24.07.11 08:56 Uhr
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Strompreise werden in Deutschland bald erheblich steigen

Wie der Spiegel jetzt aktuell berichtet, müssen sich die Verbraucher in Deutschland wohl in naher Zukunft auf erheblich höhere Strompreise einstellen. Die Erhöhung soll wischen 0,5 und 1,5 Cent pro Kilowattstunde betragen.

Schuld daran soll hauptsächlich der vorschnelle Atomausstieg und die damit verbundene Energiewende sein. Vor allem teure Alternativen wie zum Beispiel die Photovoltaik würden den Preis in die Höhe schrauben.

So kommt dann zum Beispiel ein Durschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von rund 3.500 Kilowattstunden auf Mehrkosten von immerhin 175 Euro.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Strom, Energie, Verbrauch, Rohstoff, Strompreis
Quelle: de.finance.yahoo.com

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.07.2011 09:11 Uhr von syndikatM
 
+7 | -16
 
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aha: mal wieder so ne typische spiegel news. natürlich wird strom "in naher zukunft teurer". was kommt morgen? brot wird teurer? benzin wird teurer? alles wird mit der zeit teurer. auch die gehaltsrechnungen für eure chefs werden teurer.

"der spiegel" wird auch teurer. aber darüber berichtet der hetzer vom spiegel nicht.
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24.07.2011 09:18 Uhr von Nobody-66
 
+11 | -1
 
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da können welche wieder nicht rechnen: wenn der strom (verbrauch 3.500 kwh/jahr) ....
...0,5 cent teurer wird: 17,5 euro mehr im jahr
...1,5 cent teurer wird: 52,5 euro mehr im jahr
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24.07.2011 10:13 Uhr von artefaktum
 
+20 | -1
 
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Das Problem ist nicht der Ausstieg aus der Atomkraft. Das Problem ist, dass wir beim Strom keinen richtigen Markt in Deutschland haben.

Alleine schon diese andauernden Drohungen seitens der Stromanbieter von höheren Preisen. Auf einem richtigen Markt würde man alleine schon damit Kunden vergraulen, die dann zur Konkurrenz gehen.

Nicht mehr bereits abgeschriebene Atomkraftwerke nutzen zu können schmälert etwas die Mordsrendite der vier Stromanbieter. Ist aber bei einem Oligopol gar kein Problem: Holen wir uns dann einfach über die abhängigen Kunden wieder rein.
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24.07.2011 10:29 Uhr von vilostylo
 
+16 | -17
 
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Also ich finde: dass die Öko-Fuzzis, welche den Atomausstieg gefordert haben, jetzt auch unseren teureren Strom bezahlen müssten. Das wäre mehr als gerecht!

Und jetzt her mit den Minussen xD
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24.07.2011 10:47 Uhr von CrazyWolf1981
 
+4 | -2
 
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Zum Glück: hab ich eine Solaranlage. Was ich allein mit nur 2 Solarplatten bekomm, reicht für 4 - 6 Stunden TV (32") und für diverse kleinere Stromverbraucher. Wenn nicht der Elektroherd wäre, würde ich wohl mit 4 Platten und n paar mehr Batterien komplett unanhängig vom Stromanbieter leben können. Soviel zum Thema "ineffizient".
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24.07.2011 10:50 Uhr von jschling
 
+1 | -4
 
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Ansichtssache: teurer vielleicht - aber zu teuer ?
sicherlich ist Atom- und Kohlestrom billiger, wenn man die Zwischen- und irgendwann mal Endlagerung, sowie die kaputte Natur aussen vor lässt, was uns per se noch eine Menge kosten wird. Bislang zahlen wir das noch nicht mit unserem Strompreis dafür, was den reellen Preis verzerrt, aber wir zahlen auch jetzt schon dafür und es wird nicht weniger werden !

