Hungersnot in Somalia: Hugo Chávez startet Soforthilfe
Der venezolanische Präsident Hugo Chávez startet ein Soforthilfeprogramm für die notleidenden Menschen der Hungernot in Somalia. 3,5 Millionen Euro sollen eingesetzt werden, um "schnell Lebensmittel zu kaufen", erklärte der Staatschef in seinem Heimatland.
Zudem plant Chávez die Beteiligung an Hilfsprojekten der Welternährungsorganisation (FAO) sowie Lebensmittellieferungen per Flugzeug nach Somalia. Das UNO-Welternährungsprogramms warnt, dass sich die Lage in der Krisenregion noch verschärfen wird, UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon mahnt zur Eile.
Radikal-islamische Milizen wollen verhindern, dass internationale Hilfsorganisationen in der laut EU-Kommission weltweit größten humanitären Krise tätig werden können. Ihr Ziel ist es, die Regierung in Mogadischu zu stürzen. 40 Prozent der 3,7 Millionen Bedürftigen sind nach WFP-Angaben derzeit von Hilfen abgeschnitten.