23.07.11 16:31 Uhr
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Macbook-Akkus gehackt

Der Sicherheitsexperte Charlie Miller hat eine Möglichkeit gefunden, die Akkus von Macbooks zu manipulieren. Der Eingriff ist über eine Schwachstelle der Akkus möglich. Diese Schwachstelle ist ein Standardpasswort, welches augenscheinlich in allen Apple-Notebooks benutzt wird.

Wer das Wissen über dieses Passwort und die Ansteuerung der Akkus besitzt, kann sie beispielsweise so manipulieren, dass sie einen Defekt bekommen. Problematisch würde diese Sicherheitslücke insbesondere werden, wenn eine Schwachstelle in der Kommunikation zwischen Macbook und Akku gefunden würde.

Mehrere US Medien berichteten daraufhin sogar von durch Hacks explodierende Akkus. Dies ist laut Miller aber rein technisch schon nicht möglich. Anfang August will er den Hack auf der Black Hat USA vorstellen und gleichzeitig eine Lösung des Problems präsentieren.


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WebReporter: scaabi
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Sicherheit, Apple, Mac, Macbook
Quelle: www.golem.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.07.2011 16:31 Uhr von scaabi
 
+15 | -1
 
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Ich hoffe er stellt als Lösung des Problems nicht einfach ein anderes Passwort vor... Sollte wirklich eine Möglichkeit gefunden werden in die Kommunikation zwischen Macbook und Akku einzugreifen, so steht neuer Schadsoftware die Tür weit offen. Interessante Möglichkeit eventuell per Software Hack einen Hardwaredefekt auszulösen.
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23.07.2011 17:25 Uhr von davidflo
 
+11 | -3
 
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für mich als laien nicht ganz verständlich welche "Software" auf dem Akku sein soll, oder warum das ein Passwort benötigt. Und was will ich dann "verändern"...?

Akkustand soll ausgelesen und eventuelle Fehler gemeldet werden - ENDE
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23.07.2011 17:25 Uhr von MC_Kay
 
+8 | -2
 
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*hust*: "Diese Schwachstelle ist ein Standardpasswort, welches augenscheinlich in allen Apple-Notebooks benutzt wird."

"Anfang August will er den Hack auf der Black Hat USA vorstellen und gleichzeitig eine Lösung des Problems präsentieren."

lass mich mal raten.... das Standardpasswort ändern? *G*
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23.07.2011 17:36 Uhr von Riou
 
+5 | -0
 
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@davidflo

Es wird wohl um die Software gehen, welche bestimmt, wann der Akku geladen werden muss und mit welcher stärke der Akku geladen wird.
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23.07.2011 17:48 Uhr von pauerranger
 
+1 | -6
 
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Zum Glück: wird bald eine Lösung vorgestellt. Ein Akkutausch ist nämlich verdammt teuer.
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23.07.2011 17:52 Uhr von CrazyTitan
 
+10 | -3
 
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apple: ist entgegen der allgemeinen meinung sehr leicht zu hacken oder mit vieren zu infiltrieren. Da apple aber nur einen sehr kleinen teil der computer ausmacht ist es für hacker nicht sonderlich attraktiv einen solchen virus zu erstellen.
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23.07.2011 18:14 Uhr von SN_Spitfire
 
+9 | -2
 
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Mal ehrlich: ich hab so langsam das Gefühl, je mehr Apple "nach oben" kommt umso mehr Sicherheitslücken tauchen auf.
Vorher als das NonPlusUltra hochgelobt und jetzt schlimmer wie ein schweizer Käse.
Erst iPhones, dann die iPads und jetzt die Macbooks.
Mir scheint es dauert nicht lange, bis die ersten erfolgreichen Viren/Trojaner/Würmer für Apple-Geräte auf den Markt kommen und dann wirds richtig lustig.
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23.07.2011 18:53 Uhr von Alice_undergrounD
 
+6 | -1
 
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lol wie hackt man einen akku? naja so n lithiumblock lässt sich mit nem holfällerbeil sicher schön spalten
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23.07.2011 19:18 Uhr von totseinmachtimpotent
 
+15 | -1
 
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@SN Spitfire: dein Vorposter hats ja schon beschrieben,

es ist nicht so dass Mac unhackbar war ;) wie schon früher gesagt, gibts nix was unhackbar ist.

die Sache war nur,

dass vorallem zu Beginn der Hackerszene, Microsoft der kapitalistische scheiß Konzern war, und Apple war halt das Nette programm der Rebellen ;).