@vilostylo
ja dein Angebot hört sich gut an, könnt ich mich mit anfreunden - dafür zahlst du und die restlichen Hirnis deiner Fraktion dann aber bitte auch für Strahlenopfer und die kommenden Umweltkatastrophen (bzw soviel mehr, wie die Stromgewinnung davon verursacht). Da müsst ihr nicht mal für Tschernobyl- und Fukuschima-Opfer einstehen, da reicht es schon, wenn ihr für die bislang zwar nicht anerkannten, aber definitiv vorhandenen überproportionalen Leukämie- Krebsfälle im Umkreis von deutschen Atomkraftwerken, sowie die Sanierung der Asse und kommenden Fehlplanungen in der Lagerung gerade steht und den Rückbau der irgendwann ja nun wirklich nicht mehr sicheren Anlagen aufkommt *g*
ich glaub da mach ich kein schlechtes Geschäft
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24.07.2011 10:57 Uhr von mort76
 
+12 | -0
 
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schlimm! nun werden die Konzerne den Strompreis schon aus Prinzip erhöhen, weil sie ja einerseits beweisen wollen, daß alternative Energie zu teuer ist, und sie andererseits gleichzeitig auch eine tolle Ausrede für eine Preiserhöhung haben...gleichzeitig machen sie einen irrsinnigen Milliardengewinn:
in den letzten 9 Jahren hat sich der Gewinn der Stromkonzerne vervierfacht, die Rendite liegt nun bei 26,6%!
Solche Gewinne macht sonst niemand in Deutschland...

Ganz klar, daß nun die Preise erhöht werden müssen, um die perverse Gewinnspanne der Konzerne aufrechtzuerhalten...und schuld daran sind selbstverständlich die Ökos, ganz klar!

Bei dieser Gelegenheit möchte ich gleich noch den Politikern danken, die diese deutschlandweite Abzocke ermöglicht haben- macht euch ein schönes Leben mit dem Bestechungsgeld...und BITTE, BITTE, laßt weiterhin die Steuerzahler für die Endlagerung des Atommülls bezahlen- die Stromkonzerne sind zu arm, um ihren Dreck alleine zu entsorgen! Nicht, daß die Aktionäre noch betteln gehen müssen!

[ nachträglich editiert von mort76 ]
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24.07.2011 11:36 Uhr von bodensee1
 
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Strom ist in Deutschland sowieso überteuert: schaut euch mal die Preise in der Schweiz an.
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24.07.2011 11:44 Uhr von bigpapa
 
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So verrückt das klingt: die Stromanbieter tun mir wirklich auch etwas leid.

Ich als Unternehmer investiere ein Vermögen in ein Technik die von der Regierung zugelassen wird. Und dann kommt irgend ein Politiker und sagt, wir verbieten das jetzt einfach.

Ja sorry, so Teile sind auf mind. 20 Jahre geplant, und nicht auf einige Jahre.

Leider wechselt in DE alle 4 Jahre die Regierung und die die aktuell an der Macht ist, will sich profilieren ohne an die Spätfolgen zu denken. Und dann wundern sie sich, wenn ihre Nachfolger immer sagen "die haben den Mist gemacht" was ja stimmt, nur machen die aktuellen dann den Mist für die nächste Runde.

Hätte man damals als der Ausstieg aus der Kohle beschlossen war (der das Land in ein schweren wirtschaftlichen Schaden gestürzt hat) beschlossen mit Solartechnik weiter zu machen ,wäre das Problem nicht, allerdings und da wette ich drauf, würden ALLE für ihre Solaranlage Steuern zahlen.

Gruß

BIGPAPA
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24.07.2011 11:55 Uhr von artefaktum
 
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@bigpapa: Der ihren "Schmerz" lassen die sich über unsere Stromrechnungen fürstlichst lindern.
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24.07.2011 11:57 Uhr von mort76
 
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Jimbooo, ich weiß nicht, was du willst- solche Meldungen gibt es doch?

"Arbeitskraft wird für die Arbeitgeber durch Minijobs, Hartz4 und Zeitarbeit extrem billiger!"

"Es ist mit steigenden Löhnen für Politiker, Manager, Vorstände und Chefs zurechnen!"
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24.07.2011 12:04 Uhr von Mario1985
 
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Vilostylo: deine Idee ist so genial...aber auch nur unter der Voraussetzung, dass solche Leute wie du auch die Kosten für die Endlagerung, AKW-Abbau evtl. Naturzerstörungen auf euren Strompreis drauf gerechnet werden....

