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Haft wegen zu viel Gehalt: Firmen-Geschäftsführer und seine Sekretärin verurteilt

In Frankfurt wurde jetzt der Geschäftsführer einer Firma wegen Betruges und seine Sekretärin wegen Beihilfe zum Betrug zu jeweils 20 Monaten Haft verurteilt. Der 62-jährige Chef hatte seiner 61-jährigen Buchhalterin ein Jahresgehalt von 360.000 Euro zugesprochen.

Das Gericht sah dies als Betrug an der Unternehmensberatung, die der Mann als Geschäftsführer leitete, an. Die Begründung, dass er als Chef die Gehälter selbst festlegen konnte, ließ das Gericht nicht gelten, zumal die Sekretärin noch dazu eine Ungelernte war.

Das Gericht ging von einem Firmenschaden von 500.000 Euro aus. Weiter fand bis zur Verhandlung auch keinerlei Schadesgutmachung statt. Wegen des internen Ärgers verließen die Beiden die Firma. Zuvor wurde der Frau aber noch eine Abfindung von 780.000 Euro zugebilligt.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Haft, Betrug, Gehalt, Geschäftsführer, Sekretärin
Quelle: www.ovb-online.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.07.2011 11:05 Uhr von MBGucky
 
+18 | -2
 
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Wie kommen denn diese Zahlen zustande? Jahresgehalt: 360.000
Schaden: 500.000

(Also hat sie mal mindestens 2 Jahre zu dem oben genannten Gehalt gearbeitet? Oder wird das gesamte Gehalt als Schaden deklariert?)

Abfindung: 780.000

Also mehr als 2 Jahresgehälter? Oder hat die auch noch der Geschäftsführer bewilligt? Dann dürfte der Schaden aber weit größer sein als 500.000
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24.07.2011 11:07 Uhr von sv3nni
 
+63 | -2
 
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also mit der begründung eines unangemessen hohen: gehalts müssten auch in banken under der regierung einige hinter gittern landen..
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24.07.2011 11:28 Uhr von PeterLustig2009
 
+5 | -37
 
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24.07.2011 11:34 Uhr von artefaktum
 
+27 | -3
 
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@PeterLustig2009: Bitte keine Neiddebatte lostreten :)"

Bitte nicht versuchen, eine offene Diskussion mit Todschlagargumenten abzuwürgen :)
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24.07.2011 11:58 Uhr von The_Outlaw
 
+3 | -6
 
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Aber wehe, er hätte Musik in diesem Wert runtergeladen, dann hätte er 20 Monate pro Titel bekommen.
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24.07.2011 12:04 Uhr von MarcoEagleEye
 
+9 | -2
 
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fehlt da was ? hmmm ich hab mir die news jetzt 3 mal durchgelesen, aber irgendwie kann ich mir immernoch keim Reim daraus machen, wer eigentlich nun den Chef verklagt hat !? Andere Angestellte, der Staat selber ?
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24.07.2011 12:11 Uhr von -darkwing-
 
+3 | -0
 
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Das ist dann wohl: Gleichberechtigung, wie es sich die Frauenbewegung wünscht. *g*
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24.07.2011 12:17 Uhr von Götterspötter
 
+16 | -0
 
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hmmmmm ? und was ist mit Ackermann ????

Dagegen ist das hier doch "Taschengeld" - oder ??

[ nachträglich editiert von Götterspötter ]
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24.07.2011 12:46 Uhr von PeterLustig2009
 
+4 | -7
 
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@artefaktum: Was ist daran offene Argumentation wenn ich auf die die in den Augen einzelner zuviel verdienen zeige?

