vergessen haben und sich wieder von schönen Plakaten täuschen lassen.

Hat bisher ja auch immer geklappt ... da wechseln sich die CDU und die SPD alle paar Jahre ab...
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25.07.2011 10:32 Uhr von frozen_creeper
 
+2 | -15
 
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25.07.2011 10:33 Uhr von namronbilly
 
+25 | -5
 
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Da die BRD weder ein Staat noch Souverän ist, kann hier eine Staatssouveränität auch nicht geopfert werden.
Deutschland soll lediglich zum Zahlmeister ALLER anderen EU-Staaten gemacht werden.

Nur mal so am Rande:
Es ist schon sehr erstaunlich, wie schnell die Deutschen auf Hitler kommen wenn ihnen etwas schlechtes widerfährt. Ob da ein Zusammenhang gegeben ist oder nicht scheint niemanden zu stören. Diese Leute sollten sich intensiver mit der deutschen Geschichte befassen!
Die Idee von der EU und deren Umsetzung von Juden und nicht von Hitler. Deswegen symbolisieren die zwölf Sterne auch die zwölf Stämme Israels.
http://www.welt.de/...


[ nachträglich editiert von namronbilly ]
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25.07.2011 10:43 Uhr von Phoenix88
 
+29 | -1
 
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eu ist scheiße ... lasst uns endlich frei
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25.07.2011 10:54 Uhr von vmaxxer
 
+17 | -1
 
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Man könnte meinen das das ganze gewünscht und gelenkt wird. Alles geht stück für stück hin zu einem Staat Europa.
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25.07.2011 10:58 Uhr von bigJJ
 
+14 | -2
 
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...puh: hört sich ja leicht nach dem ersten schritt der NWO an...

Was machen wir nun?
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25.07.2011 11:46 Uhr von Damasichthon
 
+5 | -1
 
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Endsieg
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25.07.2011 12:06 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+26 | -3
 
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Das Geschäftsmodell der 5%-Elite: Der Euro: Griechenland soll vor allem deshalb von der Drachme abgehalten werden, weil die Rückkehr zu nationalen Währung mit Abwertung und Inflation verbunden wäre.

Dies hieße für die Halter all der bunten Hellas-Anleihezettelchen (Vermögende Investoren, Finanzindustrie = Zettelchenindustrie) und damit in Verbindung stehenden Zettelchen-Derivate eine Entwertung ihrer Forderungen und somit Zettelchen-Vermögen.

Bei den Anleihen handelt es sich um jene Schuldverschreibungen, mit denen in den vergangenen Jahren zwischen Athen und Portugal die zusätzchlichen Luxus-Beamten, Pensionen, Wohlfahrtleistungen sowie staatlichen Investitionen bezahlt wurden mit der Folge eines Konsumbooms - zur Freude hiesiger Unternehmer und ihren Finanziers – den Banken, Versicherungen und Börsenspekulanten.

Das große Manko: Der überwiegende Teil der Kredite der PIIGS-Staaten flossen in den Konsum, nur ein geringer Teil mit Blick auf Wettbewerbsfähigkeit in nachhaltige Investitionen

Und so wurden für den Konsum offenen Auges Forderungen jahrelang munter auf Halde produziert – dies wussten Exporteure und ihre Hausbanken von Anfang an. Goldman-Sachs – in Sachen EU bestens involviert - hat beim Bilanz-Schummeln in Athen fleißig mitgeholfen (siehe --> http://is.gd/...).

Im Grunde genommen beruht das ganze Geschätsmodell wie bei der US-Subprime-Krise auf das Kalkül der anschließenden Sozialisierung beim Steuerzahler - erst diese münzt die Ramschpapiere in echtes Geld um.

Die deutsche "Euro-Boomwirtschaft war von Anfang ein Ponzisystem - fußend auf

A) ...einer vermeintlich "neuen Bonität" des Euros – bedingt durch die Beseitung von Wechselkursrisiken, Reputation der einfließenden DM und letztlich dem Kalkül der Verhaftung der hiesigen Steuerzahler.

B) ...gleichzeitiges Lohn-, Sozial und Rentendumping (Hartz-IV, Verlängerung der Lebensarbeitszeit, Vorenthaltung eines Mindestlohnes etc...).
Ohne Einführung des Euros wären diese "Wettbewerbsvorteile" durch Abwertung der nationalen Währungen der Abnehmerländer weitgehend wertlos geblieben, da Wechselkursanpassungen das Entstehen von Blasen schon im Ansatz verhinderten.

