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Wien: Kennzeichenpflicht für Fahrräder gefordert

In der österreichischen Hauptstadt kommt es bei steigender Zunahme des Radverkehrs immer mehr zu Problemen mit anderen Verkehrsteilnehmern. Somit werden die Rufe nach Kennzeichenpflicht auch bei unmotorisierten Zweirädern laut.

Die Meinungen gehen aber weit auseinander. So äußert sich Hans Doppel von der Radlobby "Argus" kritisch: "Kein Land der Erde hat eine derartige Registrierungsform. Der bürokratische Aufwand wäre wohl viel zu groß."

Anders hingegen sieht das die Partei FPÖ: "Wenn die Radfahrer als vollwertige Verkehrsteilnehmer behandelt werden wollen, dann sollen sie auch die vollen Pflichten übernehmen, es werden Millionen in den Radwegebau gepumpt, wozu die Pedalritter aber keinen Beitrag leisten", so ein Sprecher.


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WebReporter: Kirschquark
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Wien, Fahrrad, Kennzeichen, Registrierung, Nummernschild
Quelle: www.krone.at

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.07.2011 13:04 Uhr von Der_Norweger123
 
+8 | -1
 
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Ich seh es kommen. Fahrrad-steuer, Maut, Tüff, AU, Fahrrad-Führerschein,
Fahrad-Amt und so weiter.

[ nachträglich editiert von Der_Norweger123 ]
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23.07.2011 13:10 Uhr von el_padrino
 
+7 | -0
 
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und dann: kommt der fußgänger führerschein und die kennzeichnungspflicht :) dann sind wir endlich alle sicher
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23.07.2011 13:59 Uhr von mischtel
 
+4 | -2
 
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Nun ja, ich fahre gerne Rad. Vernünftig! Leider sehe ich immer wieder Radfahrer, die sich nicht richtig verhalten. Sie fahren z. B. auf dem Fußweg und gefährden so Fußgänger. Ein Kennzeichen würde wenigstens nachträgig erlauben den Fahrer festzustellen.
Vielleicht in Verbindung mit einer Versicherung, um etwaige Schäden abzudecken. Ich denke da an das Mofakennzeichen. Ich hab leider keine Ahnung was das kostet, Aber für ein Fahrrad sollte es biliger sein.
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24.07.2011 10:47 Uhr von ptahotep
 
+1 | -0
 
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@mischtel: Auch ich bin oft mit einem für den Straßenverkehr zugelassenen Fahrrad unterwegs.
Was ich bemängele ist das VVerhalten rücksichtsloser Sportler die ohne Beleuchtung auf öffentlichen Wegen unterwegs sind. Meiner Erfahrung nach sind das auch die selben Personen die dann einen Weg der nach der deutschen StVO §41 (Anlage 2) mit den Zeichen 237 oder 240 oder 241 gekennzeichnet ist, mit ihren Kraftfahrzeugen zu stellen. Oder was auch "in" ist: Wenn sich ein Radfahrer auf der Straße befindet wird dieser hart ausgebremst und angeschnauzt das dieser "gefälligst" die Straße frei zu halten hat (parallel verläuft ein Weg ohne Kennzeichnung oder mit Zeichen 239 mit Zusatzzeichen 1022.10).
Auf ersterem hat ein Radfahrer garantiert nichts zu suchen, da es sich um einen normalen Weg handelt bei zweiter Kennzeichnung ist es dem Radfahrer, unter Aufbürdung der Übernahme sämtlicher Haftung (auch wenn bspw. ein PKW von einem Privatgrundstück auf den öffentlichen Weg einfährt), freigestellt diesen zu benutzen.
Auf der rechtlich sicheren Seite, bezüglich der Haftung, ist man wenn die Straße benutzt wird.

Schäden die durch die Teilnahme am öffentlichen Verkehr mit einem Fahrrad geschehen sind, sofern mit abgeschlossen, durch die Haftpflichtversicherung abgedeckt.
Ich sehe da eher die Gefahr das die Stadt Wien sich da wieder eine monetäre Einnahmequelle sichern will.
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25.07.2011 00:21 Uhr von cookies
 
+0 | -1
 
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es geht mir nicht ums Geld sondern um die 5% rücksichtslosen Fahrer, die man so identifizieren kann!
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25.07.2011 14:08 Uhr von ptahotep
 
+1 | -0
 
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@cookies: Und deswegen sollen die restlichen 95% pauschal kriminalisiert, unter einen völkerrechtswidrigen Generalverdacht gestellt werden und Mehrkosten tragen (seien es jetzt Meldegebühren, Versicherungsbeiträge oder sonstige "Gebühren", "Bescheide" oder ähnlichen Crap)?

GEHT ES NOCH?
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25.07.2011 22:12 Uhr von cookies
 
+0 | -1
 
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genau! "völkerrechtswidrigen Generalverdacht " pöh..wer behauptet das? Diesen 95% passiert nichts!
Aber es kann nicht sein, dass ein Radfahrer sich unerkannt auf und davon machen kann, wenn er Schaden anrichtet bzw. andere in Gefahr bringt. Vermutlich wohnst du in einer Stadt, wo es aufgrund der Topographie kaum Radfahrer gibt. Aber in Städten wir Köln haben Radfahrer einen Freibrief. Da die Versicherungslage immer die Gefährdungshaftung durch den Autofahrer sieht, sollte ein gewisses Gleichgewicht hergestellt werden.. Da man ohnehin Haftpflicht versichert sein sollte, wenn man am Straßenverkehr teilnimmt, kann man das Blechschild sicherlich in diesem Rahmen auch abwickeln!

Und bevor du frötzelst, Pta, ich fahre selbst sogar sehr gerne Rad und bin mir meiner Wirkung durchaus bewusst!
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29.07.2011 11:59 Uhr von rockopa
 
+1 | -0
 
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Also ehrlich: Ich werde den Teufel tun und nur einen Cent an den Staat zahlen das ich Radfahren darf, schon gar nicht für ein Nummernschild oder Versicherung!
Aber lasst Euch nur abzocken, armes Deutschland
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01.08.2011 02:28 Uhr von _aHa.
 
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@rockopa: Wien... Deutschland... das war mal.

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