Apple war gut, MS böse.

daher wurde auch nur MS gehackt. bis zum Ipod schiens mit Apple sogar zuende zu gehen.

Apple war pleite. MS beherrschte die ganze Welt.
Apple hatte es nicht geschaft sich in Europa und co durchzusetzten.

nur in den USA wurde es von Geschäftsläuften und Schriftstellern wegen seiner souveränität genutzt. Keine Abstürze, einfaches Programm, Macs waren Windoofs immer weit vorraus, zumindest bis ins Millenium, aber Billy war halt der bessere Manager, sein Deal mit Computerkonzernen sicherte ihm dass jeder PC mit Winy läuft.

mitte der 90 lief damit praktisch jeder PC mit Windoof, und alles was programmiert wurde, wurde für windoof programmiert, was zur folge hatte, dass bis 2000 und sogar eigentlich bis 2004

kaum Spiele für Mac programmiert wurden. dh für Gamer waren Macs nicht mal eine überlegung wert, ( klar gabs tricks aber alles sehr kompliziert und nicht immer hats funktioniert) und auch ansonsten wars hier eher unbekannt.

MS belegte den Markt praktisch alleine.

Wenn du dich da mit anderen battlen willst wer der bessere Hacker ist hackst du dann auch erst recht nen so n kleinen Mac, sondern gehst schön auf Windows.

Dh sowohl seine Vormachtsstellung als auch seine Masse machten Windows zum Liebling.


Jetzt ist Apple jedoch genauso gehasst wie MS, sie arbeiten Teil mit noch dreckireren Mitteln, ihre Produkte sind WEIT überteuert -.- du musst für simple Udates blechen und wenns um Privatsphäre und Daten geht scheint Apple das auch net zu kümmern.

;D dh auch die Hackercommunity schwinkt um und beginnt nun auch Apple zu hacken

was zum Vorschein bringt dass deren Programme ...

MS um Jahre hinterherhinken, Sicherheitstechnisch scheinen Macs bei weitem nicht gut genug geschützt zu sein.

solange Apple der neue DarthVader ist
können wir uns darauf gefasst machen, dass in den nächsten Jahren eine riesige Welle an Viren und Co auf Apple User zu kommt ^^.
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23.07.2011 19:41 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -1
 
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Lithium Ionen Akkuzellen werden nichtmal frei verkauft weil sie gerne mal Puff machen.

Und dann möchte der mir erzählen das durch eine geknackte Ladeelektronik das Ding nicht zum Puff machen gebracht werden kann?

Nur weil er es nicht geschafft hat heisst es nicht das es unmöglich ist.
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23.07.2011 19:51 Uhr von Maniska
 
+5 | -0
 
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@SN_Spitfire: Apple war schon immer leicht zu hacken.
Der allererste Virus überhaupt , "Elk Cloner" wurde ca. 1982 für den Apple II geschrieben.

Warum Betribsysteme von Apple (oder auch Linuxderivate) als so sicher angesehen sind/waren ist einfach der Verbreitungsgrad.

Bei Apple merkt man eslangsam und auch Linux bzw Android wird immer beliebter bei Crackern.
Warum auch nicht, der Verbreitungsgrad steigt, der prozentuale Anteil an DAUs die dieses OS verwenden auch und noch wird es als sicher bezeichnet so dass sich noch keiner Gedanken macht ob das wirklich stimmt.
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23.07.2011 21:23 Uhr von free4gaza
 
+0 | -0
 
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hoffentlich müssen alle akkus ausgetauscht werden.
dann besteht die hoffnung, dass alle zukünftige geräte
einen abnehmbaren akkus bekommt.
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24.07.2011 00:13 Uhr von WiKaBot
 
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Na hauts mir den Akku weg? Bei der Überschrift bekam ich zunächst einen Schock, erst nach zweimaligem Lesen wurde mir klar, dass die Akkus ja keinen eigenen Prozessor haben und der Autor infolgedessen nur die Ansteuerung der Akkus meinen konnte.

