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USA: Astronomen entdecken riesiges Wasserreservoir im All

In einem mehr als zwölf Milliarden Lichtjahre entfernten Quasar entdeckten zwei Astronomenteams den bislang größten Wasserspeicher im Universum. Rund um den Kern einer weit entfernten Galaxie findet sich demnach 140 Billionen Mal mehr Wasser als die Gesamte Menge aller Ozeane auf der Erde zusammen.

Der Wasserspeicher, der in Form von Wasserdampf aufgespürt wurde, ist in einer gasartigen Region von mehreren hundert Lichtjahre verteilt und hauptsächlich im gefrorenem Zustand vorzufinden.

Der entdeckte Quasar beherbergt ein Schwarzes Loch von der 20 milliardenfachen Masse unsere Sonne, welches mehr Energie erzeugt als 1.000 Billionen Sonnen und trägt die Bezeichnung "APM 08279+5255".


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WebReporter: Kirschquark
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: USA, Wasser, Sonne, All, Galaxie
Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.07.2011 11:36 Uhr von Kirschquark
 
+11 | -4
 
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"Als Kerne aktiver Galaxien, werden Quasare von gewaltigen Schwarzen Löchern angetrieben, die ständig Materie aus der sie umgebenden trousförmigen Staub- und Gasscheibe verschlingen. Während dieses Vorgangs speien sie regelrecht gewaltige Mengen an Energie ins All, weswegen sie auch zu den leuchtkräftigsten Objekten im Universum zählen", so die Quelle.
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23.07.2011 11:57 Uhr von MC_Kay
 
+15 | -9
 
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Verwirrt: Ich bin etwas verwirrt.... Oo
Im zweiten Absatz wird geschrieben: "Der Wasserspeicher, der in Form von Wasserdampf [...] und hauptsächlich im gefrorenem Zustand vorzufinden."

Wasserdampf ist gefroren?

"In einem mehr als zwölf Milliarden Lichtjahre entfernten Quasar entdeckten zwei Astronomenteams den bislang größten Wasserspeicher im Universum."

Warum wird nur immer das Wörtchen "bekannten" vergessen? Wenn man sich den Satz durchliest ist immer zu verstehen, dass es sich um das gesamte Universum handelt und nicht nur um den erforschten Teil!
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23.07.2011 12:37 Uhr von Kusja
 
+19 | -1
 
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MC_Kay: Das mit dem gefrorenen Zustand bezieht sich auf den Wasserspeicher. Könnte besser sein, ist aber nicht falsch.

bekannten muss meiner Meinung nach nicht rein. "Bislang größten" ersetzt dieses Wörtchen doch ganz gut wie ich finde.


Genauer lesen, dann meckern ;p

LG, Kusja
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23.07.2011 14:48 Uhr von fxwarrior
 
+4 | -4
 
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kurze Frage: "Rund um einen fernen Quasar, in mehr als 12 Milliarden Lichtjahren Entfernung von der Erde, haben zwei Astronomenteams das bislang größte und am weitest entfernte Wasserreservoir im All entdeckt"

kurze Frage: Wie entdeckt man etwas, das soweit von der Erde entfernt ist?
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23.07.2011 15:21 Uhr von cheetah181
 
+8 | -0
 
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fxwarrior: Je nachdem um welche Stoffe es sich handelt wird unterschiedlich "gefärbtes" Licht ausgesendet. So ist das zumindest bei Sternen (und auch wenn man etwas verbrennt). Ich nehme an, dass es hier ähnlich gemacht wurde.

siehe auch: http://de.wikipedia.org/...
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23.07.2011 16:09 Uhr von Jarvia
 
+8 | -4
 
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Frage: Ich frage mich immer:
Irgendwann muss das Universum doch Leer sein, wenn die Schwarzenlöcher alles "einsaugen", oder geht man davon aus das die "eingesautge" Materie irgendwo wieder zum Vorschein tritt?
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23.07.2011 22:06 Uhr von nickschecka
 
+6 | -0
 
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Wasserdampf: ja Wasserdampf der gefroren ist echt unglaublich was die
physikalischen Gesetze unseres Universums alles möglich
machen ... Anomalie des Wassers ????
wären die Gesetze nur ein klein wenig anders würde unserer Universum nich so funktionieren wie es funktioniert ...
wer denkt sich nur so viele Kleinigkeiten aus und lässt dann alles so groß werden

Viele liebe Grüße @GOTT.all
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23.07.2011 22:21 Uhr von kaderekusen
 
+1 | -0
 
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jedes element strahlt ein anderes spektrum aus, halte ich zb. ein element ins feuer leuchtet es anders. zb kupfer grün und kohlenstoff rot usw...sehr sehr grob erklärt :D aber das licht das die astonomen empfangen können sie in spektren teilen und so sehen welches element am heufigsten auftaucht und wieviel.

[ nachträglich editiert von kaderekusen ]
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23.07.2011 23:47 Uhr von Friedbrecher
 
+6 | -1
 
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@Jarvia: In der modernen Astro-/Quantenphysik geht man davon aus, dass schwarze Löcher wieder zerstrahlen nach einer gewissen Zeit. Dabei gilt: Je größer das Loch, umso langsamer zerstrahlt es. Ein doppelt so großes schwarzes Loch braucht also nicht das Doppelte der Zeit eines halb so großen, sondern ein Vielfaches davon (glaub die mittlere Lebensdauer ist proportional zu Masse^3 , müsste aber nochmal nachlesen).

