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FDP-Politiker kritisiert Griechenland und fordert Rückkehr zur Drachme

Die EU hat ein neues Rettungspaket für Griechenland beschlossen welches nun der FDP-Politiker Frank Schäffler kritisiert. Laut Schäffler sei lediglich "mehr Zeit bis zum endgültigen Kollaps Griechenlands" gekauft worden.

Er fordert, dass die Griechen wieder zur Drachme zurückkehren, da dies der Wettbewerbsfähigkeit der griechischen Wirtschaft helfen kann.

Zudem erklärte Schäffler, dass die griechischen Sparanstrengungen unzureichend seien. So seien die Einnahmen in den ersten fünf Monaten diesen Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesunken, während die Ausgaben stiegen.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Griechenland, FDP, Politiker, Rückkehr, Drachme
Quelle: www.bild.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.07.2011 22:28 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+10 | -1
 
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Wäre Schäffler konsequent verließe er seine Partei.

Denn Philipp Rösler hat das Vorgehen in Brüssel nicht nur begrüßt, sondern tatkräftig dabei mitgeholfen.

Rösler vermittelte während des Sarkozy-Merkel-Trichet-Treffen am Vorabend der Brüsseler Beschlüsse den Stand der Entwicklung an den Präsidenten des Europäischen Rates, Herman von Rompuy.

Außenminister Guido Westerwelle (FDP) dramatisierte gar fleißig mit und forderte (wie auch Ehrenvorsitzender Hans-Dietrich Genscher) ein „klares proeuropäisches Signal“. Es gehe um eine schicksalhafte Frage für unseren Kontinent, so Westerwelle.

Kurzum: Die Partei behandelt das Thema wie die Steuersenkungen: Als Wählerfang.

Hätte Schäffler das Rückgrat eines Oscar Lafontaine, der 1999 all diese Dinge bereits kritisierte, würde er für seine Überzeugungen ebenfalls aus der Partei austreten.

Der hiesige Wähler muss sich schon grundlegend neu orientieren bei den Wahlen, möchte er einen Wechsel.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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24.07.2011 23:22 Uhr von kochtopf1
 
+3 | -0
 
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Ich denke: es ist jetzt egal was sie machen es geht eh den Bach runter. Gute Nacht
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25.07.2011 00:15 Uhr von Ken Iso
 
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Witz komm raus: 1. Was ist der Unterschied zwischen Griechenland und Deutschland? Die Griechen sind uns Jahre voraus! Nicht lange, dann wir auch bei uns das System zusammenbrechen, nur gibt´s dann niemanden mehr uns helfen könnte.

2. Wie hat DE die Kriese überstanden? In dem mit allen Mitteln die Wirtschafts angekurbelt und die Subventionen erhöht wurden. Was verlangen wir gerade von den Griechen? Dass Sie genau das Gegenteil machen. Noch nie hat sich ein Land aus der Kriese "Sparen" können - das ist hirnrissig!

3. Wir sollten langsam aufhören die Griechen wie faule Assis zu behandeln. Nicht das Volk ist an der Pleite schuld sondern die Korrupte Führung - genau wie bei uns.

4. FDP? Die gibt´s noch?
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25.07.2011 00:16 Uhr von fallobst
 
+0 | -0
 
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doppelpost: doppelpost

[ nachträglich editiert von fallobst ]
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25.07.2011 00:17 Uhr von fallobst
 
+2 | -2
 
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@ zuckerstange: @ zuckerstange: wo zum geier beleidigt er die griechen denn bitteschön? deren sparbemühungen nach kennzahlen als unzureichend zu beurteilen ist noch viel zu nett. wir stopfen diesem kleinen land, das eine wirtschaftsleistung von hessen hat, schon zum 2. mal hunderte von milliarden an steuergeldern zu und die bekommen noch immer nichts vernünftig gebacken, außer ihre bilanzen zu fälschen und bestreicken ihr bankrottes land dazu wie bekloppt, um auch den letzten touri abzuschrecken.