I-wo hatte ich einen Bericht gesehen, dass Atomkraft um die 35-40ct/Kwh nur an kosten verursacht wenn man die "Subventionen" des Staates rausrechnet...
"Subventionen?? Atomkraft wird doch nicht subventioniert" wirst du dich wahrscheinlich gerade fragen oder?? Fakt ist jedoch dass die Atomkraft auf verschiedenste Art und Weise subventioniert wurde/wird.
1. Subvention
Die Akws sind nur bis 2Mrd Haftpflichtversichert... Das Unglück in Tschernobyl hat bis heute ca. 10Mrd Euro gekostet und weitere werden folgen. D.h. würde man unsere Akws mit 15 mrd. Euro Haftpfllicht versichern wollen würde der Strompreis so in etwa 5-7ct/Kwh steigen
2. Subvention
Die Lager Gorleben, Asse etc. werden nicht von den Energiebetreiber finanziert sondern von der Allgemeinheit. Würde man diese Kosten auf die Strompreise umlegen würden da noch in etwa 1,5-2ct/Kwh dazu kommen
3. Subvention
Jede Discothek muss selbst für ihre eigene Sicherheit sorgen, mit Securities, während jedoch die Atomkrafttransporte mit Hundertschaften von Polizisten begleitet werden. Diese Kosten müssten den Energiekonzernen in Rechnung gestellt werden, würde auch noch ca. 0,5-1ct/Kwh ausmachen....

Das Gehirn ist ein Muskel der betätigt werden muss damit es auch weiterhin funktioniert... Aber ein großteil der Bevölkerung ist leider zu Denkfaul geworden und labert den Scheiß nach was denen eingetrichtert wurde, statt zu überlegen ob das denn auch richtig ist. Klar bezieh ich mein Wissen auch aus Medien jedoch hinterfrage ich sehr viel auch sehr kritisch, auch wenns andere nervt... Denn alles hat zwei Seiten..... Das Problem bei den Photovoltaikanlagen ist jedoch, dass auch diese, bei entsprechendem Alter, per Sondermüll entsorgt werden müssen. Diese Kosten werden jedoch dem "Stromproduzenten" aufgelegt. WIr müssen dringend etwas finden was Strom auf günstige Art und Weise produzieren kann, ohne gleich Sondermüll zu produzieren.(Windkraft zählt nicht, da diese ja nur beschränkt einssetzbar ist, Biomasse ist genauso ungünstig, da pro Anlage (Asche auf mein Haupt wenn die Zahl falsch ist) ca. 200ha Nahrungsmittelanbaufläche für Mais, der für die Anlage verwendet wird, "missbraucht" werden müssen). Die Solaridee als solche ist sehr gut, jedoch noch zu ineffizient + bei Entsorgung noch zu umweltlastig....
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24.07.2011 12:06 Uhr von bigpapa
 
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@ artefaktum: Der Bau eines Kraftwerk geht in die Millarden.

Nun rechne man.

Diese Millarden geteilt durch Einwohner in Deutschland und weil ich so lieb bin noch mal geteilt durch 12 (dann hast du 12 Raten).

Und nun bezahle mal DIESE Stromrechnung.

Das die Leute viel (vielleicht zuviel) verdienen, mag richtig sein. Aber wieso hast du nicht deren Job. ?

Gruß

BIGPAPA
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24.07.2011 12:07 Uhr von NetReport2000
 
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@CrazyWolf1981: Kannst du das einmal präzisieren?
Wie groß sind deine Solar Panel?
Wie hoch waren die Investitionkosten einschließlich notwendiger Technik (Wechselrichter, Akkus)
Welche Leistung bringen sie bei welcher Sonneneinstrahlung (betreibst du die Teile in der Sahara)?
Was verbraucht dein 32" TV?
Was verbraucht das zusätzliche Kleinzeug?

Warum verbrauchst du deinen eigenen Strom wenn du 28,74 Cent pro kW/h bekommen kannst?
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24.07.2011 12:11 Uhr von artefaktum
 
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@bigpapa: "Der Bau eines Kraftwerk geht in die Millarden. Nun rechne man.
Diese Millarden geteilt durch Einwohner in Deutschland und weil ich so lieb bin noch mal geteilt durch 12 (dann hast du 12 Raten). Und nun bezahle mal DIESE Stromrechnung."

Muss man das verstehen?

"Das die Leute viel (vielleicht zuviel) verdienen, mag richtig sein. Aber wieso hast du nicht deren Job.?"

Dito.
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24.07.2011 12:13 Uhr von mort76
 
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Bigpapa, die Atomanlagen haben sich schon vor langer Zeit amortisiert- die extrem steigenden Gewinne erklären sich zum großen Teil dadurch, daß die Konzerne nichts mehr neu bauen müssen und auch sonst sehr wenig investieren, und das Stromnetz wurde ja auch nicht weiter ausgebaut, was sich nun ja auch rächt...