Indem die so generierten (Blasen-)Gewinne der hiesigen Industriellen und Unternehmer nie an die breite Masse der hiesigen Arbeitnehmer ausgeschüttet wurden, sollten die Bundesbürger vor ihrer "5%-Elite" gewarnt sein. Geld kennt keine nationalen Eitelkeiten. Alle anderen EU-Büger hatten hingegen deutlich mehr in der Tasche und wurden zu "Wunschkonsumenten" des hiesigen Außenhandelsverbandes (...und seiner Kredit-Finanziers).

Siehe --> http://is.gd/...
Siehe --> http://is.gd/...
Siehe --> http://is.gd/...


Der Durchschnitt in Deutschland hat laut Hans-Böckler-Stiftung 4,5% weniger Reallohn in der Tasche wie vor Euro-Einführung.
Siehe --> http://is.gd/...

Geringverdiener sogar -22%.
Siehe --> http://is.gd/...

In vielen Berufen halbierten sich die Entgelte seit den 90er Jahren
Siehe --> http://is.gd/...

Durch zusätzliche Arbeitsmark-Konkurrenz soll das Lohndumping weiter angestachelt und in höhrere Berufsgruppen ausgedehnt werden:
Siehe --> http://is.gd/...


Bei der Lebensqualität ist Deutschland mittlerweile das "Entwicklungsland Europas"
Siehe --> http://is.gd/...
Seihe --> http://is.gd/...


Anderswo in Europa explodieren unterdessen die Reallöhne. Hier einige beeindruckende Zahlen:
Siehe --> http://is.gd/...
Siehe --> http://is.gd/...



Unterdessen explodierten die Vermögen der deutschen Oberschicht. Die Schere zwischen Arm & reicht explodiert rasant: Siehe Siehe ---> http://is.gd/...
Siehe ---> http://is.gd/...



Vom Euro profitiert nur eine kleine Unternehmerschicht, die ihre Kosten an dem Geschäftsmodell "Euro" auf die Masse absozialisiert und private Vermögen weitgehend steuerfrei stellt.

Siehe ---> http://is.gd/...
Siehe ---> http://is.gd/...
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25.07.2011 12:07 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+11 | -2
 
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Geschäftsmodell der 5%-Elite: Der Euro: Die Berge wertloser "Bezahl-Anleihezettelchen" von Pleiteregierungen werden erst dann zu Geld, wenn sie gegen reales Geld bzw. Schuldverschreibungen getauscht werden - dies erfolgt nun über Steuermittel der hiesigen lohn-, sozial- und rentengedumpten Arbeiterschaft.

Diese Eintauschfunktion – und nichts anderes – erfüllt der europäische "Rettungsfond" EFES. Er ist Vorstufe der dann für "alternativlos" erklärten dauerhaften Transferunion.

Auf diese Weise sorgen Unternehmen und Finanzindustrie dafür, dass die Ersparnisse der schwäbischen Hausfrau endlich verkonsumiert werden - und zwar durch den Süden.

Die Dummen des Systems sind zwangsläufig jene mit der europaweit schlechtesten Lohnentwicklung und der größten "Sparkultur".

Sämtliche Sparambitionen des Süden wurden hingegen von der dortigen Bevölkerung - ganz im Sinne hiesiger Unternehmer&Finanziers - binnen Tagen wegdemonstriert. Um das Geschäftsmodell auch für die Zukunft zu sichern, soll an die Stelle des Ponzi-Systems soll nun ein dauerhafter Transfermechanismus treten.

Statt der "Volksrendite DM", an der jahrelang alle am wirtschaftlichen Erfolg der Bundesrepublik beteiligt waren, erhalten die Deutschen so Schuldenzettelchen der Abnehmerländer. Die Arbeitnehmer hierzuland leisten somit faktisch "Schenkungen" – zur Freude hiesiger Industrieller und ihrer Finanziers. Siehe diese beiden Videos ---> http://is.gd/...

Die kapital-gesteuerten Systemmedien übertönen die brodelned Stimmung in der Bevölkerung mit falschen Meinungen: Der Euro sei "alternativlos" und "sichert den Wohlstand der Bundesbürger".

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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25.07.2011 12:38 Uhr von Marc_Anton
 
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Die EU: kann doch eigentlich nur funktionieren, wenn sich alle Mitgliedstaaten als einzelne Staaten auflösen und sich zu einem einzigen Staat (Europa) verbinden, wo alle Steuern, Gesetze etc. gleich sind. Die EU muss eine einheitliche Wirtschaft sein und nicht ein Bund aus verschiedenen Wirtschaften, wo jede eigene Interessen anstrebt. Es kann doch nicht funktionieren, wenn die EU Gesetze erlässt, die nicht mit der deutschen Verfassung übereinstimmen. Dazu kommt ja auch noch, dass viele Bürger keinen Gemeinschaftssinn in der EU verspüren (siehe heute die Nachricht mit von der Leyen).
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25.07.2011 14:16 Uhr von bip01