würden wir denen nicht die milliarden hinschmeißen, während hier für schulen, unis, gesundheit und straßen kein geld ist, würde ich mir gar kein urteil über deren interne probleme erlauben.
aber bei sowas hilft nur zuckerbrot und peitsche... und das zuckerbrot haben die jetzt schon zum 2. mal massig bekommen.

bin nur froh, dass zumindest die iren nicht zu den 2. griechen werden und ihre probleme anpacken ohne zu heulen und anderen in die schuhe zu schieben, zumindest vorerst.
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25.07.2011 00:25 Uhr von Ken Iso
 
+3 | -1
 
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@fallobst: Irland hat eine geringere pro-Kopf Verschuldung als DE. Das Geld geht in den Topf zur Rettung der Banken - die Bevölkerung bekommt davon nichts zu sehen.
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25.07.2011 00:31 Uhr von Tleining
 
+4 | -1
 
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@ fallobst: diese Sparbemühungen werden allerdings von uns (den Geldgebern) vorgeschrieben. Sieht man sich mal an was da gemacht wird, ist es kein Wunder, dass die Wirtschaft weiter in die Knie gezwungen wird.
"Zuckerbrot und Peitsche"? Die Peitsche wird durch die massiven Sparmaßnahmen dargestellt. Das Zuckerbrot durch... was? Kredite die nie zurückgezahlt werden können? Noch mehr Bevormundung von anderen Regierungen? oh ja, das wirkt garantiert. Wenn EU-Vorschriften hier umgesetzt werden, freuen sich ja auch alle -_-

Und die Bilanzen zu fälschen wurde ihnen von den Bankern beigebracht, die auch weiterhin stark von dieser Krise profitieren.

[ nachträglich editiert von Tleining ]
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25.07.2011 00:36 Uhr von fallobst
 
+5 | -2
 
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@ ken iso: ganz kurz:
1. griechenland hat außer olivenbäumen und tourismus keinerlei nennenswerte "industrie", um es mal salopp zu sagen.

2. wir haben ziemlich runtergefahrene lohnnebenkosten, sind zudem wegen industrie, forschung und hochausgebildeten arbeitskräften (selbst wenn uns angeblich noch ein paar facharbeiter fehlen sollen) gut aufgestellt und attraktiv für investoren und firmen. außerdem haben wir einen (noch immer) guten anteil an weltweit konkurrenzfähigen mittelständischen unternehmen, die das rückgrat unserer wirtschaft bilden und für die sich die verlogene fdp immer einsetzen wollte... diese dummdreisten drecksschwätzer

3. die haben bei 10 mio. einwohnern, 1 mio. beamte... in etwa so viel wie deutschland auch, wenn ich mich nicht täusche. in vielen wehklagenden berichten in zeit und faz sprachen die dortigen studenten, dass sie umbedingt ein großes gehalt als beamter wollen, wie es eltern und freunde zuvor auch hatten und dass ja unfair sei, dass es das nicht mehr gibt... von 95% der rentenleistungen abgesehen.
deutschland dagegen hat harte, teils sogar notwendige einsparungen vorgenommen, um unsere wirtschaft konkurrenzfähiger zu machen. vater staat hat trotz maßlosen verschwendungen und dummen politikern noch immer gut geld gemacht, aber das landet jetzt nicht bei den schulen oder unis oder der forschung, sondern bei griechen, portugiesen und anderen piigs.

4. unkraut vergeht nicht. traurigerweise glaube ich noch nicht mal, dass die nächste regierung ohne fdp so viel anders oder besser sein wird.