Für mich ist es ein erheblicher Unterschied ob ein Banker ein Millionensalär bezieht oder ob ein Geschäftsführer sein Amt missbraucht um seiner Komplizin Geld zuzuschanzen

@MarcoEagleEye
Die Firma selbst (also der tatsächliche Eigentümer) hat den Geschäftsführer verklagt

[ nachträglich editiert von PeterLustig2009 ]
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24.07.2011 13:04 Uhr von artefaktum
 
+6 | -0
 
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@PeterLustig2009: "Was ist daran offene Argumentation wenn ich auf die die in den Augen einzelner zuviel verdienen zeige?"

Wieso sollte man zur Einkommenshöhe anderer Menschen keine Meinung haben dürfen? Wir reden auch über die Einkommenshöhe von Politikern oder Hartz-IV-Empfängern.

"Für mich ist es ein erheblicher Unterschied ob ein Banker ein Millionensalär bezieht oder ob ein Geschäftsführer sein Amt missbraucht um seiner Komplizin Geld zuzuschanzen"

Da bin ich dann ja auch ganz bei dir. Dann argumentiere doch bitte nur zur Sache und lass es sein, Menschen mit anderer Meinung irgendwelche charakterlichen Defizite zu unterstellen. Das gehört nicht zum Thema.
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24.07.2011 13:27 Uhr von w0rkaholic
 
+4 | -0
 
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Dieser "Chef" ist doch wirklich ein ganz schöner: Trottel. Der hatte die Möglichkeit, gutes Geld für sich und seine Lebenspartnerin zu verdienen, denn wahrscheinlich hätte niemand etwas gesagt, wenn sie sagen wir 5.000 EUR brutto bekommen hätte und vielleicht noch Weihnachtsgeld + Urlaubsgeld + 30 Tage Urlaub etc. Das kombiniert mit seinem, sehr wahrscheinlich ebenfalls nicht geringem Gehalt würde doch für ein sehr schönes Leben reichen.

Aber so ist das, man kriegt ja den Hals so lange nicht voll, bis man an seiner Gier erstickt ist...
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24.07.2011 14:19 Uhr von derstrafer
 
+2 | -1
 
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ach ne: wäre es nicht schön wenn se mehr von diesen gross-sesselpupser rausschmeissen würden anstatt die arbeiter die den laden am leben lassen ?
man könnte soooooooooooooo viel geld sparen. wer braucht 10 oder sowas an solchen typen ? keiner. also, raus mit dem zeugs
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24.07.2011 15:36 Uhr von Gorxas
 
+2 | -0
 
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Die Meisten hier vergessen wohl eines: der Geschäftsführer ist nicht unbedingt der Chef - wie in diesem Fall. In vielen Fällen ist der Geschäftsführer nur ein Angestellter, wenn der Inhaber nicht zusätzlich als Geschäftsführer auftreten will/kann. Ein GF hat lediglich eine Vertretungsbefugnis mit Vollmachten, die er vom Inhaber des Unternehmens (die Gesellschafter) erhalten hat. Jedoch hat er alles in seine eigene Tasche gewirtschaftet und sowas darf ein Geschäftsführer nicht. Hier haben die Gesellschafter ein Informations- bzw. Widerspruchsrecht, da es sich zu einem geschäftsschädigenden Fall auswirken kann (wie es hier ja passiert ist).

Die Haft ist an sich noch zu gering und vollkommen gerechtfertigt!

[ nachträglich editiert von Gorxas ]
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24.07.2011 16:33 Uhr von Gorxas
 
+1 | -1
 
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@nokia1234: Nein. Ein Geschäftsführer ist lediglich ein Angestellter um die Interessen der Verantwortlichen zu verfolgen bzw. zu vertreten. Die Verantwortung liegt allein bei den Gesellschaftern.
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24.07.2011 17:28 Uhr von dagi
 
+3 | -0
 
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als: politiker gibt es für die gleiche strafttat das bundesverdienstkreuz, oder ein orden vom USA president !!!
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25.07.2011 12:33 Uhr von Raginmund
 
+1 | -0
 
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Und die Regierungen: müssten eine Anklage wegen Geldermissbrauchs bekommen...

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