Nachdem ich mich dann sofort mit meiner Senilität auseinandergesetzt habe, wegen der späten Erfassung dieses Sachverhaltes, habe ich sofort Gegenmaßnahmen ergriffen und mir eine neue, fast geheime App von Apple gezogen, die genau solch senilen Knilchen wie mir zukünftig das Leben erleichtern wird.

http://qpress.de/...

Ich will nur hoffen, dass am Ende niemand meine Lebensgrundfunktionen hackt, sonst sähe es schon ziemlich beschissen aus … habe vorsorglich mal das Passwort für meine Herzansteuerung geändert und gleich ein 4092 Bit Schlüssel genommen … man kann ja nie wissen *g*
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24.07.2011 09:29 Uhr von GhostMaster37083
 
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@totseinmachtimpotent: Seit wann muss man bei Apple für Updates zahlen ?
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24.07.2011 10:47 Uhr von PhoenixY2k
 
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GhostMaster37083: Ist doch das übliche. Klug daherreden wollen, aber im Endeffekt keine Ahnung haben.

Er meint sicherlich das Update von SL auf Lion und der Versionssprung von 10.6 auf 10.7. Ehrlichgesagt, als Laie erkennt man da wirklich nicht, dass es sich um eine neues OS handelt.

Als reiner Windows-User kennt man sowas nunmal nicht, da man den Versionsschritt nur im Detail erkennt. Da gibts halt nur XP= neu, Vista = neu, 7 = Neu. Dass diese Systeme alle auf NT basieren und auch alle nur "Updates" dieses sind, und das 5-10fache kosten, wollen die Holz-vorm-Kopf-User nicht wissen. Und hoffentlich zerstöre ich jetzt nicht sein komplettes Weltbild, wenn ich erzähle, dass Vista NT6.0 und Win 7 ja nur ein Miniupdate NT6.1 ist? Und für sowas zahlt ihr mehr als 100 EUR?

[ nachträglich editiert von PhoenixY2k ]
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25.07.2011 13:36 Uhr von SN_Spitfire
 
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@Phoenix: Was hast Du denn geraucht?
Dass das Grundgerüst von Windows seit langen Jahren gleich ist, ist ja offensichtlich.
Hier geht es um Usability und Anwenderfreundlichkeit.
Ja, viele Anwender müssen es einfach haben zum Verwenden, weil deren Fachgebiet in einer anderen Richtung liegt als dem der PCs.
Solchen Leuten kannst du aber noch weniger ein Linuxderivat verkaufen.
Dass sowas in deinen systematisch gestrickten Schädel aber nicht rein geht, ist logisch.
Hauptsache mal wieder rumgestänkert gegen Windows und jeden abgestempelt als "Holz-vorm-Kopf-User".

Zur preislichen Information: Windows 7 Family Pack kostet derzeit 120 € und beinhaltet 3 Lizenzen. Macht also 40 € für eine Lizenz. Von teuer kann hier also schonmal keine Rede sein.
Trotzdem viel Spaß noch in deiner Anti-Windows Traumwelt.
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26.07.2011 22:53 Uhr von Marlemann
 
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@MC_Kay stell dir das mit dem Passwort ändern mal nich so einfach vor bitte ... Ich meine es sind ja schon Millionen von Books in Umlauf auf denen das geht, die sind dann immernoch unsicher vor der Schwachstelle, und mal eben schnell von daheim den Code ändern is nich drin, abgesehen davon sind die meistens eh nur lesbar und nich beschreibar
War ja bei HDCP nich anders, das änderst du halt nich mal eben schnell .

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