5. du hast recht, uns wird keiner retten. erst dann werden auch die ganzen eu-liebhaber einsehen, dass eine wirtschaftsunion nicht funktioniert, wenn es nur einseitige zahlungen und solidarität gibt. die meisten deutschen haben doch verständlicherweise für die euro-zone und deren bettler nur noch blanken hass übrig. politisch zusammen agieren ist super, aber wieso sollen deutsche mit ihren mickrigen kröten noch griechische rechnung zahlen... für mindestens mal die nächsten 10 jahre. wir sind doch keine sklaven
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25.07.2011 00:51 Uhr von fallobst
 
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@ tleining: allein, wenn sie ihre korruption in den griff bekämen, die ganzen unnützen arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in form von sehr gut bezahlten beamtenjobs abschaffen würden, richtige steuern erheben und eintreiben würden und zu guter letzt mal eine art katasteramt aufstellen würden, um überhaupt zu sehen, welche dinge wem gehören etc. würden die schnell auf den beinen stehen können. aber scheinbar kommen die dem noch immer kaum nach. die hälfte der zeit muss man ja den letzten rest an wirtschaft mit unruhen auslöschen und auch den letzten kiosk bzw. das letzte auto abfackeln. und dann auch noch neue hilfen lauthals und selbstbewusst verlangen, als hätten wir bei denen schulden.

allein waren sie all die jahrzehnte nicht fährig so etwas auf die beine zu stellen, was in den meisten industrie-nationen eine selbstverständlichkeit ist... korrupt sind alle, aber nicht so gesellschaftlich durchzogen wie in griechenland.

alle nordischen steuerzahler der eurozone finanzieren die seit einem jahr. im september brauchen die wieder unser steuergeld. an meiner uni wird kräftig gespart, die kommunen sind verschuldet, nrw ist rekordverschuldet und die energiewende/strom wird auch verdammt teuer.

lasst die griechen pleite gehen. deutsche arbeitnehmer haben innerhalb der letzten 10 jahre reallohneinbußen gehabt, während die griechen wohlfahrtsleistungen en masse bekommen haben. fair ist das nicht. deutschland ist nicht das sozialamt der welt. natürlich mag alles ein wenig überzogen und hart klingen, aber den griechen wird ja schon mehr aufmerksamkeit und geld geschenkt als den armen und schwachen in deutschland. alles soziale wird bei uns gekürzt und milliarden an die griechen verschenkt. aber noch gehts den deutschen scheinbar zu gut. bei s21 laufen sie sturm, aber bei 3 stelligen milliardengeschenken für nichts macht man nichts...einfach krank

[ nachträglich editiert von fallobst ]
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25.07.2011 01:04 Uhr von Ken Iso
 
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@fallobst: ich bin jetzt zu müde auf alles einzugehen, aber so am Rande: wir hatten die Energiewende zum größten Teil vollzogen, bis Sie von der CDU umgekehrt und Deutschland somit zurück ins 20. Jahrhundert katapultiert wurde. Das wir jetzt von vorne Anfangen müssen ist einzig und allein der CDU zu verdanken.
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25.07.2011 01:29 Uhr von TeleMaster
 
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Von der FDP halte ich wenig bis nichts. Unabhängig also davon muss ich leider sagen: Der Typ hat im Kern seiner Aussage recht. Wohl wissend, dass es, wie schon erwähnt, um Stimmenfang geht.
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25.07.2011 06:19 Uhr von vorhaengeschloss
 
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http://www.veraenderung.info - Veränderungen jetzt!
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25.07.2011 10:25 Uhr von frozen_creeper
 
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Schäffler = Populist: Er dreht sich im WInd wie ein Windrädchen und die Leute sind so dumm und kaufen ihm sein dummes Gerede ab -_-
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06.09.2011 14:20 Uhr von Serverhorst32
 
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FDP wer ? Achja die Partei die die meisten Plagiatoren in den eigenen Reihen hat und den Betrug der Spitzenpolitiker als einzige einfach so duldet und tut als wäre nie was geschehen.

Genau die Partei die jetzt zurecht überall in der Bedeutungslosigkeit verschwindet.Die sollten die Klappe halten und sich freuen, dass noch keine Bundestagswahlen sind sonst wären sie wohl sogar nicht mal mehr da vertreten.

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