Das heißt: die Meiler fahren nun nur noch Gewinn ein, es wird möglichst wenig investiert.
Sieh dir mal an, wie lange die diversen Meiler schon in Betrieb sind: jeder einzelne ist seit Jahrzehnten am Netz, kein einziger ist jünger als die von dir erwähnten 20 Jahre....
Die AKWs haben sich also schon längst gerechnet- die Strompreise sinken natürlich trotzdem nicht...und dadurch kam es für die Konzerne eben zu jener erwähnten vervierfachung des Gewinns, weil bei sinkenden Kosten die Preise trotzdem stetig erhöht wurden.

Man kann keinen derart großen Gewinn einfahren, wenn alles mit rechten Dingen zugeht...also: wir haben es hier mit jenen Konzernen zu tun, die in Deutschland den größten Gewinn einfahren, und das konstant seit langer Zeit.
Sich nun hinzustellen und von dieser Position aus darauf zu beharren, auch in Zukunft das deutsche Volk wie eine Kuh weitermelken zu dürfen, ist pervers.

Wir alle leiden darunter, daß auch in Zukunft die Konzerne einen Gewinn machen wollen, wie ihn sonst höchstens Großdealer vorweisen können...und das mit freundlicher Unterstützung unserer Volksvertreter.

Gut, daß die CDU da langsam aufzuwachen scheint...gezwungenermaßen. Die Umfragewerte der Grünen sprechen ja eine deutliche Sprache...
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24.07.2011 12:13 Uhr von bigpapa
 
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@Mario1985: Bioanlagen kannst du auch mit deine Fäkalien und den "Abfall aus deine Rasen, Garten und Küchenabfällen betreiben.

Ich weiß nicht wie lange eine Anlage mit eine vollen Brauen Tonne (die für Biomüll) läuft, und auch nicht wie viel Strom die bringt, aber es wäre in meinen Augen ein klarer Fall von fast perfekten Recycling. Und So nebenbei kann man mit einer Bioanlage nicht nur Storm erzeugen sondern auch via Fernwärme perfekt heizen.

Ich halte Bio-Kraftwerke für die einzigen sinnvolle Technik die immer funktioniert, und die klar die Solaranlagen unterstützen kann. Bloss wie sollen da die Großunternehmen was dran verdienen,

Gruß

BIGPAPA
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24.07.2011 12:21 Uhr von bigpapa
 
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@artefaktum: zitat von mir :)
Der Bau eines Kraftwerk geht in die Millarden. Nun rechne man.
Diese Millarden geteilt durch Einwohner in Deutschland und weil ich so lieb bin noch mal geteilt durch 12 (dann hast du 12 Raten). Und nun bezahle mal DIESE Stromrechnung."

ich mach es für dich :)

1 millarde = 1000 Mio.

1000 Mio. geteilt durch 82 mio = 12,19 mio Pro Einwohner.
12.19 Mio / 12 Monate = 1 Mio Stromrechnung im Monat für JEDEN Bundesbürger. (dann ist das Teil bezahlt, und dein Stromrechnung ist nur noch für Kleinigkeiten da).

Von den Kleinigkeiten wie Netzkosten, Service, Reparatur und Verwaltung rede ich da nicht mal . Und auch die einfachen Leute die für Stromerzeuger arbeiten bekommen Geld. Die paar Mio für den Vorstand im Jahr sind da wirklich Peantus.

Und nun überlege mal wie so was trotzdem gebaut werden kann. Und wieso die nun am jammern sind wenn sie die Teile wieder abreisen müssen.

Gruß

BIGPAPA
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24.07.2011 12:27 Uhr von artefaktum
 
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@bigpapa: Jeder Unternehmer hat Kosten. Ich versteh noch immer nicht, was du uns hier sagen willst.
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24.07.2011 12:30 Uhr von bigpapa
 
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@ artefaktum: ich will damit sagen, das die Teile abgerissen werden müssen, BEVOR sie sich bezahlt gemacht haben. Also für eine positive Bilanz gesorgt haben.

Und da die Teile finanziert sind und die Unternehmer dafür Zinsen bezahlen müssen, aber durch diese Teile keine Einnahmen mehr bekommen, müssen sie sehen wo sie das Geld woanders her bekommen.