Damit setzt ein schwarzes Loch nach einer gewissen Zeit alle Energie/Masse frei, die es vorher aufgesogen hat und "verdampft". Im Universum ist es dabei relativ egal, ob es nun Teilchen oder Strahlung aussendet, da diese durch verschiedenste Prozesse ineinander übergeführt werden können.

PS: Siehe Wikipedia unter "Hawking-Strahlung"

[ nachträglich editiert von Friedbrecher ]
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24.07.2011 01:23 Uhr von kaderekusen
 
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friedbrecher das ist mir ja ganz neu. ist das die neuste theorie? oder gibs dir schon lange und ich hab davon nix mitbekommen?............
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24.07.2011 01:45 Uhr von gurrad
 
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Öhmmm..vor 12 MRD Jahren war: da Wasser?
Die Lichtgeschwindigkeit macht die Musike...ääähh das Wasser..
Wurde schon lange abgepumpt!!
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24.07.2011 03:17 Uhr von cheetah181
 
+1 | -0
 
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Jarvia, kaderekusen: @Jarvia: Neben dem erwähnten zerstrahlen hört ein schwarzes Loch natürlich auch damit auf zu wachsen, wenn sich nichts mehr in seiner Umgebung befindet. Und bei den Abständen im Universum passiert das früher oder später bei den meisten würde ich sagen.

@kaderekusen: Gibt es schon länger, habe ich aber auch erst in Zusammenhang mit der Schwarze-Mini-Löcher-Panik vom CERN gehört. Ein Argument dagegen war damals, dass diese Löcher eben schnell wieder zerstrahlen, wenn sie denn entstehen. (und dass das dann auch in unserer Atmosphäre andauernd passieren würde, wenn sie von Teilchen aus dem Weltraum getroffen wird)
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24.07.2011 11:34 Uhr von kaderekusen
 
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ahhh jetzt in verbindung mit cern kommt mir die erinnerung hoch, *ja da war mal so ein satz..... von irgendjemandem..... in irgendeinem interview-.... :D

thx für den hinweis.
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24.07.2011 21:08 Uhr von pillum
 
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Wär mal: was nettes, wenn die ein riesiges Erdölreservoir ganz in unserer Nähe im All finden würden
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25.07.2011 02:30 Uhr von totseinmachtimpotent
 
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@Pillum: xD würd doch auch nix bringen. Der Sprit um dahin zu fliegen und wieder zurück zu kommen würde doch genauso viel verbrauchen wie die Masse die man Transportieren würde xD...

aber ganz interessant ^^ das ganz, wies wohl jetzt dort aussieht so 12Mrd Jahre danach.

ich finds ja immer ganz witzig

wenn man darüber redet dass man noch kein Leben entdeckt hat.

als Kind dachte ich immer, die könnten wirklich die Planeten sehen oder was darauf ist, egal wie weit sie sind ( ;D naja war halt klein)

etwas älter so mit 7-8 dachte ich zumindest sie können die Planeten als Punkte oder so sehen.

heute weiß ich Oo die sehen rein garnix..

zuallererst kann man meistens nur vermuten dass es so ist,

neue planeten findet man mithilfe der Sonnenstrahlen.

dh wer weiß wie viele Planeten wir nicht entteckt haben in unmittelbarer nähe (10-100mio Lichtjahre) die vlt doch Leben beherbergen können,

oder die sich zumindest ;) in den letzten 10 Mio Jahren vlt soweit hin verändert haben. Wir erahnen nur was dort vor 10 Mio Jahren gewesen sein könnte, wir schauen in die Vergangenheit, während wir das sehen könnte da sogar schon Leben exestieren und wenn wir das 1zu1 sehen könnten, so wie wir den Mond beobachten können, würde man vlt sogar schon ein paar Lichtjahre weiter andere Lebewesen betrachten wie sie in ihren Häusern chillen oder zumindest auf Felsen klettern :o.

naja Oo aber wie heißts so schön, hoffen wir mal dass uns in nahster Zukunft keine Außerirdischen besuchen weil wer eine Technologie besitzt um 1Mio Lichtjahre in einem Bruchteil dieser Zeit hinter sich zu bringen :o uns für nicht weiter wichtig wie Ameisen halten würde >.<
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25.07.2011 07:19 Uhr von fxwarrior
 
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http://www.spiegel.de/... "Die Forscher benutzten ein Zehn-Meter-Teleskop auf dem Berg Mauna Kea auf Hawaii. Zusätzliche Daten lieferte die Carma-Forschungseinrichtung in den Inyo-Bergen im südlichen Kalifornien. Dort stehen mehrere Radioteleskope, die astronomische Beobachtungen im Millimeterwellenbereich ermöglichen."
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26.07.2011 22:44 Uhr von CyG_Warrior
 
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Aha! Also befanden sich zumindestens ca. 7 - 8 Milliarden Jahre VOR der Entstehung unserer Erde riesige Mengen Wasser dort...Sehr interessant. Interessanter wäre es allerdings zu wissen, wie es JETZT dort aussieht...
Aber leider können wir astronomisch ja nur die Vergangenheit sehen...Sch*** Lichtgeschwindigkeit und Einstein! ;-)
Was mich allerdings etwas irritiert ist der Passus "hauptsächlich im gefrorenen Zustand vorzufinden".
Im freien Weltall kann Wasser doch normalerweise gar keinen anderen Agregatzustand als gefroren oder gasförmig (in Molekülform) haben, oder habe ich in Physik was verpasst?


MfG,
Warri

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