Also von DIR. (und mir *schnief*)

Gruß

BIGPAPA
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24.07.2011 12:31 Uhr von mort76
 
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artefaktum. am Ende zählt ja auch nur der Gewinn.
Und das Verhältnis zwichen Kosten und Gewinn spricht ja in diesem Fall eine sehr deutliche Sprache...
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24.07.2011 12:34 Uhr von artefaktum
 
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@bigpapa: "Und da die Teile finanziert sind und die Unternehmer dafür Zinsen bezahlen müssen, aber durch diese Teile keine Einnahmen mehr bekommen, müssen sie sehen wo sie das Geld woanders her bekommen."

Da könnte ich dir noch recht geben, wenn wir hier von einem Markt reden würden, in dem mit sehr geringen Gewinnmargen kalkuliert werden muss. Wird hier aber nicht. Ganz im Gegenteil: die Gewinnmargen sind exorbitant (ja, auch ohne Atomkraft). Das ist Jammern auf höchstem Niveau. Wie ich bereits schrieb: Auf einem funktionierenden Markt wäre das gar nicht möglich, was hier abgezogen wird.
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24.07.2011 12:38 Uhr von mort76
 
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Bigpapa, was ist dann an einer "vervierfachung des Gewinns" so schwer zu verstehen?
Welches Unternehmen hat denn eine positivere Bilanz als die Stromkonzerne?
Ich schreibe es gerne nochmal: die Konzerne haben die Kosten für Bau und Unterhalt schon längst wieder reingeholt, seit langem machen die nur noch Gewinn, ohne investieren zu müssen.

Deine Argumente sind nicht nachvollziehbar...

Die Stromkunden sind diejenigen, die hier draufzahlen, jeder einzelne von uns!
Und wir zahlen ja noch zusätzlich drauf, weil WIR ja auch für die Endlagerung bezahlen werden, und zwar mit Steuergeld...wärend bei den Herrschaften weiterhin die Kasse klingelt, denn die Verluste durch den Atomausstieg werden ja durch eine weitere Strompreiserhöhung wieder reingeholt...es bleibt also alles beim alten...

[ nachträglich editiert von mort76 ]
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24.07.2011 12:44 Uhr von bigpapa
 
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@artefaktum: Welchen Markt meinst du der funktioniert. ??

Der Markt für Sprit ?
Der Markt für Medikamente ?
Der Markt für Lebensmittel ?

Du bist ein Träumer. Das ist keine Beleidigung sondern einfach nur meine Meinung.

Das ganze hier nennt man Wirtschaft. Und ich geb dir mal ein Beispiel wie die funktioniert.

Eine Ware wir produziert , dann wird getestet was WIR als Verbraucher dafür bereit sind zu zahlen. Ist der Unterschied zwischen Produktion und diesen Wert gut, kommt es auf den Markt. Wenn nicht dann nicht.

Selbst im Mobilfunkmarkt liegt der Preis bei 9 cent/min. bei fast allen Anbietern und da sind echt genug auf den Markt.

Und Stromanbieter. Wieso willst du einen Markt ??????

Es gibt im I-Net doch genug Stromanbieter. Also der Markt ist ja mehr als da. Nur die Quelle ist teurerer geworden.

Aber demnächst kommen die Franzosen auf den Markt mit ihren AKW´s und dann gehen die Deutschen eh pleite, wenn die Regierung nix unternimmt was sie aber wird. :))

Das ist dann MARKTWIRTSCHAFT :)

Gruß

BIGPAPA
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24.07.2011 12:57 Uhr von artefaktum
 
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@bigpapa: "Welchen Markt meinst du der funktioniert. ??"

Mangelhafter Wettbewerb in anderen Märkten rechtfertigt keinen mangelhaften Wettbewerb in anderen Märkten.

"Selbst im Mobilfunkmarkt liegt der Preis bei 9 cent/min. bei fast allen Anbietern und da sind echt genug auf den Markt."

Weil ein Produkt nicht beliebig billiger verkauft werden kann wie das der Konkurrenz. Auf seine Kosten seiner Herstellung musst du ja mindestens kommen. Grad der Lebensmitteldiscountermarkt ist da ein gutes Beispiel: Da wird im Centbereich verdient. Und nochmal: Diese knallhart kalkulierten Minimargen hast du beim Strom nicht im Ansatz.

"Das ist dann MARKTWIRTSCHAFT :)"

Ein Oligopol hat nichts mit Marktwirtschaft zu tun.

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